LexisNexis eröffnet KI-Lab für kollaborative Entwicklung in New York
Frühe Einbindung von Rechtsexperten soll KI-Lösungen praxistauglicher machen und Entwicklungszyklen verkürzen
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- LexisNexis Legal & Professional, ein Geschäftsbereich von RELX plc, hat in New York City ein Customer Innovation Lab eröffnet.
- Das Lab verfolgt das Ziel, künstliche Intelligenz direkt in die Arbeitswelt von Juristen zu integrieren.
- Praktizierende Juristen sind die Hauptzielgruppe des Customer Innovation Labs.
- Im Lab arbeiten Juristen von Beginn an gemeinsam mit LexisNexis‑Ingenieuren und KI‑Technologie.
LexisNexis startet KI-Lab für kollaborative Entwicklung in New York
LexisNexis Legal & Professional, ein Geschäftsbereich von RELX plc, hat in New York City ein Customer Innovation Lab eröffnet. Das Labor verfolgt das Ziel, künstliche Intelligenz direkt in die Arbeitswelt von Juristen zu integrieren. Statt fertige KI-Lösungen erst nach der Entwicklung an Anwender zu übergeben und auf Feedback zu warten, bringt das Labor Rechtsexperten, LexisNexis-Ingenieure und KI-Technologie von Beginn an in einer gemeinsamen Umgebung zusammen. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass die entwickelten Werkzeuge unmittelbar auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Arbeitsabläufe der juristischen Praxis abgestimmt sind. Die Zielgruppe des Labs sind daher vor allem praktizierende Juristen, die ihre Expertise einbringen, um KI-Anwendungen zu gestalten, die wirklich nutzbar sind und einen messbaren Mehrwert bieten. Durch die enge Zusammenarbeit können Missverständnisse und Fehlentwicklungen vermieden werden, die bei einer nachträglichen Rückmeldung oft zu langwierigen Anpassungen führen.
Frühe Kundeneinbindung statt fertiger Lösungen
Der im Customer Innovation Lab verfolgte Ansatz stellt einen grundlegenden Wandel in der Entwicklung juristischer KI dar. Bisher wurden KI-Lösungen häufig intern konzipiert und erst nach der Fertigstellung den Kunden zur Rückmeldung vorgelegt. Dieses Modell birgt das Risiko, dass die Werkzeuge an den tatsächlichen Bedürfnissen der Praxis vorbeigehen und aufwendige Nachbesserungen erfordern. Im neuen Labor arbeiten Juristen dagegen von Anfang an mit den Ingenieuren und der KI-Technologie zusammen. Diese frühe Einbindung ermöglicht kontinuierliches, direktes Feedback während des gesamten Entwicklungsprozesses. Dadurch können Lösungen iterativ und in kürzeren Zyklen verbessert werden, was die Entwicklungszeit insgesamt verkürzt. Zudem steigt die Akzeptanz der fertigen KI-Werkzeuge, weil die Anwender ihre eigenen Anforderungen und ihr Fachwissen unmittelbar einbringen können. Das Ergebnis sind praxisnähere, intuitivere und effizientere KI-Lösungen, die den juristischen Alltag spürbar erleichtern.



