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NVIDIA erweitert Cosmos um fünf Blueprints für die Data Factory und einen Curator für multisensorische Daten

Die Erweiterung baut auf Cosmos 3 auf und ist keine neue Modellgeneration. Welche Trainingswerkzeuge und Checkpoints hinzukommen, bleibt im Material offen.

· Veröffentlicht: 22.10.2026 ·2 Min Lesezeit
NVIDIA erweitert Cosmos um fünf Blueprints für die Data Factory und einen Curator für multisensorische DatenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • NVIDIA erweitert die Cosmos-Plattform um neue Trainingswerkzeuge, Simulations-Checkpoints und Cosmos-Data-Factory-Blueprints.
  • Cosmos Data Factory bietet fünf cloud-native Blueprints, verfügbar über GitHub, Microsoft Azure, Nebius und CoreWeave.
  • NVIDIA stellte Cosmos 3 am 1. Juni 2026 auf der GTC Taipei vor.
  • Cosmos 3 ist ein offenes Weltmodell, das Text, Bild, Video, Umgebungsgeräusche und Aktionen verarbeitet.
  • Cosmos Curator unterstützt jetzt multimodale, multisensorische Eingaben und Verarbeitungsblöcke.

Fünf Blueprints und ein Curator für multisensorische Daten: NVIDIA baut Cosmos aus

NVIDIA hat seine Cosmos-Plattform für Weltmodelle im Bereich Physical AI erweitert. Neu sind Trainingswerkzeuge, Simulations-Checkpoints und fünf cloud-native Blueprints für die Cosmos Data Factory. Laut Unternehmen sind die Blueprints über GitHub, Microsoft Azure, Nebius und CoreWeave verfügbar. Cosmos Curator, die GPU-beschleunigte Lösung zum Kuratieren von Video-Trainingsdaten, verarbeitet nun auch multimodale und multisensorische Eingaben. Dafür gibt es neue Verarbeitungsblöcke.

NVIDIA begründet den Schritt so: Weltmodelle beginnen mit multimodalen, multisensorischen Daten. Genau diese Daten sollen sich nun in großem Maßstab labeln, kuratieren, erweitern und bewerten lassen.

Es handelt sich um eine Erweiterung des bestehenden Ökosystems, nicht um eine neue Modellgeneration. Die Basis bildet Cosmos 3. Laut Pressemitteilung stellte NVIDIA das Modell am 1. Juni 2026 auf der GTC Taipei vor. Die Produktseite nennt dagegen den 31. Mai 2026 als Veröffentlichungsdatum. Cosmos 3 ist ein offenes Weltmodell auf Basis einer Mixture-of-Transformers-Architektur. Es verarbeitet beziehungsweise erzeugt Text, Bild, Video, Umgebungsgeräusche und Aktionen.

Von Fahrdaten bis Leiterplatten: Was die Blueprints leisten sollen

Das Material beschreibt vier der fünf Blueprints. Autonomous Vehicle Dataset Generation kuratiert und labelt Fahrdaten. Zusätzlich erzeugt es synthetische Beispiele für schwer erfassbare Szenarien, um die Trainingsabdeckung zu erweitern. Image Attribute Augmentation variiert das Aussehen von Objekten, damit die Bildsuche besser funktioniert. Event Video Generation macht aus Standbildern synthetische Videos seltener oder unsicherer Ereignisse. Defect Image Generation erzeugt Bilder von Defekten, unter anderem an Leiterplatten und Metall.

Der Auszug bricht an dieser Stelle ab. Der fünfte Blueprint ist deshalb nicht erkennbar. Über diese Kurzbeschreibungen hinaus nennt die Quelle keine Funktionsdetails. Adressiert sind Entwickler von Physical-AI-Systemen, etwa in Robotik, autonomem Fahren und Industrie.

Version, Lizenz und Download sind offen, Leistungsangaben stammen vom Hersteller

Welche Trainingswerkzeuge und Simulations-Checkpoints genau hinzukommen, in welcher Version und ob sie bereits herunterladbar sind, geht aus dem Material nicht hervor. Auch das Datum des Blogeintrags fehlt. Für die neuen Teile nennt die Quelle keine Lizenz. Cosmos 3 selbst steht laut NVIDIA unter der Lizenz OpenMDW-1.1. Die Vorgänger Predict2.5 und Transfer2.5 stehen unter der NVIDIA Open Model License. Welche Lizenz für die Neuerungen gilt, ist offen.

Die Aussage, Cosmos rangiere unter den Top 5 von sechs Ranglisten für offene Modelle, stammt von NVIDIA selbst. Der Auszug nennt die Ranglisten nicht. Unabhängige Belege für Qualität und Nutzen der neuen Teile fehlen bislang.

Am Rande: Auf build.nvidia.com ist der ältere Endpunkt cosmos-transfer1-7b als „Deprecated“ markiert.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

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