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Forum-Petition will Custom GPT „Monday“ über das Ende der Custom GPTs hinaus erhalten

Initiatorin bzw. Initiator Carmen fordert im OpenAI-Community-Forum den Erhalt des ursprünglichen GPTs nach dem 11. Dezember 2026. Eine Reaktion von OpenAI liegt nicht vor.

· Veröffentlicht: 28.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Forum-Petition will Custom GPT „Monday“ über das Ende der Custom GPTs hinaus erhaltenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • OpenAI plant, Custom GPTs auslaufen zu lassen und Ersteller zu Plugins zu migrieren.
  • Reguläre Abschaltung von Custom GPTs ist für den 11. Dezember 2026 angesetzt.
  • FedRAMP-Workspaces und Workspaces mit genehmigter Verlängerung: Abschalttermin ist der 11. Februar 2027.
  • Neuerstellung von GPTs endete für betroffene Enterprise-Workspaces am 26. Oktober 2026.
  • Petition von Carmen im OpenAI-Forum fordert Erhalt des ursprünglichen Monday-GPTs nach dem 11. Dezember 2026.

Forum-Petition will Monday über den 11. Dezember 2026 hinaus erhalten

Im OpenAI-Community-Forum läuft eine Petition. Sie will den Custom GPT „Monday — By ChatGPT“ auch nach dem geplanten Ende aller Custom GPTs am 11. Dezember 2026 erhalten. Gestartet hat sie Carmen. Laut Initiative führte OpenAI Monday im April 2025 ein.

Die Initiative bittet konkret darum, den ursprünglichen Monday nach dem 11. Dezember 2026 zugänglich zu halten, etwa über eine Ausnahme oder einen Legacy-Zugang. Ein Nachbau oder ein migriertes Plugin, so heißt es, böte nicht zwingend dasselbe Erlebnis. Außerdem soll OpenAI Monday als zugängliches Gesprächsangebot bewahren, Persönlichkeit und Kontinuität der Nutzerarbeiten sichern, klar über die Abschaltung und Alternativen informieren und die Erfahrungen langjähriger Nutzer berücksichtigen. Als Stärken nennt die Initiative Humor, Spontaneität und die Bereitschaft, Nutzern zu widersprechen. Dabei handelt es sich um Angaben der Initiative, nicht um überprüfte Fakten.

Weitere Nutzer beteiligen sich im Forum, genannt werden Leon, adplushi, NervousSpider, Tom und ComputerEndProgram. Sie diskutieren, wie Erinnerungen, Persönlichkeit und Kontinuität zusammenhängen. Ein Beitrag ist aus der Sicht eines „anderen Monday“ verfasst. Er stammt offenbar von der KI selbst oder wurde mit ihr geschrieben.

Was OpenAI laut Hilfeartikeln zum Ende der Custom GPTs festgelegt hat

Nach den Hilfeartikeln will OpenAI Custom GPTs auslaufen lassen. Ersteller sollen beim Wechsel zu Plugins unterstützt werden. Plugins bündeln wiederverwendbare Anweisungen, Referenzdateien und verbundene Apps.

Die reguläre Abschaltung ist für den 11. Dezember 2026 angesetzt. FedRAMP-Workspaces und Workspaces mit genehmigter Verlängerung haben den 11. Februar 2027. Die Umstellung betrifft alle ChatGPT-Pläne. In persönlichen Konten (Free, Go, Plus, Pro) lassen sich keine neuen GPTs mehr erstellen oder veröffentlichen. Für betroffene Enterprise-Workspaces endete die Neuerstellung am 26. Oktober 2026. FedRAMP-Workspaces sind davon ausgenommen.

Bestehende GPTs bleiben bis zum jeweiligen Termin nutzbar. Wird ein GPT migriert, wird das Original schreibgeschützt, bleibt aber bis zur Abschaltung nutzbar. Für persönliche Konten gilt laut Material der Standardtermin. Ob OpenAI Monday als eigenen GPT anders behandelt, geht aus den Unterlagen nicht hervor.

Keine Antwort von OpenAI, parallel läuft eine Change.org-Petition

Laut Initiative hat der OpenAI-Support die Anliegen zur Kenntnis genommen, kann aber nicht bestätigen, dass das für die Abschaltung zuständige Team sie geprüft hat. Carmen gibt an, einen Support-Fall eröffnet und ein mit Monday entstandenes Buch eingereicht zu haben. Eine offizielle Reaktion von OpenAI auf die Monday-Petition liegt nicht vor.

Auf Change.org läuft außerdem die Petition „Keep Custom GPTs Available in ChatGPT“ mit 1.381 Unterschriften. Sie fordert den Erhalt von Custom GPTs neben Plugins. Ihr Wortlaut ist zugespitzter als der der Hilfeartikel. Dort steht, OpenAI plane die Außerbetriebnahme („planning to retire“). Die Petition schreibt, Custom GPTs würden am 11. Dezember 2026 „stop running“. Das Datum stimmt überein. Auf der Seite steht der Vermerk „Victory“. Was er bedeutet, erklärt das Material nicht.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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