Clay, Figma, Dupe.com und Exa führen KI-Schreibregeln ein
Interne Offenlegungspflichten sollen Verantwortung und Transparenz stärken
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Clay hat eine unternehmensweite KI-Schreibrichtlinie eingeführt, die Mitarbeitende auffordert, die volle Verantwortung für geteilte Dokumente zu übernehmen und nicht zu sagen, die KI habe den Text geschrieben.
- Figma verlangt, dass mit KI erstellte Dokumente mit dem Hinweis „written with AI“ gekennzeichnet werden.
- Dupe.com-Gründer Bobby Ghoshal hat ein Steak-Emoji als Kennzeichnung für KI-generierte Texte eingeführt, bei denen Menschen als Redakteure maschinell erzeugten Text bearbeiten.
- Das KI-Forschungslabor Exa verbietet den Einsatz von KI in der gesamten externen Kommunikation, um Authentizität zu wahren.
- Die EU hat 2024 ein KI-Gesetz verabschiedet, das in bestimmten Fällen die Offenlegung KI-generierter Inhalte verlangt; die Transparenzpflichten begannen im August 2026.
- 94 Prozent der Verbraucher erwarten, dass Unternehmen KI-generierte Inhalte immer offenlegen.
Mehrere KI-Startups führen interne Offenlegungspflichten für KI-unterstützte Texte ein, um die Verantwortung für maschinell erzeugte Inhalte klar zu regeln.
Clay, Figma, Dupe.com und Exa führen KI-Schreibregeln ein
Clay verlangt von Mitarbeitenden, die volle Verantwortung für geteilte Dokumente zu übernehmen – denn Schreiben sei eine Form des Denkens, und KI-generierte Langtexte würden die Verstehensarbeit auf die Leser abwälzen. Figma kennzeichnet KI-erstellte Dokumente mit dem Hinweis „written with AI“, um die Herkunft transparent zu machen. Dupe.com-Gründer Bobby Ghoshal nutzt ein Steak-Emoji, wenn Menschen maschinell erzeugten Text redigieren, damit die KI-Beteiligung sofort erkennbar ist. Das KI-Labor Exa verbietet KI in der gesamten externen Kommunikation, um die Authentizität der Inhalte zu wahren. Die Regeln sind Teil eines Trends, bei dem KI-Unternehmen die Verantwortung für KI-generierte Inhalte wieder beim Menschen verankern wollen.
EU-Transparenzpflichten und Verbrauchererwartungen als Rahmen
Die EU verabschiedete 2024 ein KI-Gesetz, dessen Transparenzpflichten im August 2026 begannen: Unternehmen müssen KI-generierte Inhalte in bestimmten Fällen offenlegen, damit Nutzer informiert sind. 94 Prozent der Verbraucher erwarten eine solche Offenlegung, weil sie Transparenz und Vertrauen in KI-Inhalte fordern. Meta musste seine „made with AI“-Kennzeichnung anpassen, nachdem Künstler über Fehlidentifikationen und irreführende Labels bei leichter KI-Nutzung beschwert hatten.



