Google meldet erste KI-Antwort aus dem Orbit, geliefert von einem Satelliten
Gemma 4 hat auf einer TPU ein Haiku verfasst, das beim Überflug über Svalbard zur Erde funkte. Leistungsdaten veröffentlicht Google nicht.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Der Suncatcher-Prototyp von Google lieferte seine erste KI-Ausgabe aus dem Orbit.
- Ein dreizeiliges Haiku von Gemma 4 lief auf einer rechenzentrumstauglichen TPU im Orbit.
- Der Satellit entstand in Partnerschaft mit Planet und startete am 1. Oktober 2026.
- Der Satellit hat vier TPUs und wird von Solarpaneelen mit rund 1 kW versorgt.
- Wegen der Leistungsgrenze läuft nur eine der vier TPUs gleichzeitig.
Der Prototyp Suncatcher hat laut einem Google-Blogpost von Travis Beals vom 30. Oktober 2026 die erste KI-Ausgabe aus dem Orbit geliefert. Das offene Modell Gemma 4 erzeugte auf einer rechenzentrumstauglichen TPU ein dreizeiliges Haiku. Beim Überflug über Svalbard ging es zur Erde zurück: „Blue marble below / Data streams in silent grace / Starlight feeds my core.“
Google spricht vom Meilenstein „Hello World“ und nennt es die erste KI-Antwort einer solchen TPU im Orbit. Das ist eine Herstellerangabe. Der Satellit entstand zusammen mit Planet und startete am 1. Oktober mit SpaceX.
Der Blogpost enthält keine Leistungsdaten. Als Nächstes stehen Hitze- und Strahlungstests im Orbit an, 2027 sollen zwei vernetzte Satelliten folgen. An Bord sind vier TPUs. Bei rund 1 kW Solarleistung läuft allerdings nur eine gleichzeitig. Wie lange, ist unklar. Techtimes nennt 15-Minuten-Messintervalle, The Next Web etwa 20 Minuten. Eine Primärangabe von Google dazu liegt nicht vor. Keine dieser Zahlen ist gesichert.



