Microduck: Hugging Face stellt 399-Dollar-Roboter mit offenem RL-Stack vor
Vorbestellungen laufen, Lieferung vor Weihnachten 2026
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Microduck ist 25 cm groß, wiegt unter 800 g, hat 15 Motoren, eine Frontkamera, einen 8x8-ToF-LiDAR, zwei IMUs, Mikrofon, Lautsprecher, zwei NFC-Antennen, einen Rockchip RK3566 (Quad-Core Cortex-A55, Mali-G52, 0,8 TOPS NPU), 1 GB RAM, 32 GB eMMC, und die Steuerung läuft mit 50 Hz.
- Der Akku ist ein wechselbarer NP-F550 mit 2600 mAh und reicht für etwa eine Stunde Laufzeit.
- Der Einführungspreis beträgt 399 US-Dollar vor Steuern und Versand; Vorbestellungen starteten am 27. August 2026, erste Lieferungen sind vor Weihnachten 2026 in Nordamerika, Europa und UK geplant.
- Es gibt vier Farbvarianten (Cream, Graphite, Lavender, Sky) zum gleichen Preis.
- Sieben trainierte Verhaltensweisen sind ab Werk enthalten, ein Gamecontroller liegt bei; optionales Zubehör umfasst Rollschuh-Füße, NFC-Tags, Ball und Laserpointer.
- SDK, Simulator und RL-Trainingsstack sind auf GitHub unter Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht.
Microduck: 399-Dollar-Roboter mit offenem RL-Stack vorgestellt
Hugging Face und Pollen Robotics haben am 27. August 2026 den Microduck vorgestellt, einen 25 cm großen zweibeinigen Roboter in Entenform für 399 US-Dollar. Vorbestellungen laufen, Lieferung vor Weihnachten 2026 in Nordamerika, Europa und UK. Der offene RL-Stack (SDK, Simulator, Training) ist auf GitHub unter Apache-2.0. Der Microduck hat 15 Motoren, Frontkamera, 8x8-ToF-LiDAR, zwei IMUs, Mikrofon, Lautsprecher, zwei NFC-Antennen, Rockchip RK3566 (1 GB RAM, 32 GB eMMC), 50-Hz-Steuerung und einen wechselbaren NP-F550-Akku (2600 mAh, ca. 1 Stunde). Er kommt in vier Farben (Cream, Graphite, Lavender, Sky), mit sieben ab Werk trainierten Verhaltensweisen, Gamecontroller und optionalem Zubehör (Rollschuh-Füße, NFC-Tags, Ball, Laserpointer).
Technische Ausstattung und mitgelieferte Verhaltensweisen
Der Microduck bringt 15 Motoren für Beine, Kopf und Hals mit – diese Vielzahl an Freiheitsgraden ermöglicht komplexe Bewegungsabläufe wie Watscheln, Hinhocken und Aufstehen. Dazu kommen eine Frontkamera, ein kompaktes 8x8-Time-of-Flight-LiDAR, zwei Inertialsensoren (IMUs), Mikrofon, Lautsprecher und zwei NFC-Antennen. Das 8x8-LiDAR liefert eine grobe Tiefenkarte, die dem Roboter hilft, Hindernisse und Bodenabstände zu erkennen – wichtig für Balance und Navigation. Als Recheneinheit dient ein Rockchip RK3566 mit 1 GB RAM und 32 GB eMMC-Speicher; die Steuerung läuft mit 50 Hz. Diese 50-Hz-Steuerung bedeutet, dass der Roboter 50 Mal pro Sekunde seine Motorpositionen anpasst, was für flüssige und stabile Bewegungen sorgt. Der Akku ist ein wechselbarer NP-F550 mit 2600 mAh und einer Laufzeit von ca. einer Stunde. Ab Werk sind sieben trainierte Verhaltensweisen enthalten, darunter Aufstehen nach Stürzen und Greifen mit dem Schnabel. Ein Gamecontroller liegt bei, sodass der Roboter ohne Programmierung bedienbar ist. Optional gibt es Rollschuh-Füße, die die Fortbewegungsarten erweitern, NFC-Tags als Auslöser für Aktionen, einen Ball und einen Laserpointer für interaktives Spiel. Vier Farbvarianten – Cream, Graphite, Lavender und Sky – sind zum gleichen Preis erhältlich.
Hohe Nachfrage: Über 10.000 Einheiten verkauft
Die Nachfrage ist hoch: Am ersten Tag gingen nach Angaben von Hugging Face Bestellungen im Wert von 2,6 Millionen US-Dollar ein. Bis Dienstag nach dem Verkaufsstart wurden über 10.000 Einheiten verkauft, der Umsatz lag bei über 5 Millionen US-Dollar. Dieser schnelle Umsatz in den ersten Tagen zeigt ein starkes Interesse an erschwinglicher, programmierbarer Robotik – ein Markt, der bisher von teuren Forschungsplattformen dominiert wurde. Die starke Nachfrage hat die Lieferzeiten für neue Bestellungen über das ursprüngliche Weihnachtsziel hinaus verschoben. Der Microduck ist das zweite Consumer-Produkt von Pollen Robotics nach Reachy Mini. Reachy Mini ist ein stationärer Desktop-Roboter mit Sprach- und Gesten-Interaktion, während der Microduck über Beine, LiDAR und einen Greif-Schnabel verfügt, die primär für Fortbewegung und Objektmanipulation gedacht sind. Damit fokussiert sich der Microduck auf Bewegungssteuerung und Aktion. Diese Differenzierung erweitert das Portfolio von Hugging Face strategisch: Während Reachy Mini auf Mensch-Roboter-Interaktion am Schreibtisch abzielt, erschließt der Microduck den Bereich der mobilen Manipulation und des Lernens durch Bewegung. So positioniert sich Hugging Face als Anbieter für beide zentralen Robotik-Anwendungen.



