17,5 Millionen US-Dollar für Atira
Münchner KI-Startup sichert sich Seed-Finanzierung für Automatisierung industrieller Vertriebsprozesse
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Atira hat insgesamt 17,5 Mio. US-Dollar Funding erhalten, bestehend aus einer 15-Mio.-Dollar-Seed-Runde unter Führung von Accel und einer zuvor nicht angekündigten 2,5-Mio.-Dollar-Pre-Seed-Runde.
- An der Finanzierung beteiligten sich UVC Partners, Fortino (auch Fortino Ventures/Capital genannt) und Booom sowie als Einzelinvestoren Ann-Kristin Achleitner, Marc Bitzer (CEO Whirlpool), Dr. Markus Flik und Bastian Nominacher (Co-Founder/Co-CEO Celonis).
- Atira wurde 2024 (laut pulse2 im November 2024) von Florian Diegruber und August DuMont Schütte gegründet.
- Florian Diegruber war zuvor Commercial Lead bei Palantir, August DuMont Schütte war ML Software Engineer bei Google.
- Atira baut eine Multi-Agenten-KI-Plattform, die industrielle Sales-Engineering-Workflows automatisiert, indem sie komplexe RFQs verarbeitet, Spezifikationen prüft, Anforderungen identifiziert/kommentiert, Lösungen konfiguriert und Angebotsdokumentation erstellt.
- Die Software verbindet sich mit bestehenden CRM-, ERP- und CPQ-Systemen und kann technische Dokumentation, Konfigurationsvorschläge, Preisoptionen, ausgefüllte Kundenvorlagen und finale Angebote erzeugen.
17,5 Millionen US-Dollar für Atira
Das Münchner KI-Startup Atira hat insgesamt 17,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Finanzierung besteht aus einer 15-Millionen-Dollar-Seed-Runde unter Führung von Accel sowie einer zuvor nicht öffentlichen Pre-Seed-Runde über 2,5 Millionen Dollar. Weitere Investoren sind UVC Partners, Fortino Ventures und Booom sowie Business Angels wie Ann-Kristin Achleitner, Marc Bitzer, Dr. Markus Flik und Bastian Nominacher. Mit dem Kapital will Atira seine KI-Plattform zur Automatisierung industrieller Angebotsprozesse ausbauen und international skalieren.
Industriekunden und Wachstumspläne
Atira hat bereits produktive Industriekunden wie ABB E-Mobility, Chiron Group, Rema Tip Top, Robel, Theegarten-Pactec und Fette Compacting gewonnen. Diese nutzen die Multi-Agenten-KI, um komplexe Anfragen automatisiert zu analysieren und Angebote zu erstellen. Die Mittel fließen in den Ausbau des Go-to-Market-Teams, um mehr Kunden zu gewinnen, in die Produktentwicklung zur Verbesserung der KI-Agenten und in die Internationalisierung, um neue Märkte zu erschließen.



