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KI findet 33 übersehene MXene – Linköping stellt elf neue 2D-Materialien her

Laut Universität durchsuchte die Gruppe um Johanna Rosén ältere Materialdatenbanken mit KI. Die Originalpublikation in Science war für die Prüfung nicht lesbar.

· Veröffentlicht: 30.10.2026 ·2 Min Lesezeit
KI findet 33 übersehene MXene – Linköping stellt elf neue 2D-Materialien herMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Forschende der Universität Linköping fanden mit KI 33 zuvor unbekannte MXene in älteren Datenbanken.
  • Die Gruppe von Johanna Rosén arbeitete mit Kolleginnen und Kollegen aus Estland und Finnland zusammen.
  • Die Forschenden schufen elf neue Materialien mit nachhaltigeren Syntheseverfahren.
  • MXene wurden 2011 entdeckt und bestehen aus einem Metall mit Kohlenstoff oder Stickstoff.
  • Die Ergebnisse erschienen laut Pressemitteilung in der Zeitschrift Science.

Linköping findet per KI 33 übersehene MXene und stellt elf neue 2D-Materialien her

Forschende der Universität Linköping haben laut Pressemitteilung mit künstlicher Intelligenz ältere Materialdatenbanken durchsucht. Dabei stießen sie auf Vorkommen der 2D-Materialien MXene, die bisher niemandem aufgefallen waren. Die Gruppe um Johanna Rosén arbeitete mit Kolleginnen und Kollegen aus Estland und Finnland zusammen. Am Ende standen 33 bereits bekannte MXene, die im Fach bislang unbeachtet blieben. So steht es in den Angaben der Universität.

Angeregt von diesen Funden stellten die Forschenden nach eigener Darstellung neue Materialien her. Die Syntheseverfahren seien nachhaltiger als bisherige. Der Titel der Mitteilung nennt elf neue Materialien. Veröffentlicht seien die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Science.

Rosén: Die Forschung erfindet mitunter das Rad neu

Rosén begründet die Arbeit damit, dass in der Literatur viel Wissen liegt, das Forschenden nicht geläufig ist. „Wir als Forschende erfinden manchmal das Rad neu und behaupten, große Entdeckungen gemacht zu haben“, sagt sie sinngemäß. Später zeige sich oft, dass andere dasselbe schon früher geschafft hatten, etwa in den 1970er Jahren in Deutschland. Diese Einschätzung stammt von der Universität und gehört zur Begründung des Projekts.

Die Pressemitteilung verknüpft die Ergebnisse außerdem mit möglichen Anwendungen. Demnach eröffneten die Materialien Einsatzfelder, in denen Magnetismus eine wichtige Rolle spielt, etwa bei der Energie- und Datenspeicherung. Das formuliert die Universität werblich und belegt es nicht. Prüfbar wären die Fundstellen der 33 MXene und die magnetischen Messdaten allein in der Science-Publikation.

MXene: Seit 2011 bekannt, nur wenige Atomlagen dick, Herstellung bisher oft toxisch

MXene wurden 2011 entdeckt. Einfache Vertreter bestehen aus einem Metall in Verbindung mit Kohlenstoff oder Stickstoff. Ihr Vorteil liegt im Aufbau: Sie sind nur wenige Atomlagen dick. Bezogen auf ihr Gewicht bieten sie daher eine sehr große Oberfläche.

Die herkömmliche Herstellung gilt für die Großproduktion als Nachteil. Sie arbeitet mit einer Hochtemperatur-Festkörperreaktion, gefolgt von selektivem Ätzen. Dabei kommen umweltschädliche und toxische Substanzen zum Einsatz, wie ein Übersichtsartikel zu grüneren Syntheserouten festhält. Genau hier setzt das Interesse an nachhaltigeren Verfahren an.

Die Science-Publikation war für diese Meldung nicht lesbar. Der Zugriff endete an einer Sicherheitsabfrage. Methodik, Syntheseschritte, Eigenschaftsdaten und der Neuheitsgrad der Studie ließen sich deshalb nicht unabhängig prüfen. Alle Angaben zu den Ergebnissen stützen sich allein auf die Mitteilung der Universität.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. phys.org ↗

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