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OpenAI startet Dots: dauerhaft laufende ChatGPT-Agenten mit eigenem Cloud-Computer

Dots rollen schrittweise für Pro- und Business-Premium-Nutzer aus; Pro-Nutzer im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich bleiben vorerst außen vor.

· Veröffentlicht: 24.10.2026 ·2 Min Lesezeit
OpenAI startet Dots: dauerhaft laufende ChatGPT-Agenten mit eigenem Cloud-ComputerMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Ein Dot ist ein dauerhaft laufender ChatGPT-Agent mit eigenem Computer, der zwischen Gesprächen weiterarbeitet.
  • Dots werden für Pro-Nutzer ab 18 Jahren außerhalb von EWR, Schweiz und Vereinigtem Königreich ausgerollt.
  • Pro und Business Premium enthalten den ersten Dot ohne Aufpreis; das Nutzungslimit ist im ersten Monat erhöht.
  • OpenAI führte „Sign in with ChatGPT“ ein; die Startgruppe umfasst 16 Partner, darunter Devin und Notion.
  • ChatGPT soll passende Drittanbieter-Apps vorschlagen; Figma und Adobe wurden als Beispiele gezeigt.

Dots arbeiten zwischen den Gesprächen weiter

OpenAI hat auf dem Dev Day Dots vorgestellt, laut startupfortune.com am 29. September 2026. Ein Dot ist ein dauerhaft laufender Agent in ChatGPT. Er bearbeitet Aufgaben auch dann, wenn gerade kein Gespräch offen ist. Dafür steht ihm ein eigener Computer zur Verfügung, und er nutzt die Apps, die der Nutzer verbindet. Den Ausgangspunkt bildet der Kontext aus dem ChatGPT-Gedächtnis.

Der Nutzer bestimmt, was der Dot selbstständig tun darf. Er kann die Arbeit prüfen, Rückmeldung geben oder die Richtung ändern. Der Nutzer kann den Agenten jederzeit pausieren. Hinzu kommen ein Profil, ein frei wählbarer Name und ein Avatar, der eine Figur oder ein Haustier sein kann.

OpenAI schreibt, ein Dot könne ein Projekt „von der Idee zu nutzbarer Arbeit“ führen und dabei lernen, wie der Nutzer arbeitet. Das ist eine Herstellerangabe, und sie liest sich wie Werbung. Unabhängig geprüft ist die Wirksamkeit bislang nicht.

Pro-Nutzer außerhalb Europas und Business Premium erhalten den ersten Dot ohne Aufpreis

Dots rollen schrittweise an Pro-Nutzer ab 18 Jahren aus, allerdings nur in Märkten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs. Business-Premium-Nutzer in unterstützten ChatGPT-Regionen können Dots ebenfalls nutzen, je nach Voraussetzungen ihres Workspaces. Enterprise-Kunden, einschließlich Edu und Healthcare, bekommen eine Beta, sobald der Workspace-Admin sie aktiviert. Standardmäßig ist sie ausgeschaltet. Wegen des gestaffelten Rollouts kann der Zugang nach Angaben von OpenAI einige Tage dauern.

In Pro und Business Premium ist der erste Dot ohne Aufpreis enthalten. Im ersten Monat nach dem Start gilt ein erhöhtes Nutzungslimit. Später sollen weitere Dots hinzukommen. Auch die Leistung je Dot soll sich steigern lassen, etwa bei Geschwindigkeit und monatlichem Arbeitsvolumen.

Eingerichtet werden Dots in der iOS- und Android-App, in der Desktop-App (auch für Windows) und im Web am Computer. Das mobile Web unterstützt Dots nicht. Kanäle wie Slack oder SMS verbindet man am Computer.

ChatGPT soll Apps im Gespräch vorschlagen, „Sign in with ChatGPT“ startet mit 16 Partnern

Parallel dazu will OpenAI ChatGPT zum Ort machen, an dem Software gefunden und genutzt wird. Passende Drittanbieter-Apps soll ChatGPT im Gespräch vorschlagen. Nutzer können sie verbinden und direkt im Chat verwenden. Dafür hat OpenAI die Entwickler-Werkzeuge erweitert: Die Plugin-Architektur unterstützt jetzt Extensions, und Apps können interaktive Panels im Chat anbieten. Gezeigt wurden unter anderem Figma und Adobe.

Mit „Sign in with ChatGPT“ verwenden Nutzer ihre ChatGPT-Identität in teilnehmenden Apps und setzen dort ihr vorhandenes KI-Kontingent ein. Die Startgruppe umfasst 16 Partner, darunter Cognitions Devin und Notion.

OpenAI nennt 1,2 Milliarden wöchentliche Nutzer für ChatGPT. TechCrunch und CNBC TV18 berichten darüber. Die Zahl stammt von OpenAI selbst und ist unabhängig nicht geprüft.

Ob bestehende Produkte ersetzt oder eingestellt werden, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor. Belegt ist ein Plattformschritt: ChatGPT soll als Einstiegspunkt für Software dienen.

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Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

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