KI-Boom treibt Speicherpreise – Smartphone-Absatz unter Druck
Die starke KI-Nachfrage lässt DRAM- und NAND-Preise steigen, was die Smartphone-Auslieferungen im zweiten Quartal 2026 einbrechen lässt – besonders im Niedrigpreissegment.
Mit KI erstelltKI‑Boom lässt Speicherpreise steigen
Die Hoffnung auf Gewinne mit Künstlicher Intelligenz veranlasst Konzerne zu Milliardeninvestitionen und massiven Käufen von Speicherchips. Das Angebot kann mit dieser Nachfrage nicht Schritt halten, sodass die Preise für DRAM und NAND stark anziehen. KI-Workloads heizen den globalen Speicherbedarf zusätzlich an, was die Knappheit verschärft und die Preise branchenweit in die Höhe treibt.
Günstige Smartphones unter Druck
Die hohen Speicherpreise sind der Hauptgrund für den Einbruch der Smartphone-Auslieferungen im zweiten Quartal 2026. Weltweit sanken die Stückzahlen um 11 Prozent im Jahresvergleich – der niedrigste Stand seit 2013. Besonders hart trifft es das Niedrigpreissegment: In Indien brachen die Verkäufe von Geräten unter 150 US-Dollar um 45 Prozent ein. Premium-Marken kommen besser durch die Preiswelle, während sich Upgrade-Zyklen auf etwa vier Jahre ausdehnen.
Vom RAM-Schock zur Systemkritik: Die Community schlägt Alarm
Während HotLittlePotato in r/technology von einer Verdreifachung des RAM-Preises innerhalb weniger Monate berichtet, kommentiert guvbums in r/technology sarkastisch: „AI, the grift that keeps on giving!“ Antique_Grapefruit_5 in r/technology sieht darin eine „Kapitalismus-Steuer“, die Verbraucher zahlen, damit die Reichen noch reicher werden. Die Stimmung kippt: Aus dem KI-Boom wird für viele ein teurer Albtraum, der die Frage nach dem wahren Nutzen der Technologie immer lauter stellt.



