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Automatische Backup-Umschaltung reißt 3 GW aus dem PJM-Netz

Fehler in Ashburn löst automatische Lastabschaltung aus – Industrie reagiert mit 5-GW-USV-Deployment

· Veröffentlicht: 10.09.2026 ·1 Min Lesezeit
Automatische Backup-Umschaltung reißt 3 GW aus dem PJM-NetzMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Am 22. Juli 2026 ereignete sich in Ashburn, Virginia, ein Fehler auf einer Übertragungsleitung, woraufhin Rechenzentren automatisch auf Backup-Strom umschalteten und mehr als 3 GW Last vom PJM-Netz genommen wurde.
  • Laut Dominion Energy wurde keine Last vom Netzbetreiber abgeworfen; die Schutzsysteme der Rechenzentren selbst leiteten die Umschaltung ein.
  • PJM meldete eine messbare Frequenzänderung, aber keine Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit des Bulk-Stromnetzes.
  • Spannungsschwankungen wurden bis nach Chicago gemeldet; in mehreren Bundesstaaten flackerten Lichter.
  • Bereits 2024 gab es einen ähnlichen, aber kleineren Vorfall: Rund 60 Rechenzentren trennten sich gleichzeitig vom Netz, was etwa 1.500 MW Lastverlust verursachte.
  • Crusoe kündigte an, 5 GW ON.energy AI-USV-Systeme in mehreren Hyperscale-AI-Campus zu deployen.

Automatische Backup-Umschaltung reißt 3 GW aus dem PJM-Netz

Am 22. Juli 2026 löste ein Fehler auf einer Übertragungsleitung in Ashburn, Virginia, eine automatische Umschaltung von Hyperscale-Rechenzentren auf Backup-Strom aus. Mehr als 3 GW Last – etwa 3 % der PJM-Nachfrage – fielen binnen Sekunden vom Netz. Laut Dominion Energy wurde keine Last abgeworfen; die Schutzsysteme der Rechenzentren selbst leiteten die Umschaltung ein. Diese Schutzsysteme schalten bei Spannungs- oder Frequenzabweichungen automatisch auf ihre internen USV-Anlagen um, um die Verfügbarkeit der Server zu sichern. PJM meldete eine messbare Frequenzänderung, aber keine Zuverlässigkeitsauswirkungen. Spannungsschwankungen waren bis Chicago spürbar, mit flackernden Lichtern und Geräuschen von Geräten. Durch die plötzliche Lastabnahme von über 3 GW kam es zu einem kurzzeitigen Frequenz- und Spannungsabfall, der sich über die Hochspannungsnetze bis nach Chicago ausbreitete.

Crusoe und ON.energy antworten mit 5-GW-USV-Deployment

Crusoe kündigte an, 5 GW ON.energy AI-USV-Systeme in mehreren Hyperscale-AI-Campus zu deployen – eine der größten Bereitstellungen batteriegestützter USV-Infrastruktur für KI-Rechenzentren. [Herstellerangabe] Das System arbeitet als USV auf Anlagenebene: Es hält Rechenzentren bei Netzstörungen online und nutzt Batterien und Leistungselektronik, um KI-Lastschwankungen nicht ins Netz zurückschlagen zu lassen, sodass das Netz eine stabilere Last sieht. Die USV-Systeme können bei einem Netzfehler innerhalb von Millisekunden auf Batteriepuffer umschalten und die Last stabil halten, sodass keine plötzliche Lastabnahme mehr das Netz destabilisiert. Die ON.energy-USV gleicht durch schnelle Batteriepufferung Lastspitzen aus und trägt so zur Stabilisierung der Netzfrequenz bei.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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