Human-AI Collaboration, Aufgabenarchitektur, Vertrauen, Prüfung und Kompetenz.
Human-AI Collaboration, Aufgabenarchitektur, Vertrauen, Prüfung und Kompetenz
Fakten- und Recherchestand: 8. August 2026 Version: 1.0 Räumlicher Schwerpunkt: Deutschland, Europäische Union und internationale Forschungsbefunde Zielgruppe: Geschäftsführung, Fachverantwortliche, Wissensarbeiter, Berater, Entwickler, Trainer und Projektverantwortliche Vorgesehener Dateiname: 12_professionell-mit-ki-arbeiten-human-ai-collaboration-faktendossier_2026-08-08
Dieses Dossier ist eine neutrale Fakten- und Arbeitsgrundlage für eine deutschsprachige Sachbuchreihe. Es ist weder Produktwerbung noch individuelle Rechts-, Medizin-, Personal- oder Anlageberatung. Studienbefunde werden nur innerhalb ihres jeweiligen Settings interpretiert. Preprints und Herstellerdokumentationen sind ausdrücklich gekennzeichnet.
Leitgedanke: Professionell mit KI zu arbeiten bedeutet nicht, die längsten Prompts zu schreiben. Es bedeutet, eine Aufgabe so zu gestalten, dass Mensch und System jeweils das tun, was sie nachweislich gut können – und dass Fehler sichtbar, prüfbar und begrenzbar bleiben.
Leitfrage
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie bringe ich die KI dazu, eine Antwort zu geben?“ Sie lautet: „Wie gestalte ich den gesamten Arbeitsprozess so, dass eine brauchbare Antwort entsteht, erkannt, geprüft, verantwortet und bei Bedarf korrigiert wird?“
Daraus folgen fünf Teilfragen:
- Welche Aufgaben eignen sich für Assistenz, welche für echte Delegation und welche nicht?
- Wie werden Kontext, Quellen, Beispiele und Erfolgskriterien so aufbereitet, dass das System sinnvoll arbeiten kann?
- Wie verhindert man Übervertrauen, blindes Nachvollziehen und Scheinkontrolle?
- Wie bleibt menschliche Fach-, Lern- und Reparaturkompetenz erhalten?
- Wie misst ein Unternehmen den End-to-End-Nutzen statt nur Geschwindigkeit oder Outputmenge?
Management-Zusammenfassung
Das belastbare Gesamtbild
Der Forschungsstand liefert kein simples „KI steigert Produktivität“ und ebenso wenig ein simples „KI macht Menschen abhängig“. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Aufgabe, Mensch, Modell, Daten, Interface, Organisation und Prüfverfahren. Eine Meta-Analyse von 106 experimentellen Studien zeigt, dass Mensch-KI-Kombinationen den Menschen häufig verbessern, im Durchschnitt aber nicht automatisch den besseren Einzelakteur übertreffen. Inhaltserstellung fällt günstiger aus als viele Entscheidungsaufgaben. [S-001]
Feld- und Laborexperimente zeigen starke positive Effekte in standardisierten Schreibaufgaben, Kundenservice, Beratung und bestimmten Innovationsaufgaben. Gegenbefunde zeigen jedoch auch Verlangsamung, schlechtere Entscheidungen außerhalb der Modellgrenze sowie Lernverluste bei vollständiger Delegation. Die Prozentwerte sind nicht widersprüchlich, sondern beschreiben verschiedene Aufgaben und Arbeitsdesigns. [S-033, S-034, S-035, S-045, S-057]
Professionelle Nutzung lässt sich am besten als kontrollierte Arbeitsteilung beschreiben. KI erzeugt Varianten, strukturiert, sucht, verdichtet, kritisiert oder bearbeitet klar begrenzte Schritte. Menschen definieren Zweck, Randbedingungen, akzeptable Risiken, verbindliche Quellen, Werturteile und Freigaben. Expertenstudien deuten darauf hin, dass Fachleute vor allem Informationsforaging delegieren und Synthese sowie Interpretation behalten. [S-129, S-002, S-029]
Der zweite Kern ist angemessene Reliance. Die Organisation darf weder maximales Vertrauen noch maximales Misstrauen anstreben. Sie muss erreichen, dass richtige Vorschläge angenommen und falsche abgelehnt werden. Erklärungen, Konfidenzwerte oder ein „Mensch in der Schleife“ reichen allein nicht. Kognitive Forcing Functions, unabhängige Ersturteile, sichtbare Zwischenartefakte und qualifizierte Reviews können helfen, verursachen aber Zeit- und Komfortkosten. [S-007, S-008, S-073, S-013]
Der dritte Kern ist Kompetenzerhalt. Kurzfristige Leistung ist nicht identisch mit Lernen. Unbeschränkte Assistenz kann unterstützte Ergebnisse verbessern und gleichzeitig spätere unassistierte Leistung verschlechtern. Gute Lernarchitektur nutzt KI als Tutor, Kritiker oder Hinweisgeber, nicht dauerhaft als vollständigen Ersatz der geistigen Arbeit. [S-125, S-126, S-057, S-066]
Der vierte Kern ist lokale Evaluation. Allgemeine Modellrankings beantworten nicht, ob eine konkrete Firmenaufgabe zuverlässig bearbeitet wird. Unternehmen brauchen repräsentative Fälle, klare Qualitätsmaßstäbe, Primärquellen, Grenzfälle, Fehlermessung und Regressionstests. Der AI Act verlangt zudem seit 2. Februar 2025 angemessene KI-Kompetenz; eine einmalige Prompt-Schulung deckt dies nicht automatisch ab. [S-123, S-132, S-118, S-133]
Zehn operative Konsequenzen
- Nicht „KI im Unternehmen“ einführen, sondern einzelne Aufgabenklassen mit konkretem Ergebnis definieren.
- Zuerst prüfen, ob eine Aufgabe verifizierbar, reversibel und folgenarm genug für den gewählten Automatisierungsgrad ist.
- Bei hohen Konsequenzen eine unabhängige menschliche Einschätzung bilden, bevor die KI-Antwort sichtbar wird.
- Komplexe Arbeit in sichtbare Teilschritte mit Zwischenartefakten und klaren Übergaben zerlegen.
- Quellen, Daten und Entscheidungskriterien vom Prompt trennen und versioniert pflegen.
- Generierung, Kritik und Verifikation nicht in einem einzigen ungeprüften Durchlauf vermischen.
- Kontrolltiefe am möglichen Schaden ausrichten; Routine darf stichprobenartig, Hochrisiko muss qualifiziert geprüft werden.
- Bei Lernzielen Erklärpflicht, eigene Lösungsschritte und KI-freie Transferaufgaben vorsehen.
- End-to-End-Metriken erfassen: akzeptiertes Ergebnis, Nacharbeit, entkommene Fehler, Entscheidungsgüte, Lernen und TCO.
- Modell-, Prompt-, Daten- und Prozessänderungen als Systemänderungen behandeln und neu evaluieren.
Was dieses Dossier ausdrücklich nicht behauptet
- Dass jede KI-Nutzung produktiv ist.
- Dass Menschen grundsätzlich bessere oder schlechtere Entscheidungen treffen als KI.
- Dass ein einzelnes Promptmuster universell funktioniert.
- Dass jede kognitive Auslagerung zu Kompetenzverlust führt.
- Dass Assistenz in einem Experiment automatisch in jedem Unternehmen denselben Effekt erzeugt.
- Dass „Human-in-the-loop“ ohne Prüfung der tatsächlichen Rolle ein ausreichendes Kontrollkonzept ist.
Die 50 wichtigsten Kernaussagen
| ID | Kernaussage | Status | Einschränkung | Hauptquellen | Refresh |
|---|
| F-001 | Professionelle KI-Nutzung ist primär eine Frage der Arbeitsgestaltung: Ziel, Rollen, Daten, Prüfschritte und Eskalation bestimmen die Qualität stärker als eine einzelne elegante Formulierung. | FORSCHUNGSSYNTHESE / PRAXISREGEL | Promptqualität bleibt relevant, ersetzt aber kein geeignetes Verfahren. | S-001, S-003, S-116, S-123 | hoch |
| F-002 | Mensch-KI-Komplementarität entsteht nicht automatisch: In einer Meta-Analyse lagen Mensch-KI-Teams im Durchschnitt häufig unter dem jeweils besseren Einzelakteur. | PEER-REVIEWTE META-ANALYSE | Der Durchschnitt bündelt sehr unterschiedliche Aufgaben, Modelle und Interaktionsformen. | S-001 | mittel |
| F-003 | Die gleiche Meta-Analyse fand günstigere Muster bei Inhaltserstellung als bei Entscheidungsaufgaben. | PEER-REVIEWTE META-ANALYSE | Die Kategorien sind breit; einzelne Entscheidungsworkflows können dennoch profitieren. | S-001 | mittel |
| F-004 | Das genaueste Modell ist nicht zwangsläufig der beste Teamkollege, weil Teamleistung auch davon abhängt, wann Menschen richtige und falsche Ratschläge übernehmen. | EMPIRISCHER BEFUND | Ergebnis hängt von Fehlerverteilung, Interface, Nutzerkompetenz und Aufgabe ab. | S-007 | mittel |
| F-005 | Erklärungen können die Akzeptanz einer KI-Empfehlung erhöhen, ohne die gemeinsame Genauigkeit zuverlässig zu verbessern. | EMPIRISCHER BEFUND | Erklärungen sind nicht grundsätzlich nutzlos; ihre Wirkung hängt von Qualität, Aufgabe und kognitivem Aufwand ab. | S-007, S-026, S-020 | mittel |
| F-006 | Kognitive Zwangspunkte – etwa eine eigene Einschätzung vor der KI-Antwort – können Übervertrauen verringern, werden aber häufig als weniger bequem erlebt. | EMPIRISCHER BEFUND | Komfortkosten und Bearbeitungszeit müssen gegen das Fehlerrisiko abgewogen werden. | S-008, S-021 | mittel |
| F-007 | Angemessene Reliance bedeutet zweierlei: richtige KI-Ratschläge annehmen und falsche Ratschläge ablehnen. | BEGRIFFLICHER FORSCHUNGSSTAND | Ein einzelner Vertrauenswert bildet diese zwei Fehlertypen nicht ausreichend ab. | S-013, S-017, S-072 | mittel |
| F-008 | Vertrauen und tatsächliche Nutzung sind verwandte, aber unterschiedliche Größen. | FORSCHUNGSSTAND | Menschen können einem System misstrauen und es aus organisatorischem Druck dennoch nutzen – oder vertrauen, aber nicht folgen. | S-072, S-073 | niedrig |
| F-009 | Pauschales „Vertrauen in KI“ ist kein brauchbares Qualitätsziel; Vertrauen muss für Aufgabe, Version, Daten und Einsatzkontext kalibriert werden. | FORSCHUNGSSYNTHESE | Kalibrierung selbst garantiert noch keine bessere Teamleistung. | S-072, S-073, S-026 | mittel |
| F-010 | Ein menschlicher Freigabeschritt ist nur dann sinnvolle Aufsicht, wenn der Mensch Kompetenz, Zeit, Information und reale Eingriffsmacht besitzt. | FORSCHUNGSSYNTHESE / GOVERNANCE | Die konkrete rechtliche Bewertung hängt vom Anwendungsfall ab. | S-069, S-070, S-117, S-118 | hoch |
| F-011 | Automatisierung kann Routinearbeit entfernen und dem Menschen gerade die seltenen, schwierigsten Ausnahmen überlassen. | KLASSISCHER HUMAN-FACTORS-BEFUND | Der Effekt ist nicht auf generative KI beschränkt, wird durch autonome Systeme aber besonders relevant. | S-069, S-071 | niedrig |
| F-012 | Automation Bias kann sowohl zu ausgelassenen Korrekturen als auch zur Übernahme falscher Systemvorschläge führen. | EMPIRISCHER HUMAN-FACTORS-BEFUND | Ausmaß variiert mit Zuverlässigkeit, Training, Zeitdruck und Interface. | S-079, S-071 | niedrig |
| F-013 | Menschen zeigen je nach Situation sowohl Algorithmusaversion als auch Algorithmuswertschätzung; es gibt keine einheitliche Haltung gegenüber maschinellem Rat. | EMPIRISCHER FORSCHUNGSSTAND | Beobachtete Fehler, Kontrollmöglichkeiten und Selbsteinschätzung beeinflussen die Richtung. | S-074, S-076 | niedrig |
| F-014 | Vor der KI-Antwort eine unabhängige menschliche Position zu bilden, kann besonders bei folgenreichen Entscheidungen Ankereffekte und blindes Nachvollziehen reduzieren. | PRAXISSYNTHESE | Nicht für jede Routineaufgabe wirtschaftlich; die Evidenz ist aufgabenabhängig. | S-008, S-079, S-010 | mittel |
| F-015 | Mehrere KI-Meinungen sind nicht automatisch unabhängig, weil Modelle, Trainingsdaten und Prompts korrelierte Fehler erzeugen können. | FORSCHUNGSSYNTHESE | Ein zweites Modell oder ein zweiter Prompt kann trotzdem zusätzliche Fehler finden; Unabhängigkeit muss bewusst gestaltet werden. | S-010, S-013, S-142 | hoch |
| F-016 | Komplexe Aufgaben werden besser kontrollierbar, wenn sie in sichtbare Teilschritte mit Zwischenartefakten zerlegt werden. | EMPIRISCHER HCI-BEFUND / PRAXISREGEL | Chaining erzeugt zusätzliche Übergaben, Integrationsfehler und Pflegeaufwand. | S-094, S-003 | mittel |
| F-017 | Ein langer Prompt ist nicht dasselbe wie guter Kontext: Relevant sind eindeutiges Ziel, belastbare Quellen, Beispiele, Einschränkungen und ein prüfbares Ausgabeformat. | PRAXISSYNTHESE | Zu viel oder widersprüchlicher Kontext kann Leistung ebenfalls verschlechtern. | S-120, S-121, S-122 | hoch |
| F-018 | Erfolgskriterien und Evaluation sollten vor der Optimierung des Prompts feststehen. | OFFIZIELLE PRODUKTDOKUMENTATION / EVAL-PRAXIS | Herstellerdokumentation ist keine unabhängige Wirksamkeitsstudie. | S-123, S-121, S-132 | hoch |
| F-019 | Prompting kann schlechte Daten, ungeeignete Aufgaben, fehlende Werkzeuge oder widersprüchliche Prozesse nicht zuverlässig kompensieren. | FORSCHUNGSSYNTHESE | Modell- und Toolwechsel können dennoch einen Teil der Probleme lösen. | S-093, S-117, S-004 | hoch |
| F-020 | Nicht-Experten haben häufig Schwierigkeiten, Prompts systematisch zu iterieren und die Qualität plausibler Ausgaben zu beurteilen. | EMPIRISCHER HCI-BEFUND | Die untersuchten Nutzer und Modelle sind nicht repräsentativ für alle Arbeitsplätze. | S-093, S-128 | mittel |
| F-021 | Zwischenartefakte – Gliederung, Annahmenliste, Quellenmatrix, Testfälle – erhöhen Prüfbarkeit und ermöglichen gezieltes Eingreifen. | FORSCHUNGS- UND PRAXISSYNTHESE | Mehr Artefakte erhöhen Dokumentations- und Koordinationsaufwand. | S-094, S-117 | mittel |
| F-022 | KI eignet sich häufig für Variantenbreite, erste Entwürfe und Informationsforaging; Menschen sollten Zweck, Interpretation, Werturteil und Verantwortung behalten. | FORSCHUNGSSYNTHESE | Die optimale Rollenverteilung hängt von Expertise, Verifizierbarkeit und Konsequenz ab. | S-129, S-002, S-001 | mittel |
| F-023 | Die Leistungsgrenze generativer KI ist „gezackt“: Nahe beieinanderliegende Aufgaben können positive und negative Effekte zeigen. | FELDEXPERIMENT / FORSCHUNGSSYNTHESE | Das konkrete Modell und der Zeitpunkt begrenzen die Übertragbarkeit. | S-035 | hoch |
| F-024 | In Noy und Zhangs Schreibexperiment arbeiteten Teilnehmende mit ChatGPT im Mittel schneller und erhielten höhere Qualitätsbewertungen. | RANDOMISIERTES EXPERIMENT | 453 berufserfahrene Personen, standardisierte Schreibaufgaben; keine Aussage über alle Wissensarbeit. | S-033 | niedrig |
| F-025 | In einem großen Kundenservice-Feldversuch stieg die gemessene Produktivität im Durchschnitt, besonders bei weniger erfahrenen Beschäftigten. | FELDSTUDIE | Ein einzelnes Unternehmenssetting mit spezifischer Assistenz und Messgröße. | S-034 | niedrig |
| F-026 | Bei erfahrenen Open-Source-Maintainern fand METR 2025 in einem eng definierten Setting eine durchschnittliche Verlangsamung trotz positiver Selbsteinschätzung. | RANDOMISIERTER GEGENBEFUND | Kleine Spezialstichprobe und zeitgebundene Werkzeuggeneration; nicht verallgemeinern. | S-045 | mittel |
| F-027 | Produktivitätsgewinne verteilen sich ungleich; die Fähigkeit, KI-Ausgaben hervorzurufen, zu filtern und zu prüfen, kann die Ergebnisse stärker erklären als formale Vorleistung. | RANDOMISIERTES EXPERIMENT / PREPRINT | Neuer Preprint mit simuliertem Wissensarbeitssetting; Replikationen stehen aus. | S-128 | hoch |
| F-028 | Experten delegieren in dokumentenzentrierter Wissensarbeit häufig Such- und Verdichtungsarbeit, behalten aber Synthese und Interpretation. | EMPIRISCHE HCI-STUDIE / PREPRINT | Kleine qualitative Stichprobe; als Muster, nicht als Universalregel lesen. | S-129 | mittel |
| F-029 | Kontextinformationen über Aufgabe und Systemfähigkeit können die Delegationsentscheidung und die gemeinsame Leistung verbessern. | EMPIRISCHER HCI-BEFUND | Wirksamkeit hängt von Verständlichkeit und Aktualität der Informationen ab. | S-029 | mittel |
| F-030 | KI-gestütztes Feedback kann knappe Kritikressourcen skalieren; ein großes Feldexperiment fand eine höhere Wahrscheinlichkeit späterer Manuskriptüberarbeitung. | RANDOMISIERTES FELDEXPERIMENT / PREPRINT | Überarbeitung ist ein Verhaltensindikator, kein direkter Nachweis höherer wissenschaftlicher Qualität. | S-131 | hoch |
| F-031 | Kurzfristig bessere Leistung ist kein sicherer Nachweis dauerhaften Lernens oder Transferwissens. | ETABLIERTE LERNFORSCHUNG | Arbeitsleistung und Lernen können bewusst unterschiedlich gewichtet werden. | S-125 | niedrig |
| F-032 | Kognitive Auslagerung ist nicht grundsätzlich schädlich; sie kann Kapazität freisetzen, verändert aber, was Menschen selbst erinnern und üben. | PEER-REVIEWTER FORSCHUNGSSTAND | Nutzen und Risiko hängen von Metakognition, Aufgabe und späterer Verfügbarkeit des Hilfsmittels ab. | S-066, S-067 | niedrig |
| F-033 | Unbeschränkte generative KI kann in Lernsettings die unterstützte Leistung erhöhen und gleichzeitig spätere unassistierte Leistung verschlechtern; Leitplanken können diesen Zielkonflikt abschwächen. | RANDOMISIERTE LERNSTUDIE | Schulmathematik; nicht direkt auf alle Berufsfelder übertragbar. | S-126 | mittel |
| F-034 | Eine Befragung von Wissensarbeitern verband häufigere KI-Nutzung mit geringerer selbstberichteter kritischer Anstrengung; das beweist keinen kausalen Kompetenzverlust. | PEER-REVIEWTE SURVEY-STUDIE | Selbstbericht, Querschnitt und konkrete Aufgabenfälle; Kausalität offen. | S-023 | mittel |
| F-035 | Ein randomisiertes Experiment zur Programmierbibliothek fand unter KI-Nutzung schwächere Konzept-, Code-Lese- und Debugging-Ergebnisse im Mittel. | RANDOMISIERTES EXPERIMENT / PREPRINT | Neulingsaufgabe in einem spezifischen Programmierkontext; Interaktionsmuster unterschieden sich stark. | S-057 | hoch |
| F-036 | Vollständige Delegation kann schnelle Ergebnisse liefern, ohne die Kompetenz aufzubauen, dieselben Ergebnisse später zu prüfen oder zu reparieren. | FORSCHUNGSSYNTHESE | Nicht jede Aufgabe erfordert Lernziel; bei sicherheitskritischen Tätigkeiten ist die Lücke besonders relevant. | S-057, S-125, S-069 | mittel |
| F-037 | Die EEG-/Essay-Studie „Your Brain on ChatGPT“ ist vorläufig und klein; sie belegt keine allgemeine „Schädigung des Gehirns durch KI“. | PREPRINT-EINORDNUNG | Interessanter Hypothesengenerator, aber keine Grundlage für pauschale neurologische Aussagen. | S-127 | hoch |
| F-038 | Generative KI kann individuelle Kreativitätsbewertungen erhöhen und gleichzeitig die Vielfalt der Gesamtheit der Ideen verringern. | PEER-REVIEWTES EXPERIMENT | Ergebnis bezieht sich auf kurze Schreib-/Ideenaufgaben und konkrete Modelle. | S-040 | mittel |
| F-039 | Bei kreativen Aufgaben kann KI-Nutzung die spätere unassistierte Leistung in einzelnen Settings schwächen, obwohl die assistierte Leistung steigt. | PEER-REVIEWTES EXPERIMENT | Nicht jede Kreativitätsdimension oder Langzeitwirkung wurde erfasst. | S-041 | mittel |
| F-040 | In einem Feldexperiment bei P&G erreichten Einzelpersonen mit KI teils Leistungen, die sonst Teams erforderten; zugleich veränderten sich Funktionsgrenzen und Zusammenarbeit. | FELDEXPERIMENT | Spezifische Produktentwicklungsaufgabe und Organisation; keine allgemeine Ersetzung von Teams. | S-036 | mittel |
| F-041 | KI kann Expertise verbreitern, aber sie kann auch dazu führen, dass Teams seltener miteinander sprechen und weniger stilles Wissen austauschen. | FORSCHUNGSSYNTHESE | Empirische Langzeitdaten zu Wissenserosion sind noch begrenzt. | S-036, S-130 | hoch |
| F-042 | Soziale Normen, Offenlegung und Angst vor Stigma beeinflussen, ob Beschäftigte KI-Erfahrungen teilen und gemeinsam lernen. | QUALITATIVE WORKPLACE-STUDIE | 19 Interviewte; kein repräsentativer Häufigkeitsnachweis. | S-130 | hoch |
| F-043 | Medizinische KI-Unterstützung kann denselben Fachpersonen je nach Fall helfen oder schaden; Erfahrung allein sagt den individuellen Nutzen nicht zuverlässig voraus. | PEER-REVIEWTE MEDIZINISCHE STUDIEN | Medizinische Bildgebung ist nicht direkt auf andere Aufgaben übertragbar. | S-136, S-137 | mittel |
| F-044 | Auch Experten können durch plausible, aber falsche KI-Empfehlungen fehlgeleitet werden. | PEER-REVIEWTE EXPERIMENTE | Ausmaß hängt von Fehlerart, Darstellung und Prüfverfahren ab. | S-138, S-137 | mittel |
| F-045 | Hohe Modellgenauigkeit im Labor garantiert keinen Nutzen im realen Prozess; Umgebung, Workflow und Bedienbarkeit können den Einsatz begrenzen. | DEPLOYMENT-STUDIE / FORSCHUNGSSYNTHESE | Ein klinischer Einsatzfall illustriert ein allgemeines sozio-technisches Risiko. | S-139, S-132, S-003 | mittel |
| F-046 | RAG- und Reasoning-Systeme können juristische Aufgaben verbessern, entbinden aber nicht von domänenspezifischer Quellen- und Rechtsprüfung. | RANDOMISIERTE JURISTISCHE STUDIEN / PRAXISSYNTHESE | Modellversion, Rechtsgebiet und Aufgabenart begrenzen die Übertragbarkeit. | S-140, S-141, S-142 | hoch |
| F-047 | Eine zitierte Quelle ist noch kein Beleg: Für folgenschwere Aussagen muss die Originalquelle geöffnet und die konkrete Fundstelle geprüft werden. | PRAXISREGEL / INFORMATION INTEGRITY | Bei Routineaufgaben kann risikobasiertes Sampling genügen. | S-117, S-123, S-047 | hoch |
| F-048 | Gut verifizierbare, reversible und folgenarme Aufgaben sind bessere Einstiegskandidaten als opake, irreversible oder hochriskante Entscheidungen. | FORSCHUNGS- UND GOVERNANCE-SYNTHESE | Eine gute Verifikation kann auch anspruchsvollere Aufgaben erschließen. | S-116, S-132, S-070, S-001 | mittel |
| F-049 | KI-Einführungen sollten End-to-End-Qualität, Nacharbeit, entkommene Fehler, Entscheidungsqualität und Lernen messen – nicht nur Zeit oder Textmenge. | EVALUATIONS- UND MANAGEMENTSTANDARD | KPI-Auswahl muss an Unternehmensziel und Aufgabe angepasst werden. | S-134, S-135, S-132, S-047 | mittel |
| F-050 | AI Literacy nach Art. 4 AI Act verlangt kontextangemessene Kenntnisse und Fähigkeiten; ein einmaliger Promptkurs ist kein belastbarer Gesamtansatz. | GELTENDES RECHT / OFFIZIELLE ERLÄUTERUNG | Tiefe und Nachweis hängen von Rolle, Risiko und Einsatzkontext ab. | S-118, S-133 | hoch |
Methodik, Evidenz und Recherchegrenzen
Quellenstrategie
Die Recherche kombiniert vier Quellengruppen:
| Gruppe | Funktion | Typische Stärke | Typische Grenze |
|---|
| Peer-reviewte Studien und Meta-Analysen | Kausale oder systematische Evidenz | Methodik und transparente Stichprobe | Modelle und Interfaces können schnell veralten |
| Aktuelle Preprints 2025/26 | Frühe Evidenz zu neuen Werkzeugen und Verhaltensmustern | hohe Aktualität | noch nicht abschließend begutachtet |
| Offizielle Rahmenwerke und Recht | Governance, Kompetenzen, Evaluationsanforderungen | verbindlicher oder institutioneller Status | oft absichtlich allgemein |
| Produktdokumentationen | aktuelle Funktionen und Eval-/Prompt-Praxis | konkrete Umsetzungsdetails | Herstellerquelle, kein unabhängiger Wirksamkeitsnachweis |
Warum Studien nicht direkt addiert werden dürfen
„Produktivität“ kann Zeit, Menge, externe Qualitätsbewertung, gelöste Fälle, Umsatz oder subjektive Entlastung bedeuten. Ebenso reicht das Spektrum von einem Chatfenster bis zu einem in den Prozess eingebetteten Copilot oder autonomen Agenten. Deshalb werden Prozentwerte nur mit Setting, Stichprobe und Messgröße verwendet. Ein Feldversuch im Kundenservice ist kein Schätzer für eine strategische Entscheidung; eine Schreibaufgabe ist kein Nachweis juristischer Zuverlässigkeit.
Evidenzhierarchie im Dossier
| Bezeichnung | Bedeutung |
|---|
| Geltendes Recht / offizielle Auslegung | Rechtsnorm oder amtliche Erläuterung; konkrete Anwendung bleibt kontextabhängig. |
| Peer-reviewed / Meta-Analyse | wissenschaftlich begutachteter Befund; Übertragbarkeit wird dennoch begrenzt. |
| Randomisiertes Experiment / Feldexperiment | kausaler Hinweis innerhalb eines definierten Settings. |
| Preprint | aktuelle, aber noch vorläufige Forschung. |
| Qualitative Studie | tiefe Einsicht in Muster und Mechanismen, keine Häufigkeitsschätzung. |
| Forschungssynthese | begründete Zusammenführung mehrerer Quellen; keine einzelne Quelle behauptet exakt denselben Satz. |
| Praxisregel | risikobasierte Handlungsempfehlung aus Forschung, Standards und Engineering-Praxis. |
Grenzen
- Die Werkzeuglandschaft ändert sich schneller als viele peer-reviewte Veröffentlichungen.
- Ein großer Teil der Human-AI-Literatur untersucht kurze, klar bewertbare Aufgaben.
- Langzeitbefunde zu Kompetenz, Organisationswissen und Verantwortung sind noch begrenzt.
- Selbstauskünfte über Zeitersparnis, Vertrauen oder kritisches Denken sind nicht mit objektiver Wirkung gleichzusetzen.
- Viele 2026er Befunde sind Preprints und werden daher vorsichtiger gewichtet.
- Das Dossier beschreibt Prinzipien; konkrete Rechts- und Betriebsanforderungen müssen aus den Fach-Dossiers der Reihe ergänzt werden.
Human-AI Collaboration ist mehr als „ein Mensch tippt in einen Chat“. Sie umfasst die Aufteilung von Informationszugang, Analyse, Entwurf, Entscheidung, Ausführung und Kontrolle. Der Automatisierungsgrad muss für jeden dieser Schritte gesondert festgelegt werden. Ein System kann beispielsweise Informationen automatisch sammeln, einen Entwurf erzeugen, aber weder entscheiden noch versenden.
| Modus | Rolle der KI | Rolle des Menschen | Geeignete Aufgaben | Hauptrisiko |
|---|
| 0. Kein KI-Einsatz | keine | vollständig | nicht verifizierbare, hochsensible oder bewusst manuelle Lernaufgaben | verpasster Nutzen, aber keine KI-spezifischen Fehler |
| 1. Vorschlag | liefert Ideen, Formulierungen oder Hinweise | wählt, bearbeitet und verantwortet | Texte, Varianten, Checklisten | plausible Fehler werden übernommen |
| 2. Kritik / Second Opinion | sucht Lücken, Gegenargumente und Fehler | erstellt Erstfassung und bewertet Kritik | Entscheidungsvorlagen, Reviews, Strategie | kritisiert oberflächlich oder bestätigt den Anker |
| 3. Co-Creation | arbeitet iterativ mit dem Menschen | steuert Ziel, Kontext und Qualitätsmaß | Konzeption, Schreiben, Analyse | Verantwortung und Provenienz verschwimmen |
| 4. Delegierter Teilschritt | bearbeitet klar abgegrenzte Arbeit | definiert Schnittstelle und prüft Ergebnis | Zusammenfassung, Extraktion, Klassifikation | Übergabe- und Integrationsfehler |
| 5. Autonome Ausführung | plant und handelt über Tools | überwacht, genehmigt Ausnahmen, stoppt | eng begrenzte, reversible Prozesse | großer Schadensradius und Scheinkontrolle |
Die klassischen „Levels of Automation“ unterscheiden Informationsaufnahme, Analyse, Entscheidungsauswahl und Handlungsausführung. Diese Trennung bleibt für generative KI nützlich, weil die gefährlichste Verschiebung oft unbemerkt erfolgt: Eine angebliche „Entscheidungshilfe“ wird praktisch zur Entscheidung, wenn Menschen ihre Vorschläge fast immer übernehmen. [S-070, S-071, S-069]
Relative Stärken: Was Mensch und KI sinnvoll beitragen
| Dimension | Typische KI-Stärke | Typische menschliche Stärke | Professionelle Kombination |
|---|
| Breite | viele Varianten und Suchpfade schnell erzeugen | Relevanz und strategische Richtung | KI erzeugt Bandbreite, Mensch priorisiert |
| Geschwindigkeit | erste Entwürfe und Verdichtung | Konsequenzen und Prioritäten abwägen | schneller Rohentwurf, kontrollierte Freigabe |
| Muster | regelmäßige sprachliche und statistische Muster erkennen | Ausnahmen und situativen Kontext deuten | KI markiert Muster, Fachperson prüft Ausnahmen |
| Gedächtnis/Zugriff | große bereitgestellte Bestände durchsuchen | Quellenqualität, Gültigkeit und implizites Wissen | Grounding plus Quellenprüfung |
| Kreativität | ungewöhnliche Kombinationen und Varianten | Absicht, Geschmack, Originalität, kultureller Kontext | unabhängige Ideenphase plus KI-Divergenz |
| Urteil | konsistente Kriterien anwenden | Werte, Legitimität, Verantwortung, Empathie | KI strukturiert, Mensch entscheidet |
| Ausführung | wiederholbare Teilschritte automatisieren | Ausnahmen, Eskalation und Reparatur | enge Rechte, Logs und Rückfallprozess |
Komplementarität setzt Fehlerdiversität voraus. Wenn Mensch und KI dieselben blinden Flecken haben oder wenn der Mensch die KI nur nachahmt, entsteht kein Mehrwert. Professionelle Arbeitsteilung sucht daher nicht nur unterschiedliche Fähigkeiten, sondern auch möglichst unabhängige Evidenz, Perspektiven und Prüfmethoden. [S-001, S-007, S-002]
Aufgabenwahl: Die wichtigste Entscheidung vor dem Prompt
Sieben Prüfdimensionen
| Dimension | Günstig für KI | Ungünstig / höhere Kontrolle |
|---|
| Verifizierbarkeit | Ergebnis kann schnell gegen Quelle, Formel oder Test geprüft werden | Richtigkeit ist subjektiv oder erst Monate später sichtbar |
| Reversibilität | Entwurf kann verworfen, Änderung rückgängig gemacht werden | Auszahlung, Kündigung, Veröffentlichung oder irreversible Datenänderung |
| Konsequenz | Fehler ist klein und lokal | Fehler betrifft Gesundheit, Recht, Geld, Existenz oder viele Personen |
| Datenrisiko | öffentliche oder freigegebene Daten | personenbezogene, vertrauliche oder geschützte Daten |
| Aufgabenstabilität | wiederholbare Regeln und Beispiele | sich ständig ändernder, politischer oder hochkontextueller Sachverhalt |
| Fachkompetenz | Reviewer kann Fehler erkennen | niemand im Prozess kann Ergebnis kompetent prüfen |
| Feedbacklatenz | Fehler wird sofort sichtbar | Fehler bleibt lange unentdeckt oder erzeugt Folgeschäden |
Einfache Entscheidungsmatrix
| Aufgabentyp | Beispiel | Einstieg | Kontrollniveau |
|---|
| Verifizierbar + reversibel + geringe Folge | Textformatierung, Varianten, interne Zusammenfassung | AI-first möglich | Stichprobe / einfache Freigabe |
| Verifizierbar + mittlere Folge | Angebotsentwurf, Recherche, Codeänderung | delegierter Schritt | Quellen/Test/Review |
| Teilweise verifizierbar + hohe Folge | Vertrag, Personal, medizinische Priorisierung | Human-first, KI als Second Opinion | qualifizierter unabhängiger Review |
| Kaum verifizierbar + irreversibel | strategische oder normative Letztentscheidung | keine autonome Delegation | Mensch entscheidet; KI nur strukturierend |
Der „jagged frontier“-Befund erklärt, weshalb Berufsbezeichnungen zu grob sind. Innerhalb derselben Rolle kann eine Aufgabenart stark profitieren und die nächste schlechter werden. Unternehmen müssen deshalb Aufgaben und nicht bloß Stellen klassifizieren. [S-035, S-001, S-047]
Prompting, Kontext und Spezifikation
Ein belastbarer Arbeitsauftrag
| Baustein | Frage | Beispiel |
|---|
| Ziel | Welches konkrete Ergebnis wird benötigt? | „Erstelle eine prüfbare Entscheidungsvorlage für Investition X.“ |
| Adressat | Wer nutzt das Ergebnis und mit welchem Vorwissen? | Geschäftsführung ohne technische Detailkenntnis. |
| Material | Welche Quellen und Daten sind verbindlich? | Budgetdatei, Vertrag, Primärstudien, aktuelle Produktdaten. |
| Randbedingungen | Was darf nicht passieren? | Keine erfundenen Zahlen; Unklarheiten markieren; keine externe Veröffentlichung. |
| Methode | Welche Schritte sind sichtbar auszuführen? | Fakten extrahieren, Annahmen trennen, Gegenposition formulieren. |
| Ausgabe | Wie muss das Ergebnis prüfbar sein? | Tabelle mit Aussage, Quelle, Datum, Fundstelle und Unsicherheit. |
| Qualität | Woran wird Erfolg gemessen? | Vollständigkeit, Quellenabdeckung, Rechenprüfung und Entscheidungstauglichkeit. |
| Eskalation | Wann muss das System stoppen? | Fehlende Primärquelle, widersprüchliche Zahlen, rechtliche Einzelfallfrage. |
Herstellerleitfäden stimmen in einem Punkt weitgehend überein: klare Instruktionen, Kontext, Beispiele, gewünschtes Format und iterative Evaluation helfen. Sie sind jedoch Produktdokumentationen. Unabhängige Forschung zeigt, dass Nutzer ohne belastbares mentales Modell bei der Iteration und Bewertung scheitern können. Deshalb ist Prompting Teil eines Verfahrens, nicht die gesamte Kompetenz. [S-120, S-121, S-122, S-093]
Was in dauerhafte Artefakte gehört
- Definitionen, die im Unternehmen verbindlich gelten.
- Daten- und Quellenhierarchie.
- Freigaberegeln und verbotene Handlungen.
- Beispiele für richtig, falsch und grenzwertig.
- Prüfchecklisten, Testfälle und Eskalationsgrenzen.
- Versionen von Modellen, Prompts, Tools und Wissensbeständen.
Aufgabenzerlegung und sichtbare Zwischenartefakte
AI Chains und PromptChainer zeigen den Wert, eine komplexe Aufgabe in sichtbare Schritte aufzuteilen. Das verbessert Kontrollierbarkeit, Wiederverwendung und gezieltes Korrigieren. Der Preis sind mehr Schnittstellen, Pflege und mögliche Fehlerfortpflanzung. Eine gute Kette trennt daher nicht beliebig, sondern entlang fachlicher Prüfpunkte. [S-094]
| Phase | Zwischenartefakt | Prüffrage |
|---|
| 1. Problem | Ziel- und Nicht-Ziel-Liste | Ist das wirkliche Problem präzise genug? |
| 2. Evidenz | Quellen-/Datenmatrix | Sind Herkunft, Datum und Gültigkeit klar? |
| 3. Struktur | Gliederung oder Entscheidungskriterien | Fehlt eine wesentliche Perspektive? |
| 4. Generierung | Rohentwurf / Optionen | Sind Annahmen und Unsicherheiten sichtbar? |
| 5. Kritik | Gegenargumente / Pre-Mortem | Welche plausible Fehlergeschichte wurde übersehen? |
| 6. Verifikation | Prüfprotokoll / Rechenweg / Tests | Welche tragenden Aussagen sind unabhängig bestätigt? |
| 7. Freigabe | Version, Owner, Entscheidung | Wer trägt welche Entscheidung und was ist offen? |
Die Vier-Pass-Methode
- Definieren und eigene Position bilden: Ziel, Kriterien, bekannte Fakten und erste Hypothese ohne KI festhalten, sofern Anker- oder Lernrisiko besteht.
- Generieren: KI erzeugt Entwurf, Varianten, Extraktion oder Analyse innerhalb klarer Quellen und Grenzen.
- Adversarial kritisieren: Ein separater Durchlauf sucht Auslassungen, Gegenbeispiele, falsche Annahmen und failure modes.
- Extern verifizieren: Tragende Aussagen werden gegen Primärquelle, Test, Formel, Fachperson oder reale Daten geprüft.
Die vier Pässe können von demselben Modell unterstützt werden, sollten aber nicht mit einer bloßen Selbstbestätigung verwechselt werden. Bei hohem Risiko muss mindestens die letzte Prüfinstanz unabhängig sein.
Human-first, AI-first und die richtige Reihenfolge
| Modus | Geeignet wenn | Vorteil | Risiko |
|---|
| Human-first | Entscheidung, Lernen, Diagnose, originäre Position wichtig | reduziert Anker und erhält Eigenleistung | langsamer; kann KI-Breite zu spät nutzen |
| AI-first | folgenarmer Entwurf, Formatierung, Varianten, hohe Reversibilität | schneller Start und mehr Optionen | erste plausible Antwort verengt den Denkraum |
| Parallel | unabhängige Vergleichbarkeit möglich | Fehlerdiversität und Messbarkeit | doppelte Arbeit; Zusammenführung nötig |
| Alternierend | komplexe Co-Creation mit sichtbaren Schritten | laufende Rückkopplung | Verantwortung und Provenienz können verschwimmen |
Kognitive Forcing Functions zeigen, dass eine eigene Antwort vor der KI das Reliance-Verhalten verändern kann. Sie sind jedoch kein kostenloser Sicherheitsmechanismus: Nutzer bevorzugen oft bequemere Interfaces. Unternehmen sollten Human-first deshalb gezielt dort einsetzen, wo der mögliche Fehler größer ist als die zusätzliche Bearbeitungszeit. [S-008, S-021]
Vertrauen, Reliance und Scheinkontrolle
Vier mögliche Reliance-Ergebnisse
| KI-Rat | Menschliches Verhalten | Ergebnis | Bezeichnung |
|---|
| richtig | angenommen | korrekt | angemessene Annahme |
| richtig | abgelehnt | Nutzen verpasst | Underreliance |
| falsch | angenommen | Fehler | Overreliance |
| falsch | abgelehnt | korrekt | angemessene Ablehnung |
Eine Organisation, die nur fragt „Vertrauen die Mitarbeitenden dem Tool?“, misst nicht das eigentliche Ziel. Sie muss fallbezogen messen, ob richtige und falsche Ratschläge unterschieden werden. Neuere Reviews weisen darauf hin, dass Begriffe und Metriken in der Reliance-Forschung noch uneinheitlich sind. [S-013, S-017]
Warum Erklärungen nicht genügen
Eine sprachlich überzeugende Begründung kann die Empfehlung verständlicher machen – oder lediglich eine plausiblere Rationalisierung liefern. Erklärungen sind dann nützlich, wenn sie prüfbare Evidenz, relevante Unsicherheit oder kontrastive Information liefern. Sie sind gefährlich, wenn Nutzer „klingt nachvollziehbar“ mit „ist richtig“ verwechseln.
| Intervention | Möglicher Nutzen | Grenze |
|---|
| Konfidenz anzeigen | kann Vertrauen kalibrieren | Konfidenz kann falsch kalibriert oder missverstanden sein |
| Erklärung anzeigen | unterstützt Verständnis und Prüfung | kann Akzeptanz falscher Antworten erhöhen |
| Quelle anzeigen | ermöglicht externe Prüfung | Quelle kann falsch, unzugänglich oder nicht tragend sein |
| Zweite Meinung | liefert Fehlerdiversität | kann korreliert oder ebenfalls falsch sein |
| Eigene Antwort zuerst | reduziert Anker und passive Übernahme | erhöht Aufwand und kann schwächere menschliche Anker konservieren |
| Zwang zur Begründung | fördert aktive Prüfung | kann ritualisiert und oberflächlich werden |
Verifikation, Quellenprüfung und Red Teaming
Mindestprüfung nach Risikoklasse
| Risiko | Beispiel | Mindestprüfung | Freigabe |
|---|
| Niedrig | interne Formulierung, Brainstorming | Plausibilität, Ton, offensichtliche Fakten | Bearbeiter |
| Mittel | Angebot, Marktanalyse, Prozessdokument | Quellenstichprobe, Zahlenprüfung, Randfälle, Version | fachlicher Owner |
| Hoch | Recht, Personal, Finanzen, Gesundheit, Veröffentlichung | jede tragende Quelle, unabhängiger Fachreview, dokumentierte Entscheidung | qualifizierte verantwortliche Person |
| Autonome Aktion | Versand, Änderung, Zahlung, Löschung | harte Regeln, Simulation, Approval, Auditlog, Rollback | explizite Aktionserlaubnis |
Quellenprüfung
- Originalquelle öffnen; Suchsnippet oder KI-Zusammenfassung reicht nicht.
- Autor/Herausgeber, Titel, Veröffentlichungsdatum und Rechts-/Länderkontext prüfen.
- Konkrete Passage, Tabelle, Seite oder Randnummer finden.
- Prüfen, ob die Quelle genau die behauptete Aussage trägt oder nur ähnlich klingt.
- Methodik, Stichprobe und Einschränkungen erfassen.
- Neuere Fassung, Korrektur, Rückzug oder Gegenbefund suchen.
- Aussage und eigene Schlussfolgerung im Dokument trennen.
Adversarial Review
Ein Red-Team-Durchlauf soll nicht „sei kritisch“ heißen, sondern konkrete Angriffsflächen prüfen: falsche Prämisse, fehlende Daten, alternative Erklärung, veraltete Quelle, unzulässige Verallgemeinerung, Interessenkonflikt, Ausnahmefall, Datenschutz-/Sicherheitsfolge und falsches Entscheidungskriterium. Die wichtigsten Gegenargumente werden anschließend nicht automatisch übernommen, sondern ebenfalls belegt.
Anfänger, Experten und ungleiche Gewinne
| Nutzergruppe | Potenzial | Typische Gefahr | Geeignetes Design |
|---|
| Anfänger | schneller Zugang zu Beispielen und Feedback | kann Fehler nicht erkennen und Lernen delegieren | Tutor-/Hinweismodus, Erklärung, eigene Transferaufgabe |
| Fachperson ohne KI-Routine | starkes Domänenurteil und relevante Fragen | unstrukturierter Kontext, unbekannte Modellgrenzen | Vorlagen, Quellenmatrix, lokale Beispiele |
| KI-erfahrener Generalist | schnelle Iteration und Toolverständnis | Überschätzt Domänenkompetenz oder aktuelle Fakten | Fachreview und harte Datenquellen |
| Domänenexperte mit KI-Kompetenz | selektive Delegation und starke Prüfung | Zeitdruck, Automationsbias, Reviewüberlastung | unabhängige Evidenz, Sampling, Monitoring |
| Team | Fehlerdiversität und geteiltes Wissen | unklare Ownership und versteckte Nutzung | Rollen, Offenlegung, gemeinsame Evals und Fehlerbibliothek |
Der Kundenservice-Feldversuch und andere Studien zeigen größere relative Gewinne bei weniger Erfahrenen. Das kann Leistung angleichen. Es kann aber auch die Übungswege verkürzen, über die Menschen normalerweise Expertise erwerben. Der neue AIC-Befund ergänzt: Formales Vorwissen allein sagt nicht, wer Nutzen realisiert; Elicitieren, Filtern und Verifizieren sind eigenständige Fähigkeiten. [S-034, S-128, S-057]
Cognitive Offloading, kritisches Denken und Deskilling
Cognitive Offloading ist ein normales menschliches Verhalten: Notizen, Taschenrechner, Kalender und Suchmaschinen lagern geistige Arbeit aus. Die relevante Frage ist daher nicht, ob ausgelagert wird, sondern was, wann und mit welcher Rückfallkompetenz. Sinnvolle Auslagerung entlastet Gedächtnis und Routine. Problematisch wird sie, wenn Menschen nicht mehr erkennen, dass eine Ausgabe falsch ist, oder bei Ausfall die Aufgabe nicht mehr kontrollieren können.
| Ausgelagerte Tätigkeit | Möglicher Nutzen | Kompetenzrisiko | Schutzmaßnahme |
|---|
| Erinnern und Suchen | mehr Kapazität für Synthese | Quellenherkunft und Fachwissen verblassen | Provenienz, Kernwissen, regelmäßige Rückfragen |
| Formulieren | schnelle, klare Texte | eigener Stil und Argumentationsaufbau erodieren | eigene Gliederung, Überarbeitung, KI-freie Texte |
| Rechnen | weniger Routinefehler | Plausibilitätsgefühl sinkt | Formeln, Einheitencheck, manuelle Stichprobe |
| Diagnostizieren | mehr Hypothesen | Fehlersuche wird an KI delegiert | eigene Hypothese, Erklärung, Transferfall |
| Entscheiden | Kriterien werden strukturiert | Verantwortung und Werturteil verschwimmen | Mensch legt Kriterien fest und dokumentiert Entscheidung |
Die oft zitierte CHI-Studie zum kritischen Denken basiert auf Selbstberichten zu 936 Nutzungsfällen. Sie beschreibt wahrgenommene Verschiebungen, beweist aber keinen langfristigen Kompetenzverlust. Stärkere kausale Hinweise kommen aus Lernexperimenten, die assistierte und spätere unassistierte Leistung getrennt messen. [S-023, S-126, S-057, S-125]
Kein Alarmismus um „Brain on ChatGPT“
Der 2025er EEG-/Essay-Preprint ist interessant, aber klein, auf eine bestimmte Schreibaufgabe begrenzt und noch nicht peer-reviewed. Aussagen wie „ChatGPT schädigt das Gehirn“ gehen weit über die Evidenz hinaus. Für die Buchreihe taugt die Studie als Beispiel dafür, wie stark zugespitzte Mediennarrative aus vorläufiger Forschung entstehen – nicht als Beweis einer allgemeinen neurologischen Schädigung. [S-127]
Arbeitsgestaltung, die Lernen erhält
Sechs Lernmodi
| Modus | Interaktion | Lernwert | Risiko |
|---|
| Sokratischer Tutor | KI fragt und gibt gestufte Hinweise | hoch bei guter Gestaltung | Fragen können oberflächlich oder irreführend sein |
| Konzeptklärung | Mensch fragt nach Prinzip, Beispiel, Gegenbeispiel | hoch | scheinbares Verständnis ohne Anwendung |
| Eigene Lösung + Feedback | Mensch löst zuerst, KI kritisiert | hoch | schlechter menschlicher Startpunkt kann dominieren |
| Generation + Erklärung | KI erzeugt, Mensch erklärt jeden Schritt | mittel bis hoch | Erklärung kann nur nachgesprochen werden |
| Iterative Delegation | KI löst und repariert fortlaufend | niedrig bis mittel | Ergebnis ohne mentales Modell |
| Vollständige Delegation | KI erledigt gesamte Aufgabe | niedrig bei Lernziel | Kontroll- und Transferkompetenz fehlt |
Mindeststandard für Qualifizierungsaufgaben
- Lernziel und produktives Ziel getrennt benennen.
- Vor der Lösung eine Prognose, Skizze oder eigene Hypothese verlangen.
- Gestufte Hinweise statt sofortiger Komplettlösung verwenden.
- Erklärungen durch Anwendung in einem neuen Fall prüfen.
- Regelmäßig unassistierte Aufgaben und Fehlerdiagnosen durchführen.
- Nicht nur Ergebnis, sondern Begründung, Transfer und Reparatur bewerten.
Kreativität, Vielfalt und Fixierung
GenAI kann eine Einzelperson bei kreativen Aufgaben unterstützen. Gleichzeitig können viele Menschen ähnliche Vorschläge erhalten und dadurch die kollektive Vielfalt reduzieren. Professionelles Kreativdesign nutzt deshalb KI nicht nur als Generator, sondern als bewusst gesteuerten Perspektivwechsel. [S-040, S-041, S-064]
| Phase | Empfohlene Arbeitsweise | Zweck |
|---|
| 1. Unabhängige Divergenz | Menschen sammeln eigene Ideen vor der KI | verhindert frühe Fixierung |
| 2. KI-Breite | gezielt andere Rollen, Analogien, Gegenwelten und Restriktionen erzeugen | vergrößert Suchraum |
| 3. Clustering | Ähnliche Vorschläge erkennen und Redundanz entfernen | verhindert scheinbare Vielfalt |
| 4. Kritik | Markenfit, Machbarkeit, Ethik, Rechte, Fakten prüfen | trennt Neuheit von Brauchbarkeit |
| 5. Externer Test | Zielgruppenreaktion statt interner Plausibilität messen | belegt tatsächlichen Wert |
Teams, Expertiseverteilung und soziale Dynamik
Das P&G-Feldexperiment zeigt, dass KI die Grenzen zwischen Funktionsrollen verschieben kann. Mitarbeitende erzeugten häufiger Lösungen, die Wissen außerhalb ihrer angestammten Funktion enthielten. Dies kann Zusammenarbeit beschleunigen, aber auch den Anlass reduzieren, Kollegen zu fragen. Organisationen müssen deshalb nicht nur individuellen Output, sondern Wissensnetzwerke und kollegiales Lernen beobachten. [S-036]
Eine qualitative CHIWORK-Studie von 2026 beschreibt, dass Beschäftigte KI-Kompetenz teils informell und verdeckt entwickeln. Angst, als weniger kompetent oder unehrlich wahrgenommen zu werden, kann Offenlegung und gemeinsames Lernen hemmen. Die Studie liefert kein Häufigkeitsmaß, macht aber einen wichtigen organisatorischen Mechanismus sichtbar. [S-130]
Teamnormen
- KI-Nutzung bei folgenreichen Arbeitsergebnissen offenlegen.
- Fehlversuche und korrigierte Halluzinationen als Lernmaterial teilen.
- Fachliche Ownership nicht an das Tool delegieren.
- Prompt- und Eval-Artefakte als Teamwissen statt persönliches Geheimnis pflegen.
- Zeit für menschliche Rückfragen und Mentoring erhalten.
- Individuelle Überwachung vermeiden; Evaluation auf Prozess- und Aufgabenebene ausrichten.
Hochriskante Entscheidungen und domänenspezifische Kontrolle
Medizin
Medizinische Studien zeigen den Kern des Reliance-Problems besonders deutlich. AI-Unterstützung kann durchschnittlich helfen, falsche Empfehlungen können jedoch auch Experten in die falsche Richtung ziehen. Yu et al. fanden große Heterogenität zwischen 140 Radiologen und 15 Aufgaben; Erfahrung allein erklärte nicht zuverlässig, wer profitiert. [S-137, S-138, S-136]
Recht
Experimentelle juristische Arbeiten berichten Zeit- und Qualitätsgewinne, insbesondere wenn Systeme mit Retrieval oder spezialisierten Reasoning-Verfahren arbeiten. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen zu Legal Research Tools, dass Halluzinationen und Zitierfehler nicht verschwinden. Professionelle Nutzung verlangt deshalb Originalquellen, Rechtsstand, Zuständigkeit und juristische Endprüfung. [S-140, S-141, S-142]
Personal und Finanzen
Bei Personal- und Finanzentscheidungen sind Kriterien, Daten und Folgen häufig normativ oder rechtlich relevant. KI darf dort nicht zur unsichtbaren Letztentscheidung werden. Berechnungen sollten deterministisch reproduzierbar bleiben; generative Modelle eignen sich eher zur Strukturierung, Szenarienbildung und Erklärung. Die vertiefte rechtliche Prüfung erfolgt in den Dossiers zu Datenschutz, AI Act, Haftung und Governance.
Organisation: Vom individuellen Trick zum belastbaren System
Das Human-AI Work Canvas
| Feld | Leitfrage |
|---|
| Outcome | Welches geprüfte Geschäftsergebnis zählt? |
| Arbeitseinheit | Was wird wiederholt gemessen? |
| Baseline | Wie laufen Zeit, Qualität und Fehler heute? |
| Risikoklasse | Wie verifizierbar, reversibel und folgenreich ist die Aufgabe? |
| Menschliche Rolle | Wer definiert, prüft, entscheidet und verantwortet? |
| KI-Rolle | Welche Teilschritte generiert, analysiert, kritisiert oder handelt das System? |
| Evidenz | Welche Quellen, Daten und Tests sind verbindlich? |
| Failure Modes | Wie kann das Ergebnis plausibel falsch werden? |
| Kontrollen | Welche automatisierten und menschlichen Checks greifen? |
| Eskalation | Wann stoppt der Prozess und wer übernimmt? |
| Provenienz | Welche Versionen und Bearbeitungsschritte werden dokumentiert? |
| Metriken | Wie werden Nutzen, Fehler, Lernen und Kosten bewertet? |
Rollenmodell
| Rolle | Verantwortung |
|---|
| Business Owner | Geschäftsziel, Nutzen, akzeptables Risiko und Freigabe. |
| Process Owner | Ablauf, Ausnahmen, Schnittstellen und Rückfallprozess. |
| Domain Reviewer | Fachliche Richtigkeit und relevante Randfälle. |
| AI/Product Owner | Modell, Prompt, Wissensbasis, Evals und Change Management. |
| Data/Privacy/Security | Datenklassen, Rechte, Schutzmaßnahmen und Vorfälle. |
| User | korrekte Anwendung, Offenlegung, Eskalation und Feedback. |
| Internal Audit / QA | unabhängige Stichproben, Kontrollwirksamkeit und Nachverfolgung. |
Der NIST AI RMF strukturiert Risikomanagement in Govern, Map, Measure und Manage. Für Human-AI Collaboration ist besonders wichtig, nicht nur das Modell, sondern die tatsächliche Konfiguration aus Mensch, Interface, Daten, Tools und organisatorischem Druck zu evaluieren. [S-116, S-117, S-132, S-119]
Interface- und Werkzeugdesign
| Designprinzip | Umsetzung | Zu vermeidender Fehler |
|---|
| Erwartung kalibrieren | Fähigkeiten, Grenzen und Beispiele vor Nutzung zeigen | allgemeines Marketingversprechen |
| Unsicherheit sichtbar machen | Nichtwissen, Quellenlücken und Alternativen anzeigen | Pseudo-Konfidenz ohne Validierung |
| Korrektur ermöglichen | Bearbeiten, Ablehnen, Rückgängig, Feedback | Einweg-Automatisierung |
| Provenienz zeigen | Quelle, Datum, Tool und Version verlinken | Antwort ohne Herkunft |
| Kognitive Kontrolle | eigene Antwort, Checkliste oder Begründung verlangen | reiner Bestätigungsbutton |
| Fehlerarm degradieren | bei Unsicherheit stoppen oder an Menschen übergeben | plausibles Weiterreden |
| Langzeitlernen | Fehler und Korrekturen in Evals überführen | Feedback sammeln, aber nicht nutzen |
Die 18 Guidelines for Human-AI Interaction umfassen Erwartungsmanagement, Kontextbezug, Korrektur, Feedback und Anpassung über die Zeit. Sie sind Designleitlinien, keine Garantie. Wirksamkeit muss mit echten Nutzern und lokalen Fällen überprüft werden. [S-003, S-004]
| Situation | Empfohlener Modus | Warum | Mindestkontrolle |
|---|
| Viele harmlose Varianten | AI-first / Co-Creation | Breite ist wertvoll, Fehler leicht verwerfbar | Mensch wählt und prüft Fakten |
| Dokumente verdichten | delegierter Teilschritt | hohe Zeitersparnis, Quellen verfügbar | Fundstellen und Vollständigkeit |
| Neue Strategie formulieren | Human-first + KI-Kritik | Zweck und Werte müssen menschlich gesetzt werden | Gegenposition, Daten, Entscheidungsgremium |
| Fachentscheidung mit hoher Folge | KI als Second Opinion | zusätzliche Perspektive ohne Letztentscheidung | unabhängiger Fachreview |
| Lernen einer neuen Fähigkeit | Tutor/Hint statt Vollösung | erhält kognitive Auseinandersetzung | Transferaufgabe ohne KI |
| Standardprozess mit klarer Wahrheit | delegiert / teilautomatisiert | Fehler können gemessen und begrenzt werden | Evals, Sampling, Eskalation |
| Autonome externe Aktion | nur eng begrenzt | Schadensradius steigt stark | Least Privilege, Approval, Audit, Rollback |
| Kaum prüfbare normative Frage | keine Delegation der Entscheidung | keine objektive Ground Truth | KI nur zur Strukturierung |
18 Forschungsprofile
Meta-Analyse Mensch-KI-Komplementarität (Vaccaro et al.)
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | 106 experimentelle Studien, 370 Effektstärken; Entscheidungen und Inhaltserstellung. |
| Zentraler Befund | Mensch-KI-Systeme verbesserten im Mittel die menschliche Einzelperformance, waren aber häufig nicht besser als der bessere Einzelakteur; Inhaltserstellung zeigte günstigere Muster als Entscheidungen. |
| Grenzen | Heterogene Aufgaben, Systeme, Zeiträume und Interaktionsformen; Durchschnitt nicht als Einzelfallprognose verwenden. |
| Nutzen für die Buchreihe | Grundlage gegen die pauschale Behauptung „Mensch plus KI ist immer besser“. |
| Quellen | S-001 |
Erklärungen und komplementäre Teamleistung (Bansal et al.)
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Mehrere Experimente mit insgesamt 1.626 Nutzern in KI-gestützten Entscheidungen. |
| Zentraler Befund | Erklärungen erhöhten die Akzeptanz von Empfehlungen, verbesserten die komplementäre Teamleistung aber nicht zuverlässig. |
| Grenzen | Spezifische Aufgaben und Erklärungsformen; moderne Sprachmodelle ändern nicht automatisch das Reliance-Problem. |
| Nutzen für die Buchreihe | Begründet die Trennung zwischen Erklärung, Vertrauen und tatsächlicher Richtigkeit. |
| Quellen | S-007 |
Kognitive Forcing Functions (Buçinca et al.)
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Experiment mit 199 Teilnehmenden und unterschiedlichen Interaktionszwängen. |
| Zentraler Befund | Eigenständiges Denken vor der KI oder andere Zwangspunkte reduzierten Übervertrauen, wurden jedoch weniger bevorzugt. |
| Grenzen | Laborsetting; Komfort- und Zeitkosten im Betrieb müssen separat bewertet werden. |
| Nutzen für die Buchreihe | Basis für „Human first“ bei risikoreichen Entscheidungen. |
| Quellen | S-008 |
Produktivität bei Schreibaufgaben (Noy & Zhang)
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | 453 berufserfahrene Personen bearbeiteten standardisierte Schreibaufgaben randomisiert mit oder ohne ChatGPT. |
| Zentraler Befund | Die KI-Gruppe war im Mittel schneller und erzielte höhere externe Qualitätsbewertungen; niedrigere Ausgangsleistungen profitierten stärker. |
| Grenzen | Kurze, prüfbare Schreibaufgaben; keine Aussage über Strategie, Haftung oder Langzeitlernen. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beleg für produktive Assistenz innerhalb der Modellgrenze. |
| Quellen | S-033 |
Generative AI at Work (Brynjolfsson, Li & Raymond)
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Feldstudie mit 5.172 Kundenserviceagenten und einem Assistenzsystem. |
| Zentraler Befund | Die gemessene Produktivität stieg durchschnittlich; weniger erfahrene und niedriger performende Beschäftigte profitierten stärker. |
| Grenzen | Ein Unternehmen, definierter Serviceprozess und spezifische Systemintegration. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beispiel für eingebettete Assistenz statt freiem Chatfenster. |
| Quellen | S-034 |
Jagged Technological Frontier
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | 758 Consultants bearbeiteten Aufgaben innerhalb und außerhalb der damaligen KI-Leistungsgrenze. |
| Zentraler Befund | Innerhalb der Grenze stiegen Tempo und Qualität; außerhalb konnten KI-Nutzer schlechter abschneiden. |
| Grenzen | Bestimmtes Modell, Zeitpunkt, Beratungstasks und experimentelles Design. |
| Nutzen für die Buchreihe | Zentrale Erklärung, warum Aufgabenklassifikation wichtiger als allgemeine KI-Kompetenz ist. |
| Quellen | S-035 |
The Cybernetic Teammate
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Feldexperiment mit 791 P&G-Fachkräften, Einzelpersonen und Teams. |
| Zentraler Befund | KI konnte Einzelne bei bestimmten Innovationsaufgaben auf Teamniveau bringen und Funktionsgrenzen verschieben. |
| Grenzen | Spezifische Organisation, Aufgabe und Beurteilungsverfahren; keine allgemeine Aussage über Teamersatz. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beleg für veränderte Zusammenarbeit und Expertiseverteilung. |
| Quellen | S-036 |
AI Interaction Competence und Produktivitätsstreuung
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Randomisiertes Experiment mit technisch orientierter Lern- und Wissensaufgabe. |
| Zentraler Befund | Nutzen variierte stark mit der Fähigkeit, Ausgaben zu elizitieren, zu filtern und zu verifizieren; Scaffolding reduzierte Streuung. |
| Grenzen | Preprint 2026; Replikation und Übertragung auf reale Unternehmen offen. |
| Nutzen für die Buchreihe | Grundlage für ein Kompetenzmodell jenseits reinen Promptings. |
| Quellen | S-128 |
Expert Cognition in dokumentenzentrierter Arbeit
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Empirische HCI-Studie mit Fachleuten in dokumentenintensiven Aufgaben. |
| Zentraler Befund | Experten lagerten wiederholtes Informationsforaging aus, behielten jedoch Synthese, Deutung und Urteil. |
| Grenzen | Preprint und kleine qualitative Stichprobe. |
| Nutzen für die Buchreihe | Vorbild für professionelle Rollenverteilung. |
| Quellen | S-129 |
AI-Feedback in der Wissenschaft im großen Maßstab
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Randomisierte Intervention für mehr als 31.000 arXiv-Preprints und über 45.000 Forschende. |
| Zentraler Befund | Empfänger KI-generierten Feedbacks revidierten Manuskripte relativ häufiger; Effekte waren bei ressourcenärmeren Gruppen stärker. |
| Grenzen | Preprint; Revision ist kein direkter Qualitätsnachweis. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beispiel für skalierbare Kritik- und Feedbackressourcen. |
| Quellen | S-131 |
Generative AI without guardrails can harm learning
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Randomisierte Studie im Mathematikunterricht mit unrestricted und guardrailed GenAI. |
| Zentraler Befund | Unbeschränkte Hilfe erhöhte unterstützte Leistung, konnte aber unassistierte Leistung verschlechtern; Leitplanken reduzierten die Lernschäden. |
| Grenzen | Schulmathematik und konkrete Tutorarchitektur. |
| Nutzen für die Buchreihe | Grundlage für Lernmodus, Hilfestufen und verzögerte Lösungsausgabe. |
| Quellen | S-126 |
Kritisches Denken in Wissensarbeit
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Befragung von 319 Wissensarbeitern mit 936 konkreten GenAI-Nutzungsfällen. |
| Zentraler Befund | Höheres Vertrauen in KI war mit weniger selbstberichteter kritischer Anstrengung verbunden; Arbeit verlagerte sich zu Prüfung und Integration. |
| Grenzen | Selbstbericht und Korrelation; kein Beweis kausalen Deskilling. |
| Nutzen für die Buchreihe | Begründet Messung und Gestaltung kritischer Arbeit statt Alarmismus. |
| Quellen | S-023 |
How AI Impacts Skill Formation
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Randomisierte Experimente mit Entwicklern beim Lernen einer unbekannten asynchronen Programmbibliothek. |
| Zentraler Befund | KI-Nutzung verschlechterte im Mittel Konzeptverständnis, Code-Lesen und Debugging; engagierte Interaktionsmuster bewahrten Lernen besser. |
| Grenzen | Preprint, spezifische Bibliothek und Anfängeraufgabe. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beleg für Lernschutz und gegen vollständige Delegation in Qualifizierungsphasen. |
| Quellen | S-057 |
Kreativität und kollektive Vielfalt
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Experimentelle Kurzgeschichten-Aufgaben mit GenAI-Unterstützung. |
| Zentraler Befund | Einzelne Texte wurden im Mittel kreativer bewertet, während die Gesamtheit der Ideen ähnlicher wurde. |
| Grenzen | Kreativität ist mehrdimensional; kurze Textaufgabe und konkretes Modell. |
| Nutzen für die Buchreihe | Begründet unabhängige Ideenphase und gezielte Diversifizierung. |
| Quellen | S-040 |
Spätere unassistierte Kreativität
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Randomisierte Experimente mit 1.100 Teilnehmenden zu divergenter und konvergenter Kreativität. |
| Zentraler Befund | KI half kurzfristig in einigen Aufgaben; in nachfolgenden unassistierten Aufgaben zeigten sich mögliche Nachteile. |
| Grenzen | Kurzfristige Laboraufgaben; Langzeitwirkung offen. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beleg für Wechsel zwischen KI- und KI-freien Phasen. |
| Quellen | S-041 |
Human-computer collaboration in dermatology
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Internationale Studie zur Hautkrebsbeurteilung mit unterschiedlichen Nutzungs- und Erfahrungsgruppen. |
| Zentraler Befund | AI-Unterstützung verbesserte durchschnittlich Diagnosen, falsche Hinweise konnten jedoch schaden. |
| Grenzen | Medizinisches Bildsetting; keine direkte Übertragung auf allgemeine Wissensarbeit. |
| Nutzen für die Buchreihe | Starker Beleg für fallbezogene Hilfe und Schaden zugleich. |
| Quellen | S-137, S-136 |
Realer klinischer Einsatz eines KI-Systems
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Human-centered Evaluation eines Retinopathie-Systems in thailändischen Kliniken. |
| Zentraler Befund | Netzwerk, Beleuchtung, Prozessabläufe und Bedienung begrenzten ein im Labor leistungsfähiges System. |
| Grenzen | Ein konkretes Gesundheitssystem und Produkt. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beispiel dafür, dass Modellqualität nur ein Teil des Gesamtsystems ist. |
| Quellen | S-139 |
KI-gestützte juristische Arbeit
| Feld | Einordnung |
|---|
| Setting | Experimentelle Studien zu allgemeinen GenAI-, RAG- und Reasoning-Systemen in Rechtsaufgaben. |
| Zentraler Befund | Zeit und Qualität konnten sich verbessern; Quellen- und Rechtsverifikation blieben unverzichtbar. |
| Grenzen | US-Recht, bestimmte Aufgaben und Modellgenerationen; keine deutsche Rechtsberatung. |
| Nutzen für die Buchreihe | Beispiel für domänenspezifisches Grounding und qualifizierte Endprüfung. |
| Quellen | S-140, S-141, S-142 |
18 Unternehmensszenarien
Kunden-E-Mail entwerfen
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Eine Sachbearbeiterin lässt aus Stichpunkten eine freundliche Antwort formulieren. |
| Typische Einordnung | ASSISTENZ; gut verifizierbar und reversibel. |
| Mindestkontrollen | Verbindliche Fakten vorgeben; Ton und Zusagen prüfen; keine unnötigen Personendaten; Versand bleibt menschlich. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Unklare Rechts-/Preiszusagen, Beschwerdeeskalation oder sensible Daten. |
| Quellen | S-033, S-003, S-117 |
Geschäftsführer-Entscheidungsvorlage
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI fasst Optionen, Risiken und Zahlen für eine Investitionsentscheidung zusammen. |
| Typische Einordnung | CO-PILOT; hoher Wert, aber Entscheidungsverantwortung bleibt menschlich. |
| Mindestkontrollen | Eigene Fragestellung und Kriterien zuerst; Quellenmatrix; Gegenposition; unabhängige Zahlenprüfung; Annahmen kennzeichnen. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Nicht prüfbare Zahlen, fehlende Primärquellen oder irreversible Entscheidung ohne Fachreview. |
| Quellen | S-001, S-008, S-134, S-135 |
Markt- und Wettbewerbsrecherche
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Ein Team sammelt Anbieter, Preise, Funktionen und Markttrends. |
| Typische Einordnung | RESEARCH-ASSISTENZ; hohe Breite, mittlere Faktensicherheit. |
| Mindestkontrollen | Suchraum definieren; Originalseiten öffnen; Datum/Region notieren; Stichprobe prüfen; Dubletten entfernen. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Strategische Schlussfolgerung allein aus KI-Zusammenfassung oder unzugänglichen Quellen. |
| Quellen | S-117, S-123, S-129 |
Kundenservice-Copilot
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Während eines Chats schlägt das System Antworten aus der Wissensbasis vor. |
| Typische Einordnung | EINGEBETTETE ASSISTENZ; nachweisbarer Produktivitätskandidat. |
| Mindestkontrollen | Grounding; Konfidenz/Quellen; Freigaberegeln; Eskalation; Monitoring; Feedbackschleife. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Automatischer Versand bei Kulanz, Rechtsfragen oder unklarer Datenlage. |
| Quellen | S-034, S-003, S-132 |
Angebot und Leistungsbeschreibung
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI erstellt aus CRM-Daten einen Angebotsentwurf. |
| Typische Einordnung | WORKFLOW-ASSISTENZ; gut bei Standardteilen, riskant bei Preisen und Zusagen. |
| Mindestkontrollen | Strukturierte Felder; Preislogik deterministisch; Leistungsgrenzen; Vier-Augen-Prüfung; Versionsspeicherung. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Frei erfundene Leistungsmerkmale oder Vertragsklauseln. |
| Quellen | S-094, S-116, S-119 |
Vertragszusammenfassung
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Ein Mitarbeiter lässt lange Verträge nach Pflichten, Fristen und Risiken durchsuchen. |
| Typische Einordnung | FACHASSISTENZ; nützlich, aber nicht als alleinige Rechtsprüfung. |
| Mindestkontrollen | Originaldokument zitieren; Fundstellen; Checkliste; zweiter Fachreview; wichtige Klauseln vollständig lesen. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Fehlende Seiten, widersprüchliche Fassungen oder rechtlich erhebliche Interpretation ohne Juristen. |
| Quellen | S-140, S-141, S-142 |
Rechtsrecherche
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI sucht Urteile, Normen und Argumente für einen Fall. |
| Typische Einordnung | HOCHRISIKO-RESEARCH; nur mit Primärquellen und qualifizierter Prüfung. |
| Mindestkontrollen | Jede Fundstelle öffnen; Gericht/Datum/Aktenzeichen prüfen; Rechtsstand; Gegenrechtsprechung; Juristenfreigabe. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Nicht aufrufbare Quelle, erfundenes Aktenzeichen oder Übertragung aus fremdem Rechtsraum. |
| Quellen | S-141, S-142, S-117 |
Medizinische Entscheidungshilfe
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Ein klinisches System priorisiert Bilder und zeigt Diagnosehinweise. |
| Typische Einordnung | FOLGENREICHE ENTSCHEIDUNGSASSISTENZ. |
| Mindestkontrollen | Prospektive Validierung; Nutzertraining; fallbezogene Unsicherheit; unabhängige Prüfung; Fehlermonitoring; Eskalation. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Verdeckte autonome Entscheidung, Drift oder systematischer Fehler ohne Erkennung. |
| Quellen | S-137, S-136, S-139 |
Bewerber-Vorsortierung
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI fasst Lebensläufe zusammen und ordnet Kandidaten nach Kriterien. |
| Typische Einordnung | HOCHRISKANTER PERSONALPROZESS; starke rechtliche und faire Auswahlkontrolle nötig. |
| Mindestkontrollen | Jobbezogene Kriterien; Datenminimierung; Bias-/Validitätsprüfung; menschliche Bewertung; Dokumentation; Rechtsprüfung. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Automatischer Ausschluss, Proxy-Merkmale oder nicht erklärbare Rangfolge. |
| Quellen | S-118, S-116, S-070 |
Finanzplanung und Forecast
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI kommentiert Umsatzdaten und schlägt Szenarien vor. |
| Typische Einordnung | ANALYSEASSISTENZ; Berechnung und Buchungslogik deterministisch halten. |
| Mindestkontrollen | Datenherkunft; feste Formeln; Reconciliation; Szenarioannahmen; Sensitivität; Controller-Freigabe. |
| Stop-/Eskalationskriterium | KI erzeugt ungeprüfte Zahlen oder bucht/bezahlt autonom. |
| Quellen | S-119, S-134, S-047 |
Kreativkampagne
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Marketing nutzt KI für Claims, Visualideen und Varianten. |
| Typische Einordnung | CO-CREATION; hohe Variantenbreite, Risiko der Homogenisierung. |
| Mindestkontrollen | Unabhängige menschliche Ideenphase; Markenbriefing; Diversitätsrunde; Fakten-/Rechteprüfung; Zielgruppentest. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Falsche Tatsachen, problematische Ähnlichkeit oder unmarkierte Deepfakes. |
| Quellen | S-040, S-041, S-064 |
Interner Wissensassistent
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Beschäftigte fragen Richtlinien, Handbücher und Prozesswissen ab. |
| Typische Einordnung | GROUNDING-ASSISTENZ; hoher Nutzen bei gepflegter Wissensbasis. |
| Mindestkontrollen | Dokumentenowner; Versionen; Zugriffsrechte; Quellenanzeige; Feedback; Nichtwissen; regelmäßige Evals. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Veraltete Richtlinie, Berechtigungsleck oder Antwort ohne belegbare Quelle. |
| Quellen | S-132, S-123, S-003 |
Programmieren und Debugging
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Entwickler lässt Code, Tests und Fehlerhypothesen erzeugen. |
| Typische Einordnung | TECHNISCHE ASSISTENZ; heterogene Produktivität und Lernwirkung. |
| Mindestkontrollen | Kleine Diffs; Tests; Review; Security-Scans; eigene Diagnose; Verständnischeck; Rollback. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Produktivdeployment ohne Review oder Code, den niemand erklären kann. |
| Quellen | S-044, S-045, S-057 |
Meeting-Transkript und Aufgabenliste
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI transkribiert Besprechung und erzeugt Beschlüsse und To-dos. |
| Typische Einordnung | DOKUMENTATIONSASSISTENZ; gut prüfbar, aber datenschutz- und kontextsensibel. |
| Mindestkontrollen | Einwilligungs-/Rechtsprüfung; Sprecherkennzeichnung; Beschlüsse bestätigen; Fristen/Owner prüfen; Löschregel. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Vertrauliche Inhalte an ungeprüften Dienst oder automatisch verbindliche Aufgaben. |
| Quellen | S-003, S-117, S-118 |
Strategie-Workshop
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI liefert Szenarien, Gegenargumente und Pre-Mortem-Fragen. |
| Typische Einordnung | DIVERGENZ- UND KRITIKWERKZEUG; nicht Strategieautor. |
| Mindestkontrollen | Menschliche Hypothesen zuerst; mehrere Perspektiven; Annahmen offenlegen; externe Daten; Entscheidung separat. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Strategie nur nach sprachlicher Plausibilität oder künstlichem Konsens. |
| Quellen | S-036, S-001, S-040 |
Onboarding und Weiterbildung
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Ein Tutor erklärt Prozesse und erzeugt Übungen. |
| Typische Einordnung | LERNASSISTENZ; Wirkung hängt von Hilfestufen ab. |
| Mindestkontrollen | Hinweise vor Lösung; Retrieval; Quizzes ohne KI; manuelle Aufgabe; Reflexion; Kompetenznachweis. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Vollständige Delegation oder Bestehen nur mit Assistent. |
| Quellen | S-126, S-057, S-125 |
Wissenschaftliche/technische Literaturkritik
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | KI strukturiert Papers, identifiziert Lücken und erzeugt Feedback. |
| Typische Einordnung | RESEARCH-CO-PILOT; skalierbar, aber keine Peer-Review-Garantie. |
| Mindestkontrollen | Originalpaper lesen; Methoden-/Datenprüfung; Zitate; Unsicherheit; fachliche Endbewertung. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Erfundene Methodenbefunde oder Kritik ohne Originalzugriff. |
| Quellen | S-131, S-047, S-117 |
Autonomer Agent mit E-Mail, CRM und Dateien
| Prüffeld | Bewertung |
|---|
| Ausgangslage | Agent liest Eingänge, aktualisiert Datensätze und versendet Nachrichten. |
| Typische Einordnung | HOHE AUTONOMIE UND GROSSER SCHADENSRADIUS. |
| Mindestkontrollen | Least Privilege; Sandbox; Aktionstypen; Freigaben; Budget/Rate Limits; Auditlog; Kill Switch; Rollback. |
| Stop-/Eskalationskriterium | Zahlungen, Löschung, externe Zusagen oder Massenversand ohne harte Kontrolle. |
| Quellen | S-117, S-116, S-119 |
36-stufiger Umsetzungsfahrplan
- Problem und Baseline: Konkretes Geschäftsergebnis und Nicht-Ziele in einem Satz definieren.
- Problem und Baseline: Eine messbare Arbeitseinheit festlegen, etwa geprüfte Antwort, Entscheidungsvorlage oder gelöster Fall.
- Problem und Baseline: Die heutige Baseline für Zeit, Qualität, Fehler, Nacharbeit und Kompetenz erfassen.
- Problem und Baseline: Die Aufgabe nach Verifizierbarkeit, Reversibilität, Konsequenz, Datenrisiko und Feedbacklatenz klassifizieren.
- Problem und Baseline: Klären, ob das Problem überhaupt generative KI benötigt oder besser durch Regeln, Suche, Datenbank oder Prozessänderung gelöst wird.
- Problem und Baseline: Stop-Kriterien bestimmen, bei denen kein KI-Einsatz oder nur ein isolierter Test zulässig ist.
- Rollen und Kontext: Die Rollen „Mensch“, „Modell“, „Datenquelle“, „Tool“ und „Freigabe“ explizit zuweisen.
- Rollen und Kontext: Den Automatisierungsgrad festlegen: Vorschlag, Co-Creation, Entscheidungshilfe, delegierter Teilschritt oder autonome Aktion.
- Rollen und Kontext: Für folgenschwere Aufgaben eine unabhängige menschliche Erstposition vor der KI-Ausgabe vorsehen.
- Rollen und Kontext: Primärquellen, interne Wissensbestände und verbindliche Datenquellen bestimmen.
- Rollen und Kontext: Zugriffsrechte, Datenschutz, Geheimnisse und erlaubte Datenklassen definieren.
- Rollen und Kontext: Ein prüfbares Ausgabeformat mit Quellen, Annahmen, Unsicherheiten und offenen Punkten festlegen.
- Arbeitsdesign: Komplexe Aufgaben in fachlich sinnvolle, sichtbare Teilschritte zerlegen.
- Arbeitsdesign: Zwischenartefakte definieren: Gliederung, Faktenliste, Rechenweg, Testfälle oder Entscheidungsmatrix.
- Arbeitsdesign: Beispiele für gute Ergebnisse, Grenzfälle und klar unzulässige Ergebnisse bereitstellen.
- Arbeitsdesign: Prompt, Systemanweisung und Kontext getrennt versionieren.
- Arbeitsdesign: Modell und Werkzeug nach Aufgabe auswählen, nicht nach allgemeiner Rangliste.
- Arbeitsdesign: Eine kleine repräsentative Evaluationsmenge mit Normalfällen und schwierigen Fällen erstellen.
- Prüfung und Kontrolle: Die KI-Ausgabe zunächst auf Vollständigkeit, Format und Quellenabdeckung prüfen.
- Prüfung und Kontrolle: Einen adversarialen Kritikdurchgang mit Gegenargumenten, Auslassungen und möglichen Fehlerursachen durchführen.
- Prüfung und Kontrolle: Tragende Fakten, Zahlen, Zitate und Rechtsaussagen an der Originalquelle verifizieren.
- Prüfung und Kontrolle: Bei Berechnungen deterministische Werkzeuge oder reproduzierbare Formeln einsetzen.
- Prüfung und Kontrolle: Für Hochrisikoergebnisse einen qualifizierten, unabhängigen Fachreview verlangen.
- Prüfung und Kontrolle: Korrekturen, abgelehnte Vorschläge und Fehlergründe strukturiert erfassen.
- Prüfung und Kontrolle: Übervertrauen und Untervertrauen getrennt messen: richtige Annahmen und richtige Ablehnungen.
- Prüfung und Kontrolle: Escaped Errors und nachgelagerte Schäden über den unmittelbaren Arbeitsschritt hinaus beobachten.
- Kompetenz und Organisation: Bei Lernzielen Hilfestufen, Erklärpflicht und KI-freie Transferaufgaben einbauen.
- Kompetenz und Organisation: Regelmäßig Zeiten ohne Assistenz und manuelle Diagnose üben, damit Kontrollkompetenz erhalten bleibt.
- Kompetenz und Organisation: Teamnormen für Offenlegung, Quellen, Verantwortung und das Teilen von Fehlversuchen vereinbaren.
- Kompetenz und Organisation: Mitarbeitende rollen- und risikobezogen schulen; keine Einheitsveranstaltung für alle.
- Messung und Betrieb: Pilot und Vergleichsgruppe so gestalten, dass Selbstselektion und reine Begeisterungswerte nicht die Messung dominieren.
- Messung und Betrieb: End-to-End-KPIs statt Token-, Prompt- oder Textmengen messen.
- Messung und Betrieb: Kosten für Review, Nacharbeit, Betrieb, Qualifizierung und Governance in die Nutzenrechnung aufnehmen.
- Messung und Betrieb: Modell-, Prompt-, Daten- und Prozessänderungen mit Regressionstests absichern.
- Messung und Betrieb: Eskalationsweg, Abschaltung, Rückfallprozess und Verantwortlichen für Vorfälle festlegen.
- Messung und Betrieb: Nach 30, 90 und 180 Tagen Nutzen, Fehler, Lernen, Aufgabenverteilung und Nebenwirkungen neu bewerten.
Der Fahrplan ist risikobasiert. Eine interne Textvariante benötigt nicht dieselbe Tiefe wie eine Personalentscheidung oder ein autonomer Agent. Ausgelassene Schritte sollten jedoch bewusst begründet werden – nicht nur deshalb fehlen, weil das Modell sie nicht vorgeschlagen hat.
KPI- und Evaluationsrahmen
| Dimension | Beispiel-KPI | Messmethode | Fehlinterpretation |
|---|
| Zeit | End-to-End-Zeit je akzeptiertem Ergebnis | Start bis fachliche Freigabe | nur Generierungszeit messen |
| Qualität | Blindrating, Vollständigkeit, fachliche Fehler | Rubrik und unabhängige Reviewer | sprachliche Eleganz mit Richtigkeit verwechseln |
| Reliance | richtige Annahmen / richtige Ablehnungen | Fälle mit bekannter Ground Truth | nur allgemeines Vertrauen abfragen |
| Nacharbeit | Korrekturschleifen, Reworkzeit, Rückläufer | Workflow- und Ticketdaten | notwendige Iteration als Fehler zählen |
| Escaped Errors | Fehler nach Freigabe, Beschwerden, Incidents | Qualitäts- und Vorfallsdaten | nur erkannte Fehler betrachten |
| Entscheidung | Zielerreichung, Prognosegüte, Reversals | spätere Outcomes und Decision Logs | gute Vorlage mit guter Entscheidung gleichsetzen |
| Lernen | unassistierte Transfer- und Diagnoseleistung | periodische Tests / reale Folgeaufgabe | unterstützte Leistung als Kompetenz lesen |
| Team | Wissensaustausch, Reviewlast, Bus Factor | Befragung plus Verhaltensdaten | individuellen Output als Teamnutzen ansehen |
| Kosten | Modell, Tool, Daten, Review, Rework, Schulung | TCO je akzeptiertem Ergebnis | nur Tokenpreis betrachten |
| Fairness/Risiko | Fehler nach Gruppen und Falltypen | stratifizierte Evals | Gesamtdurchschnitt als ausreichend ansehen |
Minimaler Versuchsaufbau
- Vergleichbare Aufgaben vor und nach Einführung oder randomisiert mit/ohne KI bearbeiten.
- Modell, Version, Prompt, Kontext, Toolrechte und Nutzergruppe dokumentieren.
- Qualität unabhängig und möglichst blind bewerten.
- Zeit bis zur akzeptierten Endfassung einschließlich Prüfung und Nacharbeit messen.
- Fehler nach Schwere und Sichtbarkeit klassifizieren.
- Bei Lernzielen spätere unassistierte Leistung erfassen.
- Nach 30, 90 und 180 Tagen prüfen, ob der Effekt stabil bleibt.
Öffentliche Evaluationsleitfäden wie Green Book, Magenta Book und NIST ARIA unterstreichen Baseline, Theory of Change, realistische Messung und sozio-technische Wirkung. Für betriebliche KI-Piloten sollten diese Prinzipien pragmatisch auf eine klar definierte Arbeitseinheit übersetzt werden. [S-134, S-135, S-132]
20 Mythenprüfungen
„Mit dem richtigen Superprompt wird jede Aufgabe zuverlässig.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Prompting verbessert Kommunikation, kann aber ungeeignete Aufgaben, falsche Daten und fehlende Prüfverfahren nicht beseitigen. |
| Quellen | S-093, S-123, S-117 |
„Mensch plus KI ist immer besser als Mensch oder KI allein.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Komplementarität ist aufgaben- und designspezifisch; Meta-Analysen zeigen keinen automatischen Synergieeffekt. |
| Quellen | S-001 |
„Das genaueste Modell ergibt automatisch das beste Team.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Teamleistung hängt auch von Fehlerverteilung, Erkennbarkeit und Reliance ab. |
| Quellen | S-007 |
„Eine Erklärung macht eine KI-Antwort zuverlässig.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Erklärungen können plausibel klingen und Übernahme erhöhen, ohne Fehler zu beseitigen. |
| Quellen | S-007, S-026 |
„Ein Mensch in der Schleife reicht als Kontrolle.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Ohne Kompetenz, Zeit, Informationen und Eingriffsmacht ist die Freigabe nur formal. |
| Quellen | S-069, S-070, S-118 |
„Wer der KI vertraut, folgt ihr immer.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Vertrauen und Verhalten sind getrennte Konstrukte und werden durch Organisation und Interface beeinflusst. |
| Quellen | S-072, S-073 |
„Mehr KI-Meinungen bedeuten unabhängige Prüfung.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | TEILWEISE FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Mehrere Ausgaben können helfen, aber korrelierte Modelle, Daten und Prompts teilen Blindstellen. |
| Quellen | S-010, S-013 |
„Je länger der Prompt, desto besser das Ergebnis.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Relevanz, Widerspruchsfreiheit, Beispiele, Daten und Evaluierbarkeit sind wichtiger als Länge. |
| Quellen | S-121, S-122, S-093 |
„Schnellere Fertigstellung beweist höhere Produktivität.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Nacharbeit, Fehler, Review, Entscheidungsgüte und Langzeitlernen gehören zur End-to-End-Leistung. |
| Quellen | S-045, S-134, S-047 |
„KI hilft Anfängern immer und schadet Experten nie.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Effekte sind heterogen; Anfänger können stark profitieren, aber Lernen umgehen, und Experten können falschem Rat folgen. |
| Quellen | S-034, S-057, S-138 |
„Wenn die KI eine Quelle nennt, ist die Aussage belegt.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Quelle, Fundstelle, Datum und tatsächliche Deckung müssen geprüft werden. |
| Quellen | S-142, S-117, S-047 |
„Cognitive Offloading macht automatisch dümmer.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Auslagerung kann Kapazität freisetzen; problematisch wird sie, wenn Kontroll- und Transferkompetenz nicht erhalten bleibt. |
| Quellen | S-066, S-125 |
„Kurzfristig gute Ergebnisse zeigen, dass jemand gelernt hat.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Performance während der Hilfe kann dauerhaftes Lernen und Transfer überschätzen. |
| Quellen | S-125, S-126, S-057 |
„Die „Brain on ChatGPT“-Studie beweist Hirnschäden.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Es handelt sich um einen kleinen Preprint mit begrenzter Aufgabe, nicht um einen allgemeinen Schädigungsnachweis. |
| Quellen | S-127 |
„KI macht Ideen immer vielfältiger.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Individuelle Kreativität kann steigen, während die kollektive Ideenvielfalt sinkt. |
| Quellen | S-040, S-041 |
„Ein KI-Copilot kann Teams vollständig ersetzen.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Ein Feldexperiment zeigt für bestimmte Aufgaben Teamniveau Einzelner, nicht den Ersatz von Koordination, Verantwortung und kollektivem Wissen. |
| Quellen | S-036 |
„Experten brauchen keine Leitplanken.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Auch Fachleute können durch falsche Empfehlungen oder schlechte Workflowintegration fehlgeleitet werden. |
| Quellen | S-137, S-138, S-139 |
„Ein Promptkurs erfüllt automatisch die KI-Kompetenzpflicht.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Art. 4 verlangt angemessene Kompetenzen unter Berücksichtigung von Rolle, Kenntnis, Erfahrung und Einsatzkontext. |
| Quellen | S-118, S-133 |
„Alle Aufgaben sollten AI-first bearbeitet werden.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Bei Anker-, Lern- oder Hochrisikoaufgaben kann Human-first sinnvoller sein; andere Aufgaben profitieren von AI-first Drafting. |
| Quellen | S-008, S-125, S-001 |
„Wer KI nutzt, muss jedes Ergebnis vollständig manuell neu machen.“
| Feld | Einordnung |
|---|
| Bewertung | FALSCH |
| Korrekte Einordnung | Prüftiefe kann risikobasiert sein; Sampling und automatisierte Evals sind bei standardisierten, folgearmen Aufgaben sinnvoll. |
| Quellen | S-116, S-123, S-132 |
20 offene Forschungs- und Praxisfragen
Welche Interaktionsmuster erzeugen über Jahre sowohl Produktivität als auch belastbare Expertise?
Warum ungeklärt: Kurzzeitstudien können Lern- und Wartungsfolgen nicht zeigen. Benötigte Evidenz: Längsschnittstudien über 6, 12, 24 und 36 Monate mit Transferaufgaben.
Wie lässt sich AI Interaction Competence stabil, rollenbezogen und manipulationsresistent messen?
Warum ungeklärt: AIC ist jung und wird derzeit unterschiedlich operationalisiert. Benötigte Evidenz: Validierte Tests mit echten Arbeitsaufgaben, verschiedenen Rollen und unabhängigen Qualitätsmaßen.
Wann ist Human-first besser als AI-first, und wie kann ein System diese Reihenfolge dynamisch wählen?
Warum ungeklärt: Reihenfolge beeinflusst Anker, Kreativität und Lernanstrengung. Benötigte Evidenz: Randomisierte Vergleiche nach Aufgabe, Risiko, Expertise und Zeitdruck.
Wie unabhängig müssen Zweitmodelle, Prompts und Daten sein, damit Mehrfachprüfung echte Fehlerdiversität erzeugt?
Warum ungeklärt: Korrelierte Systeme können denselben Fehler mehrfach bestätigen. Benötigte Evidenz: Ablationsstudien mit Modellfamilien, Retrievalquellen und unabhängigen Orakeln.
Welche Arten von Erklärungen verbessern Entscheidungen, ohne nur Akzeptanz oder falsche Sicherheit zu erhöhen?
Warum ungeklärt: Erklärungen können Rationalisierungen statt Ursachen sein. Benötigte Evidenz: Studien mit Ground Truth, Prozessdaten und kontrafaktischen Erklärungen.
Wie lässt sich angemessene Reliance im realen Betrieb messen, wenn die Wahrheit erst spät bekannt wird?
Warum ungeklärt: Viele Aufgaben haben verzögerte oder mehrdeutige Wahrheit. Benötigte Evidenz: Outcome-Tracking, Expertengremien und kalibrierte Proxy-Metriken.
Wie verändern autonome Agenten Verantwortungsgefühl, Aufmerksamkeit und Kontrollfähigkeit?
Warum ungeklärt: Mehr Autonomie kann Kontrolle formal erhalten, praktisch aber schwächen. Benötigte Evidenz: Feldstudien zu Monitoring, Eingriffsraten, Verantwortungsdiffusion und Vorfällen.
Welche Fähigkeiten erodieren zuerst, wenn Routinearbeit dauerhaft delegiert wird?
Warum ungeklärt: Kompetenzverlust hängt von Übung, Beruf und Ausweichmöglichkeiten ab. Benötigte Evidenz: Skill-Mapping plus unassistierte Diagnostik- und Reparaturtests.
Welche Lernleitplanken erhalten Kompetenz, ohne die Produktivitätsgewinne zu beseitigen?
Warum ungeklärt: Leitplanken können Lernen schützen, aber Nutzung unbequemer machen. Benötigte Evidenz: Vergleich von Hint-Systemen, Socratic Tutoring, Verzögerungen und Assessments.
Wie stark homogenisiert GenAI langfristig Sprache, Ideen, Strategien und Unternehmenskultur?
Warum ungeklärt: Kreativitätsstudien sind meist kurz und auf Texte fokussiert. Benötigte Evidenz: Langzeitdaten zu visuellen, strategischen und technischen Ideenbeständen.
Wie verändern KI-Copiloten informelles Lernen, Mentoring und Wissensaustausch zwischen Kollegen?
Warum ungeklärt: Produktivität kann steigen, während kollegiales Lernen sinkt. Benötigte Evidenz: Netzwerk-, Kommunikations- und Kompetenzdaten vor und nach Einführung.
Welche sozialen Normen fördern offene Fehlerkultur statt versteckter KI-Nutzung?
Warum ungeklärt: Verdeckte Nutzung verhindert gemeinsames Lernen und Governance. Benötigte Evidenz: Interventionen zu Offenlegung, psychologischer Sicherheit und Fehleraustausch.
Wie kann die Qualität menschlicher Prüfung unter Zeitdruck und hoher KI-Ausgabemenge erhalten bleiben?
Warum ungeklärt: KI erzeugt mehr prüfbaren Output als Menschen lesen können. Benötigte Evidenz: Studien zu Review-Budgets, Sampling, Priorisierung und Aufmerksamkeit.
Welche Aufgabenmerkmale prognostizieren die gezackte Leistungsgrenze besser als Berufsbezeichnungen?
Warum ungeklärt: Berufsaggregate verbergen große Unterschiede innerhalb eines Jobs. Benötigte Evidenz: Task-Level-Datensätze mit Verifizierbarkeit, Konsequenz, Kontext und Feedbacklatenz.
Wie schnell veralten lokale Evals nach Modell-, Prompt-, Daten- oder Prozessänderungen?
Warum ungeklärt: Modelle und Anbieter ändern sich schneller als Jahresberichte. Benötigte Evidenz: Kontinuierliche Evals mit Versionsprovenienz und Change-Impact-Analyse.
Wie sollten Unternehmen Nutzen und Deskilling gemeinsam in einer TCO-/ROI-Rechnung bewerten?
Warum ungeklärt: Lernverlust ist ein zukünftiger, schwer monetarisierbarer Kostenblock. Benötigte Evidenz: TCO-Modelle mit Kompetenz, Bus Factor, Fehlerentdeckung und Wiederanlauf.
Wann sind KI-generierte Quellen, Begründungen und Konfidenzen verlässliche Metainformationen?
Warum ungeklärt: Selbstauskünfte des Modells über Sicherheit sind nicht zwingend kalibriert. Benötigte Evidenz: Benchmarking von Zitatgenauigkeit, Konfidenz und Fehlererkennung nach Domäne.
Wie unterscheiden sich die Effekte bei kleinen Unternehmen ohne spezialisierte Reviewer von Großunternehmen?
Warum ungeklärt: Kleine Unternehmen haben weniger Redundanz und Governancekapazität. Benötigte Evidenz: Vergleichende Feldstudien, Standardkontrollen und geteilte Prüfdienste.
Welche Kennzahlen erkennen stille Fehler früh, bevor sie zu Beschwerden, Haftung oder finanziellen Schäden führen?
Warum ungeklärt: Viele Fehler bleiben unsichtbar, solange niemand widerspricht. Benötigte Evidenz: Leading Indicators, Shadow Audits, Stichproben und Beschwerde-/Incidentdaten.
Wie lässt sich Human-AI Collaboration rechtlich und organisatorisch dokumentieren, ohne Arbeit unnötig zu bürokratisieren?
Warum ungeklärt: Zu viel Dokumentation kann den Nutzen vernichten, zu wenig die Verantwortung. Benötigte Evidenz: Risikobasierte Minimalstandards und empirische Bürokratie-/Nutzenmessung.
Kompakte Unternehmens-Checkliste
| Nr. | Prüfpunkt | Status | Einordnung |
|---|
| 1 | Konkretes Geschäftsergebnis und Nicht-Ziele in einem Satz definieren. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 2 | Eine messbare Arbeitseinheit festlegen, etwa geprüfte Antwort, Entscheidungsvorlage oder gelöster Fall. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 3 | Die heutige Baseline für Zeit, Qualität, Fehler, Nacharbeit und Kompetenz erfassen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 4 | Die Aufgabe nach Verifizierbarkeit, Reversibilität, Konsequenz, Datenrisiko und Feedbacklatenz klassifizieren. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 5 | Klären, ob das Problem überhaupt generative KI benötigt oder besser durch Regeln, Suche, Datenbank oder Prozessänderung gelöst wird. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 6 | Stop-Kriterien bestimmen, bei denen kein KI-Einsatz oder nur ein isolierter Test zulässig ist. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 7 | Die Rollen „Mensch“, „Modell“, „Datenquelle“, „Tool“ und „Freigabe“ explizit zuweisen. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 8 | Den Automatisierungsgrad festlegen: Vorschlag, Co-Creation, Entscheidungshilfe, delegierter Teilschritt oder autonome Aktion. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 9 | Für folgenschwere Aufgaben eine unabhängige menschliche Erstposition vor der KI-Ausgabe vorsehen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 10 | Primärquellen, interne Wissensbestände und verbindliche Datenquellen bestimmen. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 11 | Zugriffsrechte, Datenschutz, Geheimnisse und erlaubte Datenklassen definieren. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 12 | Ein prüfbares Ausgabeformat mit Quellen, Annahmen, Unsicherheiten und offenen Punkten festlegen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 13 | Komplexe Aufgaben in fachlich sinnvolle, sichtbare Teilschritte zerlegen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 14 | Zwischenartefakte definieren: Gliederung, Faktenliste, Rechenweg, Testfälle oder Entscheidungsmatrix. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 15 | Beispiele für gute Ergebnisse, Grenzfälle und klar unzulässige Ergebnisse bereitstellen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 16 | Prompt, Systemanweisung und Kontext getrennt versionieren. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 17 | Modell und Werkzeug nach Aufgabe auswählen, nicht nach allgemeiner Rangliste. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 18 | Eine kleine repräsentative Evaluationsmenge mit Normalfällen und schwierigen Fällen erstellen. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 19 | Die KI-Ausgabe zunächst auf Vollständigkeit, Format und Quellenabdeckung prüfen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 20 | Einen adversarialen Kritikdurchgang mit Gegenargumenten, Auslassungen und möglichen Fehlerursachen durchführen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 21 | Tragende Fakten, Zahlen, Zitate und Rechtsaussagen an der Originalquelle verifizieren. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 22 | Bei Berechnungen deterministische Werkzeuge oder reproduzierbare Formeln einsetzen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 23 | Für Hochrisikoergebnisse einen qualifizierten, unabhängigen Fachreview verlangen. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 24 | Korrekturen, abgelehnte Vorschläge und Fehlergründe strukturiert erfassen. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 25 | Übervertrauen und Untervertrauen getrennt messen: richtige Annahmen und richtige Ablehnungen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 26 | Escaped Errors und nachgelagerte Schäden über den unmittelbaren Arbeitsschritt hinaus beobachten. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 27 | Bei Lernzielen Hilfestufen, Erklärpflicht und KI-freie Transferaufgaben einbauen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 28 | Regelmäßig Zeiten ohne Assistenz und manuelle Diagnose üben, damit Kontrollkompetenz erhalten bleibt. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 29 | Teamnormen für Offenlegung, Quellen, Verantwortung und das Teilen von Fehlversuchen vereinbaren. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 30 | Mitarbeitende rollen- und risikobezogen schulen; keine Einheitsveranstaltung für alle. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 31 | Pilot und Vergleichsgruppe so gestalten, dass Selbstselektion und reine Begeisterungswerte nicht die Messung dominieren. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 32 | End-to-End-KPIs statt Token-, Prompt- oder Textmengen messen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 33 | Kosten für Review, Nacharbeit, Betrieb, Qualifizierung und Governance in die Nutzenrechnung aufnehmen. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
| 34 | Modell-, Prompt-, Daten- und Prozessänderungen mit Regressionstests absichern. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 35 | Eskalationsweg, Abschaltung, Rückfallprozess und Verantwortlichen für Vorfälle festlegen. | ☐ | Pflichtnah / Governance |
| 36 | Nach 30, 90 und 180 Tagen Nutzen, Fehler, Lernen, Aufgabenverteilung und Nebenwirkungen neu bewerten. | ☐ | Empfohlene professionelle Praxis |
Stop-Signale
- Niemand im Prozess kann die Ausgabe fachlich prüfen.
- Die Entscheidung ist irreversibel oder existenziell und die Wahrheit nicht zeitnah feststellbar.
- Tragende Daten oder Quellen sind unbekannt, unzugänglich oder widersprüchlich.
- Das System darf extern handeln, aber es gibt keine harten Rechte-, Budget- oder Freigabegrenzen.
- Der Pilot misst nur Begeisterung, Zeitgefühl oder erzeugte Textmenge.
- Die Aufgabe dient der Qualifizierung, wird aber vollständig an die KI delegiert.
- Fehler werden nicht dokumentiert oder in die Evaluation zurückgeführt.
50 buchrelevante Faktenkarten
Faktenkarte F-001
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Professionelle KI-Nutzung ist primär eine Frage der Arbeitsgestaltung: Ziel, Rollen, Daten, Prüfschritte und Eskalation bestimmen die Qualität stärker als eine einzelne elegante Formulierung. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE / PRAXISREGEL |
| Einschränkung | Promptqualität bleibt relevant, ersetzt aber kein geeignetes Verfahren. |
| Hauptquellen | S-001, S-003, S-116, S-123 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-002
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Mensch-KI-Komplementarität entsteht nicht automatisch: In einer Meta-Analyse lagen Mensch-KI-Teams im Durchschnitt häufig unter dem jeweils besseren Einzelakteur. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTE META-ANALYSE |
| Einschränkung | Der Durchschnitt bündelt sehr unterschiedliche Aufgaben, Modelle und Interaktionsformen. |
| Hauptquellen | S-001 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-003
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Die gleiche Meta-Analyse fand günstigere Muster bei Inhaltserstellung als bei Entscheidungsaufgaben. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTE META-ANALYSE |
| Einschränkung | Die Kategorien sind breit; einzelne Entscheidungsworkflows können dennoch profitieren. |
| Hauptquellen | S-001 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-004
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Das genaueste Modell ist nicht zwangsläufig der beste Teamkollege, weil Teamleistung auch davon abhängt, wann Menschen richtige und falsche Ratschläge übernehmen. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER BEFUND |
| Einschränkung | Ergebnis hängt von Fehlerverteilung, Interface, Nutzerkompetenz und Aufgabe ab. |
| Hauptquellen | S-007 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-005
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Erklärungen können die Akzeptanz einer KI-Empfehlung erhöhen, ohne die gemeinsame Genauigkeit zuverlässig zu verbessern. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER BEFUND |
| Einschränkung | Erklärungen sind nicht grundsätzlich nutzlos; ihre Wirkung hängt von Qualität, Aufgabe und kognitivem Aufwand ab. |
| Hauptquellen | S-007, S-026, S-020 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-006
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Kognitive Zwangspunkte – etwa eine eigene Einschätzung vor der KI-Antwort – können Übervertrauen verringern, werden aber häufig als weniger bequem erlebt. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER BEFUND |
| Einschränkung | Komfortkosten und Bearbeitungszeit müssen gegen das Fehlerrisiko abgewogen werden. |
| Hauptquellen | S-008, S-021 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-007
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Angemessene Reliance bedeutet zweierlei: richtige KI-Ratschläge annehmen und falsche Ratschläge ablehnen. |
| Faktenstatus | BEGRIFFLICHER FORSCHUNGSSTAND |
| Einschränkung | Ein einzelner Vertrauenswert bildet diese zwei Fehlertypen nicht ausreichend ab. |
| Hauptquellen | S-013, S-017, S-072 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-008
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Vertrauen und tatsächliche Nutzung sind verwandte, aber unterschiedliche Größen. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSTAND |
| Einschränkung | Menschen können einem System misstrauen und es aus organisatorischem Druck dennoch nutzen – oder vertrauen, aber nicht folgen. |
| Hauptquellen | S-072, S-073 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-009
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Pauschales „Vertrauen in KI“ ist kein brauchbares Qualitätsziel; Vertrauen muss für Aufgabe, Version, Daten und Einsatzkontext kalibriert werden. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Kalibrierung selbst garantiert noch keine bessere Teamleistung. |
| Hauptquellen | S-072, S-073, S-026 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-010
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Ein menschlicher Freigabeschritt ist nur dann sinnvolle Aufsicht, wenn der Mensch Kompetenz, Zeit, Information und reale Eingriffsmacht besitzt. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE / GOVERNANCE |
| Einschränkung | Die konkrete rechtliche Bewertung hängt vom Anwendungsfall ab. |
| Hauptquellen | S-069, S-070, S-117, S-118 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-011
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Automatisierung kann Routinearbeit entfernen und dem Menschen gerade die seltenen, schwierigsten Ausnahmen überlassen. |
| Faktenstatus | KLASSISCHER HUMAN-FACTORS-BEFUND |
| Einschränkung | Der Effekt ist nicht auf generative KI beschränkt, wird durch autonome Systeme aber besonders relevant. |
| Hauptquellen | S-069, S-071 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-012
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Automation Bias kann sowohl zu ausgelassenen Korrekturen als auch zur Übernahme falscher Systemvorschläge führen. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER HUMAN-FACTORS-BEFUND |
| Einschränkung | Ausmaß variiert mit Zuverlässigkeit, Training, Zeitdruck und Interface. |
| Hauptquellen | S-079, S-071 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-013
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Menschen zeigen je nach Situation sowohl Algorithmusaversion als auch Algorithmuswertschätzung; es gibt keine einheitliche Haltung gegenüber maschinellem Rat. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER FORSCHUNGSSTAND |
| Einschränkung | Beobachtete Fehler, Kontrollmöglichkeiten und Selbsteinschätzung beeinflussen die Richtung. |
| Hauptquellen | S-074, S-076 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-014
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Vor der KI-Antwort eine unabhängige menschliche Position zu bilden, kann besonders bei folgenreichen Entscheidungen Ankereffekte und blindes Nachvollziehen reduzieren. |
| Faktenstatus | PRAXISSYNTHESE |
| Einschränkung | Nicht für jede Routineaufgabe wirtschaftlich; die Evidenz ist aufgabenabhängig. |
| Hauptquellen | S-008, S-079, S-010 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-015
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Mehrere KI-Meinungen sind nicht automatisch unabhängig, weil Modelle, Trainingsdaten und Prompts korrelierte Fehler erzeugen können. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Ein zweites Modell oder ein zweiter Prompt kann trotzdem zusätzliche Fehler finden; Unabhängigkeit muss bewusst gestaltet werden. |
| Hauptquellen | S-010, S-013, S-142 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-016
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Komplexe Aufgaben werden besser kontrollierbar, wenn sie in sichtbare Teilschritte mit Zwischenartefakten zerlegt werden. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER HCI-BEFUND / PRAXISREGEL |
| Einschränkung | Chaining erzeugt zusätzliche Übergaben, Integrationsfehler und Pflegeaufwand. |
| Hauptquellen | S-094, S-003 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-017
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Ein langer Prompt ist nicht dasselbe wie guter Kontext: Relevant sind eindeutiges Ziel, belastbare Quellen, Beispiele, Einschränkungen und ein prüfbares Ausgabeformat. |
| Faktenstatus | PRAXISSYNTHESE |
| Einschränkung | Zu viel oder widersprüchlicher Kontext kann Leistung ebenfalls verschlechtern. |
| Hauptquellen | S-120, S-121, S-122 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-018
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Erfolgskriterien und Evaluation sollten vor der Optimierung des Prompts feststehen. |
| Faktenstatus | OFFIZIELLE PRODUKTDOKUMENTATION / EVAL-PRAXIS |
| Einschränkung | Herstellerdokumentation ist keine unabhängige Wirksamkeitsstudie. |
| Hauptquellen | S-123, S-121, S-132 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-019
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Prompting kann schlechte Daten, ungeeignete Aufgaben, fehlende Werkzeuge oder widersprüchliche Prozesse nicht zuverlässig kompensieren. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Modell- und Toolwechsel können dennoch einen Teil der Probleme lösen. |
| Hauptquellen | S-093, S-117, S-004 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-020
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Nicht-Experten haben häufig Schwierigkeiten, Prompts systematisch zu iterieren und die Qualität plausibler Ausgaben zu beurteilen. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER HCI-BEFUND |
| Einschränkung | Die untersuchten Nutzer und Modelle sind nicht repräsentativ für alle Arbeitsplätze. |
| Hauptquellen | S-093, S-128 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-021
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Zwischenartefakte – Gliederung, Annahmenliste, Quellenmatrix, Testfälle – erhöhen Prüfbarkeit und ermöglichen gezieltes Eingreifen. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGS- UND PRAXISSYNTHESE |
| Einschränkung | Mehr Artefakte erhöhen Dokumentations- und Koordinationsaufwand. |
| Hauptquellen | S-094, S-117 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-022
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | KI eignet sich häufig für Variantenbreite, erste Entwürfe und Informationsforaging; Menschen sollten Zweck, Interpretation, Werturteil und Verantwortung behalten. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Die optimale Rollenverteilung hängt von Expertise, Verifizierbarkeit und Konsequenz ab. |
| Hauptquellen | S-129, S-002, S-001 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-023
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Die Leistungsgrenze generativer KI ist „gezackt“: Nahe beieinanderliegende Aufgaben können positive und negative Effekte zeigen. |
| Faktenstatus | FELDEXPERIMENT / FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Das konkrete Modell und der Zeitpunkt begrenzen die Übertragbarkeit. |
| Hauptquellen | S-035 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-024
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | In Noy und Zhangs Schreibexperiment arbeiteten Teilnehmende mit ChatGPT im Mittel schneller und erhielten höhere Qualitätsbewertungen. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTES EXPERIMENT |
| Einschränkung | 453 berufserfahrene Personen, standardisierte Schreibaufgaben; keine Aussage über alle Wissensarbeit. |
| Hauptquellen | S-033 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-025
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | In einem großen Kundenservice-Feldversuch stieg die gemessene Produktivität im Durchschnitt, besonders bei weniger erfahrenen Beschäftigten. |
| Faktenstatus | FELDSTUDIE |
| Einschränkung | Ein einzelnes Unternehmenssetting mit spezifischer Assistenz und Messgröße. |
| Hauptquellen | S-034 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-026
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Bei erfahrenen Open-Source-Maintainern fand METR 2025 in einem eng definierten Setting eine durchschnittliche Verlangsamung trotz positiver Selbsteinschätzung. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTER GEGENBEFUND |
| Einschränkung | Kleine Spezialstichprobe und zeitgebundene Werkzeuggeneration; nicht verallgemeinern. |
| Hauptquellen | S-045 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-027
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Produktivitätsgewinne verteilen sich ungleich; die Fähigkeit, KI-Ausgaben hervorzurufen, zu filtern und zu prüfen, kann die Ergebnisse stärker erklären als formale Vorleistung. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTES EXPERIMENT / PREPRINT |
| Einschränkung | Neuer Preprint mit simuliertem Wissensarbeitssetting; Replikationen stehen aus. |
| Hauptquellen | S-128 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-028
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Experten delegieren in dokumentenzentrierter Wissensarbeit häufig Such- und Verdichtungsarbeit, behalten aber Synthese und Interpretation. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHE HCI-STUDIE / PREPRINT |
| Einschränkung | Kleine qualitative Stichprobe; als Muster, nicht als Universalregel lesen. |
| Hauptquellen | S-129 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-029
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Kontextinformationen über Aufgabe und Systemfähigkeit können die Delegationsentscheidung und die gemeinsame Leistung verbessern. |
| Faktenstatus | EMPIRISCHER HCI-BEFUND |
| Einschränkung | Wirksamkeit hängt von Verständlichkeit und Aktualität der Informationen ab. |
| Hauptquellen | S-029 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-030
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | KI-gestütztes Feedback kann knappe Kritikressourcen skalieren; ein großes Feldexperiment fand eine höhere Wahrscheinlichkeit späterer Manuskriptüberarbeitung. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTES FELDEXPERIMENT / PREPRINT |
| Einschränkung | Überarbeitung ist ein Verhaltensindikator, kein direkter Nachweis höherer wissenschaftlicher Qualität. |
| Hauptquellen | S-131 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-031
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Kurzfristig bessere Leistung ist kein sicherer Nachweis dauerhaften Lernens oder Transferwissens. |
| Faktenstatus | ETABLIERTE LERNFORSCHUNG |
| Einschränkung | Arbeitsleistung und Lernen können bewusst unterschiedlich gewichtet werden. |
| Hauptquellen | S-125 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-032
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Kognitive Auslagerung ist nicht grundsätzlich schädlich; sie kann Kapazität freisetzen, verändert aber, was Menschen selbst erinnern und üben. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTER FORSCHUNGSSTAND |
| Einschränkung | Nutzen und Risiko hängen von Metakognition, Aufgabe und späterer Verfügbarkeit des Hilfsmittels ab. |
| Hauptquellen | S-066, S-067 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | niedrig |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-033
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Unbeschränkte generative KI kann in Lernsettings die unterstützte Leistung erhöhen und gleichzeitig spätere unassistierte Leistung verschlechtern; Leitplanken können diesen Zielkonflikt abschwächen. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTE LERNSTUDIE |
| Einschränkung | Schulmathematik; nicht direkt auf alle Berufsfelder übertragbar. |
| Hauptquellen | S-126 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-034
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Eine Befragung von Wissensarbeitern verband häufigere KI-Nutzung mit geringerer selbstberichteter kritischer Anstrengung; das beweist keinen kausalen Kompetenzverlust. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTE SURVEY-STUDIE |
| Einschränkung | Selbstbericht, Querschnitt und konkrete Aufgabenfälle; Kausalität offen. |
| Hauptquellen | S-023 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-035
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Ein randomisiertes Experiment zur Programmierbibliothek fand unter KI-Nutzung schwächere Konzept-, Code-Lese- und Debugging-Ergebnisse im Mittel. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTES EXPERIMENT / PREPRINT |
| Einschränkung | Neulingsaufgabe in einem spezifischen Programmierkontext; Interaktionsmuster unterschieden sich stark. |
| Hauptquellen | S-057 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-036
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Vollständige Delegation kann schnelle Ergebnisse liefern, ohne die Kompetenz aufzubauen, dieselben Ergebnisse später zu prüfen oder zu reparieren. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Nicht jede Aufgabe erfordert Lernziel; bei sicherheitskritischen Tätigkeiten ist die Lücke besonders relevant. |
| Hauptquellen | S-057, S-125, S-069 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-037
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Die EEG-/Essay-Studie „Your Brain on ChatGPT“ ist vorläufig und klein; sie belegt keine allgemeine „Schädigung des Gehirns durch KI“. |
| Faktenstatus | PREPRINT-EINORDNUNG |
| Einschränkung | Interessanter Hypothesengenerator, aber keine Grundlage für pauschale neurologische Aussagen. |
| Hauptquellen | S-127 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-038
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Generative KI kann individuelle Kreativitätsbewertungen erhöhen und gleichzeitig die Vielfalt der Gesamtheit der Ideen verringern. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTES EXPERIMENT |
| Einschränkung | Ergebnis bezieht sich auf kurze Schreib-/Ideenaufgaben und konkrete Modelle. |
| Hauptquellen | S-040 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-039
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Bei kreativen Aufgaben kann KI-Nutzung die spätere unassistierte Leistung in einzelnen Settings schwächen, obwohl die assistierte Leistung steigt. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTES EXPERIMENT |
| Einschränkung | Nicht jede Kreativitätsdimension oder Langzeitwirkung wurde erfasst. |
| Hauptquellen | S-041 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-040
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | In einem Feldexperiment bei P&G erreichten Einzelpersonen mit KI teils Leistungen, die sonst Teams erforderten; zugleich veränderten sich Funktionsgrenzen und Zusammenarbeit. |
| Faktenstatus | FELDEXPERIMENT |
| Einschränkung | Spezifische Produktentwicklungsaufgabe und Organisation; keine allgemeine Ersetzung von Teams. |
| Hauptquellen | S-036 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-041
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | KI kann Expertise verbreitern, aber sie kann auch dazu führen, dass Teams seltener miteinander sprechen und weniger stilles Wissen austauschen. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Empirische Langzeitdaten zu Wissenserosion sind noch begrenzt. |
| Hauptquellen | S-036, S-130 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-042
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Soziale Normen, Offenlegung und Angst vor Stigma beeinflussen, ob Beschäftigte KI-Erfahrungen teilen und gemeinsam lernen. |
| Faktenstatus | QUALITATIVE WORKPLACE-STUDIE |
| Einschränkung | 19 Interviewte; kein repräsentativer Häufigkeitsnachweis. |
| Hauptquellen | S-130 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-043
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Medizinische KI-Unterstützung kann denselben Fachpersonen je nach Fall helfen oder schaden; Erfahrung allein sagt den individuellen Nutzen nicht zuverlässig voraus. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTE MEDIZINISCHE STUDIEN |
| Einschränkung | Medizinische Bildgebung ist nicht direkt auf andere Aufgaben übertragbar. |
| Hauptquellen | S-136, S-137 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-044
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Auch Experten können durch plausible, aber falsche KI-Empfehlungen fehlgeleitet werden. |
| Faktenstatus | PEER-REVIEWTE EXPERIMENTE |
| Einschränkung | Ausmaß hängt von Fehlerart, Darstellung und Prüfverfahren ab. |
| Hauptquellen | S-138, S-137 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-045
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Hohe Modellgenauigkeit im Labor garantiert keinen Nutzen im realen Prozess; Umgebung, Workflow und Bedienbarkeit können den Einsatz begrenzen. |
| Faktenstatus | DEPLOYMENT-STUDIE / FORSCHUNGSSYNTHESE |
| Einschränkung | Ein klinischer Einsatzfall illustriert ein allgemeines sozio-technisches Risiko. |
| Hauptquellen | S-139, S-132, S-003 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-046
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | RAG- und Reasoning-Systeme können juristische Aufgaben verbessern, entbinden aber nicht von domänenspezifischer Quellen- und Rechtsprüfung. |
| Faktenstatus | RANDOMISIERTE JURISTISCHE STUDIEN / PRAXISSYNTHESE |
| Einschränkung | Modellversion, Rechtsgebiet und Aufgabenart begrenzen die Übertragbarkeit. |
| Hauptquellen | S-140, S-141, S-142 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-047
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Eine zitierte Quelle ist noch kein Beleg: Für folgenschwere Aussagen muss die Originalquelle geöffnet und die konkrete Fundstelle geprüft werden. |
| Faktenstatus | PRAXISREGEL / INFORMATION INTEGRITY |
| Einschränkung | Bei Routineaufgaben kann risikobasiertes Sampling genügen. |
| Hauptquellen | S-117, S-123, S-047 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-048
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | Gut verifizierbare, reversible und folgenarme Aufgaben sind bessere Einstiegskandidaten als opake, irreversible oder hochriskante Entscheidungen. |
| Faktenstatus | FORSCHUNGS- UND GOVERNANCE-SYNTHESE |
| Einschränkung | Eine gute Verifikation kann auch anspruchsvollere Aufgaben erschließen. |
| Hauptquellen | S-116, S-132, S-070, S-001 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-049
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | KI-Einführungen sollten End-to-End-Qualität, Nacharbeit, entkommene Fehler, Entscheidungsqualität und Lernen messen – nicht nur Zeit oder Textmenge. |
| Faktenstatus | EVALUATIONS- UND MANAGEMENTSTANDARD |
| Einschränkung | KPI-Auswahl muss an Unternehmensziel und Aufgabe angepasst werden. |
| Hauptquellen | S-134, S-135, S-132, S-047 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | mittel |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Faktenkarte F-050
| Feld | Inhalt |
|---|
| Aussage | AI Literacy nach Art. 4 AI Act verlangt kontextangemessene Kenntnisse und Fähigkeiten; ein einmaliger Promptkurs ist kein belastbarer Gesamtansatz. |
| Faktenstatus | GELTENDES RECHT / OFFIZIELLE ERLÄUTERUNG |
| Einschränkung | Tiefe und Nachweis hängen von Rolle, Risiko und Einsatzkontext ab. |
| Hauptquellen | S-118, S-133 |
| Zuletzt geprüft | 8. August 2026 |
| Aktualisierungsrisiko | hoch |
| Mögliche Buchverwendung | Grundlage für Erklärung, Praxisbeispiel, Gegenposition oder Checkliste; vor wörtlicher Zuspitzung die Originalquelle erneut öffnen. |
Glossar
- AI Interaction Competence (AIC)
- Praktische Fähigkeit, KI-Ausgaben gezielt hervorzurufen, zu filtern, zu prüfen, anzuwenden und bei Fehlern nachzusteuern.
- AI Literacy
- Kenntnisse, Fähigkeiten und Verständnis, die Menschen für einen informierten und verantwortlichen KI-Einsatz in ihrem konkreten Kontext benötigen.
- AI-first
- Arbeitsweise, bei der die KI früh den ersten Entwurf, die Struktur oder Analyse erzeugt.
- Algorithm Appreciation
- Tendenz, algorithmischen Rat in bestimmten Situationen stärker zu gewichten als menschlichen Rat.
- Algorithm Aversion
- Tendenz, einen Algorithmus nach beobachteten Fehlern abzulehnen, obwohl er insgesamt überlegen sein kann.
- Anchoring
- Verzerrung, bei der eine zuerst präsentierte Antwort spätere Einschätzungen übermäßig beeinflusst.
- Angemessene Reliance
- Richtige KI-Ratschläge annehmen und falsche Ratschläge ablehnen.
- Automation Bias
- Tendenz, automatisierten Vorschlägen zu folgen oder eigene Hinweise zu übersehen.
- Baseline
- Gemessener Ausgangszustand vor Einführung einer Intervention.
- Benchmark
- Standardisierte Testmenge; kann lokale reale Arbeit nur begrenzt abbilden.
- Calibration
- Übereinstimmung zwischen Vertrauen/angegebener Sicherheit und tatsächlicher Zuverlässigkeit.
- Chain / Chaining
- Zerlegung einer Aufgabe in mehrere aufeinanderfolgende KI- und Prüfschritte.
- Co-Creation
- Mensch und KI entwickeln ein Ergebnis iterativ gemeinsam.
- Cognitive Forcing Function
- Interface- oder Prozessschritt, der Nutzer zu eigener Prüfung oder Begründung zwingt.
- Cognitive Offloading
- Auslagerung geistiger Arbeit oder Erinnerung an externe Hilfsmittel.
- Complementarity
- Gemeinsame Leistung übertrifft eine relevante Einzelreferenz, etwa den besseren von Mensch oder KI.
- Confabulation
- Plausibel formulierte, aber falsche oder unbelegte Modellausgabe.
- Context
- Informationen, Regeln, Beispiele und Daten, die das Modell für die konkrete Aufgabe erhält.
- Contextual Scaffolding
- Strukturierte Hilfen, die Aufgabe, Konzepte, Prüfschritte oder Entscheidungskriterien sichtbar machen.
- Decision Support
- KI liefert Informationen oder Empfehlungen, während Entscheidung und Verantwortung beim Menschen bleiben.
- Delegation
- Übertragung eines klar definierten Arbeitsschritts an ein KI-System.
- Deskilling
- Abbau oder Nichtaufbau beruflich relevanter Fähigkeiten durch veränderte Aufgaben und Übung.
- Disuse
- Nichtnutzung eines nützlichen automatisierten Systems.
- Double Check
- Zweite Prüfung; nur wirksam, wenn sie ausreichend unabhängig und kompetent ist.
- End-to-End-Qualität
- Qualität des vollständigen Prozesses einschließlich Prüfung, Übergabe, Nutzung und späterer Folgen.
- Escaped Error
- Fehler, der Kontrollen passiert und Nutzer, Kunden oder Betrieb erreicht.
- Evaluation / Eval
- Systematische Prüfung eines Systems an repräsentativen Fällen mit definierten Qualitätsmaßstäben.
- Expert Review
- Prüfung durch eine Person mit der erforderlichen Fach- und Kontextkompetenz.
- Feedback Latency
- Zeit zwischen Handlung und beobachtbarem richtigen oder falschen Ergebnis.
- Ground Truth
- Belastbare Referenz, gegen die eine Antwort bewertet wird.
- Grounding
- Verknüpfung einer Ausgabe mit kontrollierten Daten oder Quellen.
- Guardrail
- Technische oder organisatorische Leitplanke, die unerwünschte Handlungen oder Antworten begrenzt.
- Human-AI Collaboration
- Koordinierte Arbeit von Menschen und KI-Systemen an einem gemeinsamen Ergebnis.
- Human-AI Configuration
- Konkrete Rollen-, Informations-, Interface- und Entscheidungsanordnung zwischen Mensch und System.
- Human-first
- Arbeitsweise, bei der der Mensch vor Sichtung der KI-Ausgabe eine eigene Hypothese oder Entscheidung bildet.
- Human-in-the-loop
- Ein Mensch ist an einem Prozessschritt beteiligt; der Begriff sagt noch nichts über Wirksamkeit der Kontrolle.
- Human-on-the-loop
- Ein Mensch überwacht ein weitgehend automatisiertes System und greift bei Bedarf ein.
- Hybrid Intelligence
- Gestaltung von Systemen, in denen menschliche und maschinelle Stärken komplementär kombiniert werden.
- Information Foraging
- Suchen, Filtern und Sammeln relevanter Informationen in großen Beständen.
- Irony of Automation
- Automatisierung nimmt Routine, lässt Menschen aber schwierige Ausnahmen bei geringer Übung.
- Jagged Frontier
- Unregelmäßige Leistungsgrenze, an der ähnliche Aufgaben sehr unterschiedlich von KI profitieren.
- Kognitive Schuld
- Informelle Bezeichnung für angesammelte Verständnis- oder Kompetenzlücken durch wiederholte Delegation.
- Kommission Error
- Fehlerhafte Handlung, die wegen eines falschen automatisierten Hinweises ausgeführt wird.
- Konfidenz
- Angegebene oder geschätzte Sicherheit; muss nicht mit realer Richtigkeit übereinstimmen.
- LLM
- Large Language Model; Modell zur Verarbeitung und Generierung von Sprache und anderen Tokenfolgen.
- Mental Model
- Vorstellung eines Nutzers darüber, wie ein System funktioniert, wann es gut ist und wann nicht.
- Misuse
- Übermäßige oder unangemessene Nutzung von Automatisierung.
- Omission Error
- Unterlassener Hinweis oder Handlung, weil ein automatisches System keine Warnung gab.
- Overreliance
- Falschen KI-Rat übernehmen oder notwendige eigene Prüfung unterlassen.
- Performance
- Aktuelle Aufgabenleistung; nicht gleichbedeutend mit dauerhaftem Lernen.
- Pre-Mortem
- Vorabübung: Das Projekt wird als gescheitert angenommen und mögliche Ursachen werden gesammelt.
- Prompt
- Eingabe oder Instruktion an ein generatives Modell.
- Prompt Engineering
- Systematische Gestaltung und Evaluation von Instruktionen, Kontext, Beispielen und Ausgaben.
- Prompt Pattern
- Wiederverwendbare Struktur für wiederkehrende Interaktionsprobleme.
- Provenienz
- Nachvollziehbare Herkunft von Daten, Quellen, Versionen und Bearbeitungsschritten.
- RAG
- Retrieval-Augmented Generation; Generierung auf Basis zuvor abgerufener Dokumente oder Daten.
- Reliance
- Tatsächliches Sich-Verlassen auf eine Empfehlung oder Systemhandlung.
- Reversibilität
- Möglichkeit, eine Handlung ohne unverhältnismäßigen Schaden rückgängig zu machen.
- Rework
- Nacharbeit zur Korrektur, Ergänzung oder erneuten Ausführung eines Ergebnisses.
- Risk-based Sampling
- Prüfstichprobe, deren Tiefe und Häufigkeit sich am möglichen Schaden orientieren.
- Scaffolding
- Strukturierte Hilfen, die Problemlösung oder Lernen unterstützen, ohne alles vorwegzunehmen.
- Second Opinion
- Zusätzliche Einschätzung durch Mensch oder System.
- Shadow AI
- Nicht offiziell freigegebene oder dokumentierte KI-Nutzung im Unternehmen.
- Skill Formation
- Aufbau dauerhafter Fähigkeiten, Verständnis und Transferkompetenz.
- Skill Transfer
- Fähigkeit, Gelerntes auf neue Aufgaben oder Situationen anzuwenden.
- Socio-technical System
- Gesamtsystem aus Technik, Menschen, Organisation, Daten, Regeln und Umwelt.
- System Prompt
- Übergeordnete Anweisung, die Verhalten und Grenzen eines Modells steuert.
- Task Decomposition
- Zerlegung einer komplexen Aufgabe in prüfbare Teilschritte.
- Tool Calling
- Modell veranlasst strukturierte Aufrufe externer Funktionen oder Systeme.
- Trace
- Protokoll von Eingaben, Ausgaben, Tools, Entscheidungen und Zwischenschritten.
- Trust
- Erwartung, dass ein System in einer verletzlichen Situation ein angenommenes Leistungsversprechen erfüllt.
- Uncertainty
- Unsicherheit über Richtigkeit, Vollständigkeit oder Folgen einer Ausgabe.
- Underreliance
- Richtigen KI-Rat ablehnen oder nützliche Unterstützung unnötig ignorieren.
- Verification
- Prüfung einer Aussage oder eines Ergebnisses gegen unabhängige Evidenz oder ausführbare Tests.
- Workflow
- Definierte Folge von menschlichen, technischen und organisatorischen Arbeitsschritten.
- Workflow Fit
- Passung eines KI-Systems zu realen Rollen, Daten, Zeitdruck, Schnittstellen und Ausnahmen.
Beleg- und Quellenmatrix
| Fakten-ID | Status / Aktualisierung | Zugeordnete Quellen |
|---|
| F-001 | FORSCHUNGSSYNTHESE / PRAXISREGEL; Refresh: hoch | S-001, S-003, S-116, S-123 |
| F-002 | PEER-REVIEWTE META-ANALYSE; Refresh: mittel | S-001 |
| F-003 | PEER-REVIEWTE META-ANALYSE; Refresh: mittel | S-001 |
| F-004 | EMPIRISCHER BEFUND; Refresh: mittel | S-007 |
| F-005 | EMPIRISCHER BEFUND; Refresh: mittel | S-007, S-026, S-020 |
| F-006 | EMPIRISCHER BEFUND; Refresh: mittel | S-008, S-021 |
| F-007 | BEGRIFFLICHER FORSCHUNGSSTAND; Refresh: mittel | S-013, S-017, S-072 |
| F-008 | FORSCHUNGSSTAND; Refresh: niedrig | S-072, S-073 |
| F-009 | FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: mittel | S-072, S-073, S-026 |
| F-010 | FORSCHUNGSSYNTHESE / GOVERNANCE; Refresh: hoch | S-069, S-070, S-117, S-118 |
| F-011 | KLASSISCHER HUMAN-FACTORS-BEFUND; Refresh: niedrig | S-069, S-071 |
| F-012 | EMPIRISCHER HUMAN-FACTORS-BEFUND; Refresh: niedrig | S-079, S-071 |
| F-013 | EMPIRISCHER FORSCHUNGSSTAND; Refresh: niedrig | S-074, S-076 |
| F-014 | PRAXISSYNTHESE; Refresh: mittel | S-008, S-079, S-010 |
| F-015 | FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: hoch | S-010, S-013, S-142 |
| F-016 | EMPIRISCHER HCI-BEFUND / PRAXISREGEL; Refresh: mittel | S-094, S-003 |
| F-017 | PRAXISSYNTHESE; Refresh: hoch | S-120, S-121, S-122 |
| F-018 | OFFIZIELLE PRODUKTDOKUMENTATION / EVAL-PRAXIS; Refresh: hoch | S-123, S-121, S-132 |
| F-019 | FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: hoch | S-093, S-117, S-004 |
| F-020 | EMPIRISCHER HCI-BEFUND; Refresh: mittel | S-093, S-128 |
| F-021 | FORSCHUNGS- UND PRAXISSYNTHESE; Refresh: mittel | S-094, S-117 |
| F-022 | FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: mittel | S-129, S-002, S-001 |
| F-023 | FELDEXPERIMENT / FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: hoch | S-035 |
| F-024 | RANDOMISIERTES EXPERIMENT; Refresh: niedrig | S-033 |
| F-025 | FELDSTUDIE; Refresh: niedrig | S-034 |
| F-026 | RANDOMISIERTER GEGENBEFUND; Refresh: mittel | S-045 |
| F-027 | RANDOMISIERTES EXPERIMENT / PREPRINT; Refresh: hoch | S-128 |
| F-028 | EMPIRISCHE HCI-STUDIE / PREPRINT; Refresh: mittel | S-129 |
| F-029 | EMPIRISCHER HCI-BEFUND; Refresh: mittel | S-029 |
| F-030 | RANDOMISIERTES FELDEXPERIMENT / PREPRINT; Refresh: hoch | S-131 |
| F-031 | ETABLIERTE LERNFORSCHUNG; Refresh: niedrig | S-125 |
| F-032 | PEER-REVIEWTER FORSCHUNGSSTAND; Refresh: niedrig | S-066, S-067 |
| F-033 | RANDOMISIERTE LERNSTUDIE; Refresh: mittel | S-126 |
| F-034 | PEER-REVIEWTE SURVEY-STUDIE; Refresh: mittel | S-023 |
| F-035 | RANDOMISIERTES EXPERIMENT / PREPRINT; Refresh: hoch | S-057 |
| F-036 | FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: mittel | S-057, S-125, S-069 |
| F-037 | PREPRINT-EINORDNUNG; Refresh: hoch | S-127 |
| F-038 | PEER-REVIEWTES EXPERIMENT; Refresh: mittel | S-040 |
| F-039 | PEER-REVIEWTES EXPERIMENT; Refresh: mittel | S-041 |
| F-040 | FELDEXPERIMENT; Refresh: mittel | S-036 |
| F-041 | FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: hoch | S-036, S-130 |
| F-042 | QUALITATIVE WORKPLACE-STUDIE; Refresh: hoch | S-130 |
| F-043 | PEER-REVIEWTE MEDIZINISCHE STUDIEN; Refresh: mittel | S-136, S-137 |
| F-044 | PEER-REVIEWTE EXPERIMENTE; Refresh: mittel | S-138, S-137 |
| F-045 | DEPLOYMENT-STUDIE / FORSCHUNGSSYNTHESE; Refresh: mittel | S-139, S-132, S-003 |
| F-046 | RANDOMISIERTE JURISTISCHE STUDIEN / PRAXISSYNTHESE; Refresh: hoch | S-140, S-141, S-142 |
| F-047 | PRAXISREGEL / INFORMATION INTEGRITY; Refresh: hoch | S-117, S-123, S-047 |
| F-048 | FORSCHUNGS- UND GOVERNANCE-SYNTHESE; Refresh: mittel | S-116, S-132, S-070, S-001 |
| F-049 | EVALUATIONS- UND MANAGEMENTSTANDARD; Refresh: mittel | S-134, S-135, S-132, S-047 |
| F-050 | GELTENDES RECHT / OFFIZIELLE ERLÄUTERUNG; Refresh: hoch | S-118, S-133 |
Vollständiges Quellenregister
Die Quellen sind nach Aufnahme in das Dossier nummeriert. Preprints bleiben als vorläufig gekennzeichnet. Produktdokumentationen belegen Funktionen oder empfohlene Verfahren am Prüftag, nicht die unabhängige Wirksamkeit eines Produkts. Die Quellen wurden für dieses Dossier einzeln als Originalquelle, institutioneller Rahmen oder klar gekennzeichnete Produktdokumentation aufgenommen.
S-001 – When combinations of humans and AI are useful: A systematic review and meta-analysis
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Vaccaro, Almaatouq und Malone |
| Titel | When combinations of humans and AI are useful: A systematic review and meta-analysis |
| Datum | 28.10.2024 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Meta-Analyse, Nature Human Behaviour |
| Relevanz | Mehr als 100 Experimente und über 300 Effektgrößen; prüft Synergie gegenüber dem jeweils besseren Einzelakteur. |
| Direkte URL | [https://www.nature.com/articles/s41562-024-02024-1](https://www.nature.com/articles/s41562-024-02024-1) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-002 – Designing Human-AI Collaboration: A Sufficient-Statistic Approach
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Agarwal, Moehring und Wolitzky |
| Titel | Designing Human-AI Collaboration: A Sufficient-Statistic Approach |
| Datum | 06.2025 |
| Dokumenttyp | NBER Working Paper 33949 |
| Relevanz | Formales Design von Informationsweitergabe und selektiver Automation je nach relativen Stärken von Mensch und KI. |
| Direkte URL | [https://www.nber.org/papers/w33949](https://www.nber.org/papers/w33949) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-003 – Guidelines for Human-AI Interaction
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Amershi et al. |
| Titel | Guidelines for Human-AI Interaction |
| Datum | 05.2019 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | 18 empirisch geprüfte Gestaltungsrichtlinien für Mensch-KI-Systeme über den gesamten Interaktionszyklus. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3290605.3300233](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3290605.3300233) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-004 – People + AI Guidebook
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Google PAIR |
| Titel | People + AI Guidebook |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizieller, forschungsbasierter Designleitfaden |
| Relevanz | Anwendungsfall, Mentalmodell, Vertrauen, Erklärbarkeit, Feedback und Fehlerbehandlung. |
| Direkte URL | [https://pair.withgoogle.com/guidebook/](https://pair.withgoogle.com/guidebook/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-005 – Investigating How Practitioners Use Human-AI Guidelines: A Case Study on the People + AI Guidebook
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Yildirim et al. |
| Titel | Investigating How Practitioners Use Human-AI Guidelines: A Case Study on the People + AI Guidebook |
| Datum | 2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte HCI-Studie |
| Relevanz | Interviews mit Praktikern zur tatsächlichen Anwendung allgemeiner Human-AI-Richtlinien. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3544548.3580900](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3544548.3580900) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-006 – HAX Toolkit
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Microsoft Research |
| Titel | HAX Toolkit |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizieller Human-AI-Experience-Werkzeugkasten |
| Relevanz | Methoden und Arbeitsblätter für Bedürfnisse, Interaktion, Fehler, Erklärungen und Evaluation. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/haxtoolkit/](https://www.microsoft.com/en-us/haxtoolkit/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-007 – Does the Whole Exceed its Parts? The Effect of AI Explanations on Complementary Team Performance
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Bansal et al. |
| Titel | Does the Whole Exceed its Parts? The Effect of AI Explanations on Complementary Team Performance |
| Datum | 05.2021 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | Erklärungen steigerten teilweise Teamgenauigkeit, führten aber nicht automatisch zu Leistung oberhalb der KI allein. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3411764.3445717](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3411764.3445717) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-008 – To Trust or to Think: Cognitive Forcing Functions Can Reduce Overreliance on AI in AI-Assisted Decision-Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Buçinca, Malaya und Gajos |
| Titel | To Trust or to Think: Cognitive Forcing Functions Can Reduce Overreliance on AI in AI-Assisted Decision-Making |
| Datum | 2021 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CSCW-Studie |
| Relevanz | Kognitive Zwangspunkte reduzierten Übernahme falscher KI-Empfehlungen stärker als einfache Erklärungen. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3449287](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3449287) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-009 – Appropriate Reliance on AI Advice: Conceptualization and the Effect of Explanations
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Schemmer et al. |
| Titel | Appropriate Reliance on AI Advice: Conceptualization and the Effect of Explanations |
| Datum | 27.03.2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte IUI-Studie |
| Relevanz | Operationalisiert angemessene KI- und Selbstvertrauensentscheidungen in einem Experiment mit 200 Teilnehmenden. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2302.02187](https://arxiv.org/abs/2302.02187) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-010 – Towards Effective Human-AI Decision-Making: The Role of Human Learning in Appropriate Reliance on AI Advice
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Schemmer et al. |
| Titel | Towards Effective Human-AI Decision-Making: The Role of Human Learning in Appropriate Reliance on AI Advice |
| Datum | 03.10.2023 |
| Dokumenttyp | ICIS-Forschungsarbeit / Preprint |
| Relevanz | Experiment mit 100 Teilnehmenden zu Lernen, mentalen Modellen und angemessener Reliance. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2310.02108](https://arxiv.org/abs/2310.02108) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-011 – In Search of Verifiability: Explanations Rarely Enable Complementary Performance in AI-Advised Decision Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Fok und Weld |
| Titel | In Search of Verifiability: Explanations Rarely Enable Complementary Performance in AI-Advised Decision Making |
| Datum | 15.05.2023 |
| Dokumenttyp | Preprint / HCI-Forschung |
| Relevanz | Erklärungen helfen vor allem, wenn Nutzer damit die Empfehlung tatsächlich überprüfen können. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2305.07722](https://arxiv.org/abs/2305.07722) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-012 – Explanations, Fairness, and Appropriate Reliance in Human-AI Decision-Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Schoeffer, De-Arteaga und Kuehl |
| Titel | Explanations, Fairness, and Appropriate Reliance in Human-AI Decision-Making |
| Datum | 23.09.2022 |
| Dokumenttyp | Preprint; CHI-Veröffentlichung 2024 |
| Relevanz | Feature-Erklärungen trennten richtige und falsche Empfehlungen nicht zuverlässig und beeinflussten Fairnesswahrnehmung. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2209.11812](https://arxiv.org/abs/2209.11812) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-013 – From Trust to Appropriate Reliance: Measurement Constructs in Human-AI Decision-Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Raees und Papangelis |
| Titel | From Trust to Appropriate Reliance: Measurement Constructs in Human-AI Decision-Making |
| Datum | 26.04.2026 |
| Dokumenttyp | Aktuelles Review; Preprint |
| Relevanz | Zeigt fragmentierte Reliance-Metriken und die notwendige Trennung von Vertrauen, Nutzung und korrekter Übernahme. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2604.23896](https://arxiv.org/abs/2604.23896) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-014 – The Principles and Limits of Algorithm-in-the-Loop Decision Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Green und Chen |
| Titel | The Principles and Limits of Algorithm-in-the-Loop Decision Making |
| Datum | 05.2019 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | Untersucht Grenzen menschlicher Ermessensausübung in algorithmisch unterstützten Entscheidungen. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3290605.3300760](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3290605.3300760) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-015 – Manipulating and Measuring Model Interpretability
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Poursabzi-Sangdeh et al. |
| Titel | Manipulating and Measuring Model Interpretability |
| Datum | 2021 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | Mehr Transparenz verbesserte nicht durchgehend Fehlererkennung und konnte Korrekturen erschweren. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3411764.3445315](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3411764.3445315) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-016 – Interpreting Interpretability: Understanding Data Scientists’ Use of Interpretability Tools for Machine Learning
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Kaur et al. |
| Titel | Interpreting Interpretability: Understanding Data Scientists’ Use of Interpretability Tools for Machine Learning |
| Datum | 2020 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | Zeigt, wie Praktiker Interpretierbarkeitstools nutzen, missverstehen und in Workflows einbetten. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3313831.3376219](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3313831.3376219) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-017 – Towards a Science of Human-AI Decision Making: A Survey of Empirical Studies
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Lai et al. |
| Titel | Towards a Science of Human-AI Decision Making: A Survey of Empirical Studies |
| Datum | 06.2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte FAccT-Übersicht |
| Relevanz | Kartiert Designs, Aufgaben, Erklärungen, Metriken und Lücken empirischer Human-AI-Studien. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3593013.3594087](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3593013.3594087) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-018 – Deciding Fast and Slow: The Role of Cognitive Biases in AI-Assisted Decision-Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Rastogi et al. |
| Titel | Deciding Fast and Slow: The Role of Cognitive Biases in AI-Assisted Decision-Making |
| Datum | 2022 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte PACM-HCI-Studie |
| Relevanz | Untersucht Anker-, Bestätigungs- und weitere Verzerrungen bei KI-Beratung. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3512930](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3512930) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-019 – Improving Human-AI Collaboration with Descriptions of AI Behavior
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Cabrera, Perer und Hong |
| Titel | Improving Human-AI Collaboration with Descriptions of AI Behavior |
| Datum | 2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte PACM-HCI-Studie |
| Relevanz | Verhaltensbeschreibungen sollen mentale Modelle über Stärken und Schwächen der KI verbessern. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3579612](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3579612) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-020 – Explanations Can Reduce Overreliance on AI Systems During Decision-Making
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Vasconcelos et al. |
| Titel | Explanations Can Reduce Overreliance on AI Systems During Decision-Making |
| Datum | 2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte PACM-HCI-Studie |
| Relevanz | Untersucht, unter welchen Bedingungen Erklärungen falsche Übernahme reduzieren können. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3579605](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3579605) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-021 – Reducing Overreliance on AI Systems Through Partial Explanations
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | de Jong et al. |
| Titel | Reducing Overreliance on AI Systems Through Partial Explanations |
| Datum | 2025 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte HCI-Studie |
| Relevanz | Teilweise Erklärungen reduzierten Übernahme falscher Vorschläge gegenüber einer Baseline, jedoch nicht vollständig. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3710946](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3710946) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-022 – How human-AI feedback loops alter human perceptual, emotional and social judgements
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Glickman und Sharot |
| Titel | How human-AI feedback loops alter human perceptual, emotional and social judgements |
| Datum | 18.12.2024 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Nature Human Behaviour |
| Relevanz | Zeigt, wie wiederholte Interaktion mit verzerrter KI menschliche Urteile und Verzerrungen verstärken kann. |
| Direkte URL | [https://www.nature.com/articles/s41562-024-02077-2](https://www.nature.com/articles/s41562-024-02077-2) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-023 – The Impact of Generative AI on Critical Thinking: Self-Reported Reductions in Cognitive Effort and Confidence Effects From a Survey of Knowledge Workers
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Lee et al. |
| Titel | The Impact of Generative AI on Critical Thinking: Self-Reported Reductions in Cognitive Effort and Confidence Effects From a Survey of Knowledge Workers |
| Datum | 01.04.2025 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | 319 Wissensarbeiter und 936 Beispiele; kritisches Denken verschiebt sich zu Verifikation, Integration und Stewardship. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/publication/the-impact-of-generative-ai-on-critical-thinking-self-reported-reductions-in-cognitive-effort-and-confidence-effects-from-a-survey-of-knowledge-workers/](https://www.microsoft.com/en-us/research/publication/the-impact-of-generative-ai-on-critical-thinking-self-reported-reductions-in-cognitive-effort-and-confidence-effects-from-a-survey-of-knowledge-workers/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-024 – Investigating the Effects of LLM Use on Critical Thinking Under Time Constraints: Access Timing and Time Availability
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Zhi, Kumar und Lee |
| Titel | Investigating the Effects of LLM Use on Critical Thinking Under Time Constraints: Access Timing and Time Availability |
| Datum | 09.03.2026 |
| Dokumenttyp | Präregistriertes Experiment; CHI 2026 / Preprint |
| Relevanz | 4x2-Experiment mit 393 Teilnehmenden zu frühem, kontinuierlichem, spätem und keinem LLM-Zugang unter Zeitdruck. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2603.08849](https://arxiv.org/abs/2603.08849) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-025 – The Metacognitive Demands and Opportunities of Generative AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Tankelevitch et al. |
| Titel | The Metacognitive Demands and Opportunities of Generative AI |
| Datum | 05.2024 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Arbeit |
| Relevanz | Rahmen für Zielbewusstsein, Monitoring und Kontrolle bei GenAI-Nutzung. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3613904.3642902](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3613904.3642902) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-026 – Appropriate reliance on Generative AI: Research synthesis
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Passi, Dhanorkar und Vorvoreanu |
| Titel | Appropriate reliance on Generative AI: Research synthesis |
| Datum | 21.03.2024 |
| Dokumenttyp | Microsoft Research-Synthese |
| Relevanz | Synthese von rund 50 Arbeiten zu Über-, Unter- und angemessener Reliance. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2024/03/GenAI_AppropriateReliance_Published2024-3-21.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2024/03/GenAI_AppropriateReliance_Published2024-3-21.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-027 – Overreliance on AI: Risk Identification and Mitigation Framework
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Microsoft |
| Titel | Overreliance on AI: Risk Identification and Mitigation Framework |
| Datum | 04.03.2025 |
| Dokumenttyp | Forschungsbasierter Praxisrahmen |
| Relevanz | Risikofaktoren, Mentalmodelle, Signale, Verifikation und Evaluation von Überreliance. |
| Direkte URL | [https://learn.microsoft.com/en-us/ai/playbook/technology-guidance/overreliance-on-ai/overreliance-on-ai](https://learn.microsoft.com/en-us/ai/playbook/technology-guidance/overreliance-on-ai/overreliance-on-ai) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-028 – Fostering appropriate reliance on GenAI: Lessons learned from early research
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Vorvoreanu et al. |
| Titel | Fostering appropriate reliance on GenAI: Lessons learned from early research |
| Datum | 03.03.2025 |
| Dokumenttyp | Microsoft Research-Bericht |
| Relevanz | Warnt, dass Überreliance-Maßnahmen zurückschlagen können und empirisch getestet werden müssen. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2025/03/Appropriate-Reliance-Lessons-Learned-Published-2025-3-3.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2025/03/Appropriate-Reliance-Lessons-Learned-Published-2025-3-3.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-029 – Goals as First-Class Abstractions in Human-AI Collaboration
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Tankelevitch et al. |
| Titel | Goals as First-Class Abstractions in Human-AI Collaboration |
| Datum | 04.2026 |
| Dokumenttyp | Workshop-/Designarbeit |
| Relevanz | Behandelt explizite Ziele als zentrale Schnittstelle für wirksamere Mensch-KI-Arbeit. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2026/04/2026-goals-as-first-class-abstractions-in-human-ai-collaboration-AutomationXP26_paper_0982.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2026/04/2026-goals-as-first-class-abstractions-in-human-ai-collaboration-AutomationXP26_paper_0982.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-030 – Human-AI Collaboration with a Multi-Step Transparent Decision Workflow
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Human-AI Collaboration with a Multi-Step Transparent Decision Workflow |
| Datum | 19.01.2025 |
| Dokumenttyp | Experiment; Preprint |
| Relevanz | 233 Teilnehmende; prüft mehrstufige Transparenz bei zusammengesetzten Faktenprüfungen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2501.10909](https://arxiv.org/abs/2501.10909) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-031 – Not Too Short, Not Too Long: How LLM Response Length Shapes People’s Critical Thinking in Error Detection
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Friedman et al. |
| Titel | Not Too Short, Not Too Long: How LLM Response Length Shapes People’s Critical Thinking in Error Detection |
| Datum | 06.03.2026 |
| Dokumenttyp | Exploratives Experiment; Preprint |
| Relevanz | 24 Teilnehmende; Antwortlänge allein war kein verlässlicher Schutz vor falscher KI-Begründung. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2603.06878](https://arxiv.org/abs/2603.06878) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-032 – LLM-based In-situ Thought Exchanges for Critical Paper Reading
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Fang et al. |
| Titel | LLM-based In-situ Thought Exchanges for Critical Paper Reading |
| Datum | 17.10.2025 |
| Dokumenttyp | Zweiwöchige HCI-Studie; Preprint |
| Relevanz | 46 Nachwuchsforschende; Ein- und Mehragenten-Perspektiven beim kritischen Lesen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2510.15234](https://arxiv.org/abs/2510.15234) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-033 – Experimental Evidence on the Productivity Effects of Generative Artificial Intelligence
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Noy und Zhang |
| Titel | Experimental Evidence on the Productivity Effects of Generative Artificial Intelligence |
| Datum | 14.07.2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Science |
| Relevanz | 453 Professionals; Zeit und Qualität in klar abgegrenzten Schreibaufgaben. |
| Direkte URL | [https://www.science.org/doi/10.1126/science.adh2586](https://www.science.org/doi/10.1126/science.adh2586) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-034 – Generative AI at Work
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Brynjolfsson, Li und Raymond |
| Titel | Generative AI at Work |
| Datum | 04.02.2025 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Feldstudie, Quarterly Journal of Economics |
| Relevanz | 5.172 Kundenservice-Beschäftigte; Produktivität, Qualität, Fluktuation und Heterogenität. |
| Direkte URL | [https://academic.oup.com/qje/article/140/2/889/7990658](https://academic.oup.com/qje/article/140/2/889/7990658) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-035 – Navigating the Jagged Technological Frontier
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Dell’Acqua et al. |
| Titel | Navigating the Jagged Technological Frontier |
| Datum | 2026; Working Paper 2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Organization Science |
| Relevanz | 758 Berater; Leistungsgewinne innerhalb und Fehlerrisiko außerhalb beobachteter Modellstärken. |
| Direkte URL | [https://pubsonline.informs.org/doi/10.1287/orsc.2025.21838](https://pubsonline.informs.org/doi/10.1287/orsc.2025.21838) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-036 – The Cybernetic Teammate: A Field Experiment on Generative AI and Teamwork
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Dell’Acqua et al. |
| Titel | The Cybernetic Teammate: A Field Experiment on Generative AI and Teamwork |
| Datum | 12.06.2026 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Feldstudie, Organization Science |
| Relevanz | 791 ausgewertete P&G-Fachkräfte in einem eintägigen Produktinnovationsworkshop. |
| Direkte URL | [https://pubsonline.informs.org/doi/10.1287/orsc.2025.20702](https://pubsonline.informs.org/doi/10.1287/orsc.2025.20702) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-037 – Shifting Work Patterns with Generative AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Dillon et al. |
| Titel | Shifting Work Patterns with Generative AI |
| Datum | 05.2025 |
| Dokumenttyp | NBER Working Paper 33795 / Feldexperiment |
| Relevanz | Integrierte GenAI-Nutzung über 66 Firmen und 7.137 Wissensarbeiter; Veränderungen in E-Mail, Dokumenten und Meetings. |
| Direkte URL | [https://www.nber.org/papers/w33795](https://www.nber.org/papers/w33795) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-038 – The Rapid Adoption of Generative AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Bick, Blandin und Deming |
| Titel | The Rapid Adoption of Generative AI |
| Datum | 09.2024 |
| Dokumenttyp | NBER Working Paper 32966 |
| Relevanz | Repräsentative US-Erhebung zu Nutzungshäufigkeit, Aufgaben und Zeitanteilen. |
| Direkte URL | [https://www.nber.org/papers/w32966](https://www.nber.org/papers/w32966) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-039 – Human-generative AI collaboration enhances task performance but gives rise to human psychological deprivation
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Wu et al. |
| Titel | Human-generative AI collaboration enhances task performance but gives rise to human psychological deprivation |
| Datum | 28.04.2025 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Experimentalserie, Scientific Reports |
| Relevanz | Vier Onlineexperimente mit insgesamt 3.562 Teilnehmenden; Leistung, Motivation, Kontrolle und Langeweile. |
| Direkte URL | [https://www.nature.com/articles/s41598-025-98385-2](https://www.nature.com/articles/s41598-025-98385-2) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-040 – Generative AI enhances individual creativity but reduces the collective diversity of novel content
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Doshi und Hauser |
| Titel | Generative AI enhances individual creativity but reduces the collective diversity of novel content |
| Datum | 12.07.2024 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Science Advances |
| Relevanz | Kurzgeschichtenexperimente zu individueller Bewertung und Ähnlichkeit des Gesamtpools. |
| Direkte URL | [https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adn5290](https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adn5290) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-041 – Who expands the human creative frontier with generative AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Zhou et al. |
| Titel | Who expands the human creative frontier with generative AI |
| Datum | 2025 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Science Advances |
| Relevanz | Untersucht Heterogenität kreativer Gewinne und wer mit GenAI neue Ideenräume erweitert. |
| Direkte URL | [https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adu5800](https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adu5800) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-042 – The Uneven Impact of Generative AI on Entrepreneurial Performance
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Otis et al. |
| Titel | The Uneven Impact of Generative AI on Entrepreneurial Performance |
| Datum | 2024 |
| Dokumenttyp | Feldexperiment / SSRN Working Paper |
| Relevanz | Unternehmerische Aufgaben, heterogene Effekte und Leistungsunterschiede. |
| Direkte URL | [https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4671369](https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4671369) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-043 – How Good is AI at Twisting Arms? Experiments in Debt Collection
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Choi et al. |
| Titel | How Good is AI at Twisting Arms? Experiments in Debt Collection |
| Datum | 04.2025 |
| Dokumenttyp | NBER Working Paper 33669 |
| Relevanz | Experimente zur KI-unterstützten Kommunikation und realen Zahlungsergebnissen. |
| Direkte URL | [https://www.nber.org/papers/w33669](https://www.nber.org/papers/w33669) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-044 – The Effects of Generative AI on High-Skilled Work: Evidence from Three Field Experiments with Software Developers
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Cui et al. |
| Titel | The Effects of Generative AI on High-Skilled Work: Evidence from Three Field Experiments with Software Developers |
| Datum | 01.06.2025 |
| Dokumenttyp | Drei randomisierte Unternehmens-Feldexperimente |
| Relevanz | 4.867 Entwickler; Produktivitätseffekte nach Erfahrung und Kontext. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/publication/the-effects-of-generative-ai-on-high-skilled-work-evidence-from-three-field-experiments-with-software-developers/](https://www.microsoft.com/en-us/research/publication/the-effects-of-generative-ai-on-high-skilled-work-evidence-from-three-field-experiments-with-software-developers/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-045 – Measuring the Impact of Early-2025 AI on Experienced Open-Source Developer Productivity
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | METR |
| Titel | Measuring the Impact of Early-2025 AI on Experienced Open-Source Developer Productivity |
| Datum | 10.07.2025 |
| Dokumenttyp | Randomisierte Feldstudie |
| Relevanz | 16 erfahrene Maintainer und 246 reale Issues; gemessene Verlangsamung in diesem Setting. |
| Direkte URL | [https://metr.org/blog/2025-07-10-early-2025-ai-experienced-os-dev-study/](https://metr.org/blog/2025-07-10-early-2025-ai-experienced-os-dev-study/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-046 – Firm Data on AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Chatterji et al. |
| Titel | Firm Data on AI |
| Datum | 2026 |
| Dokumenttyp | NBER Working Paper 34836 |
| Relevanz | Betriebliche Nutzung und organisatorische Unterschiede auf Firmendatenbasis. |
| Direkte URL | [https://www.nber.org/papers/w34836](https://www.nber.org/papers/w34836) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-047 – The effects of generative AI on productivity, innovation and entrepreneurship
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | OECD |
| Titel | The effects of generative AI on productivity, innovation and entrepreneurship |
| Datum | 2025 |
| Dokumenttyp | OECD-Forschungsbericht |
| Relevanz | Überblick über Mikro- und Makroevidenz, Aufgabenfit und organisatorische Ergänzungen. |
| Direkte URL | [https://www.oecd.org/en/publications/the-effects-of-generative-ai-on-productivity-innovation-and-entrepreneurship_b21df222-en.html](https://www.oecd.org/en/publications/the-effects-of-generative-ai-on-productivity-innovation-and-entrepreneurship_b21df222-en.html) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-048 – How people are using ChatGPT
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | OpenAI / NBER-Autoren |
| Titel | How people are using ChatGPT |
| Datum | 15.09.2025 |
| Dokumenttyp | Anbietergetragene, datenschutzwahrende Nutzungsanalyse |
| Relevanz | Analyse von 1,5 Millionen Gesprächen; Nutzungskategorien wie Information, Schreiben und praktische Anleitung. |
| Direkte URL | [https://openai.com/index/how-people-are-using-chatgpt/](https://openai.com/index/how-people-are-using-chatgpt/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-049 – Introducing the Anthropic Economic Index
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Anthropic |
| Titel | Introducing the Anthropic Economic Index |
| Datum | 10.02.2025 |
| Dokumenttyp | Anbietergetragene Nutzungsanalyse |
| Relevanz | Klassifikation beobachteter Claude-Nutzung in Augmentation und Automation. |
| Direkte URL | [https://www.anthropic.com/news/the-anthropic-economic-index](https://www.anthropic.com/news/the-anthropic-economic-index) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-050 – Anthropic Economic Index: Economic primitives
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Anthropic |
| Titel | Anthropic Economic Index: Economic primitives |
| Datum | 15.01.2026 |
| Dokumenttyp | Anbietergetragene Nutzungsanalyse |
| Relevanz | Autonomie, Aufgaben, Lohnniveau und Veränderungen zwischen augmentativer und automatisierter Nutzung. |
| Direkte URL | [https://www.anthropic.com/research/anthropic-economic-index-january-2026-report](https://www.anthropic.com/research/anthropic-economic-index-january-2026-report) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-051 – Anthropic Economic Index: Learning curves
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Anthropic |
| Titel | Anthropic Economic Index: Learning curves |
| Datum | 18.03.2026 |
| Dokumenttyp | Anbietergetragene Nutzungsanalyse |
| Relevanz | Nutzungsdaten aus Februar 2026 und Veränderung der Kollaborationsmuster. |
| Direkte URL | [https://www.anthropic.com/research/economic-index-march-2026-report](https://www.anthropic.com/research/economic-index-march-2026-report) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-052 – Anthropic Economic Index: Cadences
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Anthropic |
| Titel | Anthropic Economic Index: Cadences |
| Datum | 30.06.2026 |
| Dokumenttyp | Anbietergetragene Interview- und Nutzungsstudie |
| Relevanz | Unterscheidung von Automation und Augmentation sowie Nutzerwahrnehmungen 2026. |
| Direkte URL | [https://www.anthropic.com/research/economic-index-june-2026-report](https://www.anthropic.com/research/economic-index-june-2026-report) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-053 – Generative AI in Real-World Workplaces
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Microsoft Research |
| Titel | Generative AI in Real-World Workplaces |
| Datum | 2024 |
| Dokumenttyp | Forschungsbericht |
| Relevanz | Synthese und Feldbefunde zu realer Wissensarbeit, Arbeitsmustern und Grenzen. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2024/05/Generative-AI-in-Real-World-Workplaces.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2024/05/Generative-AI-in-Real-World-Workplaces.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-054 – Microsoft New Future of Work Report 2024
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Microsoft Research |
| Titel | Microsoft New Future of Work Report 2024 |
| Datum | 04.12.2024 |
| Dokumenttyp | Forschungsbericht |
| Relevanz | Überblick über Produktivität, Denken, Lernen, Reliance und organisatorische Einführung. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2024/12/NFWReport2024_1.27.2025.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2024/12/NFWReport2024_1.27.2025.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-055 – Scaffolding Human-AI Collaboration: A Field Experiment
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Microsoft Research |
| Titel | Scaffolding Human-AI Collaboration: A Field Experiment |
| Datum | 2026 |
| Dokumenttyp | Feldexperiment / Forschungsbericht |
| Relevanz | Untersucht strukturierte Arbeitsabläufe, Aufgabenverteilung und Grenzen der Feldmethodik. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2026/03/scaffolding-human-ai-collaboration.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2026/03/scaffolding-human-ai-collaboration.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-056 – The state of enterprise AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | OpenAI |
| Titel | The state of enterprise AI |
| Datum | 12.2025 |
| Dokumenttyp | Anbietergetragener Unternehmensbericht |
| Relevanz | Deskriptive Daten zu Nutzung, Arbeitsmustern und Skalierung; kein unabhängiger Kausalnachweis. |
| Direkte URL | [https://openai.com/index/the-state-of-enterprise-ai-2025-report/](https://openai.com/index/the-state-of-enterprise-ai-2025-report/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-057 – How AI Impacts Skill Formation
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Shen und Tamkin |
| Titel | How AI Impacts Skill Formation |
| Datum | 28.01.2026 |
| Dokumenttyp | Randomisierte Experimente; Preprint |
| Relevanz | Entwickler lernten eine neue Bibliothek; vollständige Delegation schwächte Verständnis, Lesen und Debugging. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2601.20245](https://arxiv.org/abs/2601.20245) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-058 – Teaching Students to Question the Machine: An AI Literacy Intervention Improves Students’ Regulation of LLM Use in a Science Task
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Clerc et al. |
| Titel | Teaching Students to Question the Machine: An AI Literacy Intervention Improves Students’ Regulation of LLM Use in a Science Task |
| Datum | 02.04.2026 |
| Dokumenttyp | Kontrollierte Klassenstudie; Preprint |
| Relevanz | 116 Schülerinnen und Schüler; zweistündiger Workshop zu Funktionsweise, Fehlern, Prompting und Bewertung. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2604.01955](https://arxiv.org/abs/2604.01955) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-059 – Learning outcomes with GenAI in the classroom: A review of empirical evidence
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Walker und Vorvoreanu |
| Titel | Learning outcomes with GenAI in the classroom: A review of empirical evidence |
| Datum | 07.10.2025 |
| Dokumenttyp | Microsoft Research-Review |
| Relevanz | Empirische Lernbefunde und Leitfragen für Zeitpunkt, Zweck und Gestaltung von GenAI-Unterstützung. |
| Direkte URL | [https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2025/10/GenAILearningOutcomes-Report-published-10-07-2025.pdf](https://www.microsoft.com/en-us/research/wp-content/uploads/2025/10/GenAILearningOutcomes-Report-published-10-07-2025.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-060 – AI Assistance Reduces Persistence and Hurts Independent Problem-Solving
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | AI Assistance Reduces Persistence and Hurts Independent Problem-Solving |
| Datum | 07.04.2026 |
| Dokumenttyp | Randomisierte Experimente; Preprint |
| Relevanz | Leistung mit Hilfe, nachgelagerte selbstständige Leistung und Überspringverhalten nach Entzug der KI. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2604.04721](https://arxiv.org/abs/2604.04721) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-061 – The Impact of AI Usage and Informativeness on Skill Development
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | The Impact of AI Usage and Informativeness on Skill Development |
| Datum | 22.05.2026 |
| Dokumenttyp | Empirische Studie; Preprint |
| Relevanz | Häufigkeit, Zeitpunkt und Informationsgehalt der KI-Hilfe als Moderatoren von Skill Formation. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2605.21695](https://arxiv.org/abs/2605.21695) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-062 – Scaffolding Critical Thinking in AI-Assisted Writing Through Socratic Interaction
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Scaffolding Critical Thinking in AI-Assisted Writing Through Socratic Interaction |
| Datum | 07.04.2026 |
| Dokumenttyp | HCI-Studie; Preprint |
| Relevanz | Sokratische Unterstützung statt vollständiger Textdelegation bei Schreibaufgaben. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2604.07167](https://arxiv.org/abs/2604.07167) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-063 – Effects of Varying LLM Access on Essay Writing Behavior
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Effects of Varying LLM Access on Essay Writing Behavior |
| Datum | 01.06.2026 |
| Dokumenttyp | Experiment; Preprint |
| Relevanz | Variiert Zugriff und Zeitpunkt bei Essayaufgaben und beobachtet Schreibverhalten. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2606.00250](https://arxiv.org/abs/2606.00250) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-064 – How Co-Writing with AI Changes How We Engage with Ideas
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | How Co-Writing with AI Changes How We Engage with Ideas |
| Datum | 11.03.2026 |
| Dokumenttyp | HCI-Studie; Preprint |
| Relevanz | Untersucht, wie Co-Writing Ideeneigentum, Reflexion und Verarbeitung beeinflusst. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2603.10374](https://arxiv.org/abs/2603.10374) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-065 – Stop Writing for Me: Generative Refusal in AI Tools for Thought
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Stop Writing for Me: Generative Refusal in AI Tools for Thought |
| Datum | 30.07.2026 |
| Dokumenttyp | HCI-/Designarbeit; Preprint |
| Relevanz | Werkzeuge verweigern bewusst komplette Ausführung, um Denken und Autorschaft zu erhalten. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2607.24751](https://arxiv.org/abs/2607.24751) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-066 – Cognitive Offloading
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Risko und Gilbert |
| Titel | Cognitive Offloading |
| Datum | 10.2016 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewter Überblick, Trends in Cognitive Sciences |
| Relevanz | Kognitive Arbeit wird an externe Handlungen, Artefakte oder Geräte ausgelagert; Nutzen und Kosten hängen vom Ziel ab. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1016/j.tics.2016.07.002](https://doi.org/10.1016/j.tics.2016.07.002) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-067 – Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Sparrow, Liu und Wegner |
| Titel | Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips |
| Datum | 05.08.2011 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Science |
| Relevanz | Menschen erinnerten unter Verfügbarkeitsannahmen eher Fundorte als Inhalte. |
| Direkte URL | [https://www.science.org/doi/10.1126/science.1207745](https://www.science.org/doi/10.1126/science.1207745) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-068 – Searching for Explanations: How the Internet Inflates Estimates of Internal Knowledge
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Fisher, Goddu und Keil |
| Titel | Searching for Explanations: How the Internet Inflates Estimates of Internal Knowledge |
| Datum | 06.2015 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Experimentalserie |
| Relevanz | Neun Experimente zur Verwechslung extern erreichbarer Informationen mit eigenem Wissen. |
| Direkte URL | [https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25822461/](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25822461/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-069 – Ironies of Automation
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Bainbridge |
| Titel | Ironies of Automation |
| Datum | 1983 |
| Dokumenttyp | Klassischer Peer-reviewter Beitrag, Automatica |
| Relevanz | Automation entfernt Routinearbeit, lässt Menschen aber oft mit seltenen, schwierigen Ausnahmefällen zurück. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1016/0005-1098(83)90046-8](https://doi.org/10.1016/0005-1098(83)90046-8) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-070 – The Out-of-the-Loop Performance Problem and Level of Control in Automation
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Endsley und Kiris |
| Titel | The Out-of-the-Loop Performance Problem and Level of Control in Automation |
| Datum | 1995 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Human-Factors-Studie |
| Relevanz | Automationsgrad, Situation Awareness und Übernahmefähigkeit nach längerer Passivität. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1518/001872095779064555](https://doi.org/10.1518/001872095779064555) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-071 – Humans and Automation: Use, Misuse, Disuse, Abuse
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Parasuraman und Riley |
| Titel | Humans and Automation: Use, Misuse, Disuse, Abuse |
| Datum | 1997 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewter Überblick, Human Factors |
| Relevanz | Grundbegriffe für angemessene, übermäßige und zu geringe Automationsnutzung. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1518/001872097778543886](https://doi.org/10.1518/001872097778543886) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-072 – Trust in Automation: Designing for Appropriate Reliance
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Lee und See |
| Titel | Trust in Automation: Designing for Appropriate Reliance |
| Datum | 2004 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewter Überblick, Human Factors |
| Relevanz | Vertrauen soll tatsächliche Systemleistungsfähigkeit und Kontext widerspiegeln. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1518/hfes.46.1.50_30392](https://doi.org/10.1518/hfes.46.1.50_30392) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-073 – Trust in Automation: Integrating Empirical Evidence on Factors That Influence Trust
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Hoff und Bashir |
| Titel | Trust in Automation: Integrating Empirical Evidence on Factors That Influence Trust |
| Datum | 2015 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewter Review, Human Factors |
| Relevanz | Dispositionale, situative und gelernte Faktoren von Automationsvertrauen. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1177/0018720814547570](https://doi.org/10.1177/0018720814547570) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-074 – Algorithm Aversion: People Erroneously Avoid Algorithms After Seeing Them Err
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Dietvorst, Simmons und Massey |
| Titel | Algorithm Aversion: People Erroneously Avoid Algorithms After Seeing Them Err |
| Datum | 2015 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Experimentalserie |
| Relevanz | Menschen meiden fehlerhafte Algorithmen teilweise stärker als fehlerhafte Menschen. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1037/xge0000033](https://doi.org/10.1037/xge0000033) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-075 – Overcoming Algorithm Aversion: People Will Use Imperfect Algorithms If They Can (Even Slightly) Modify Them
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Dietvorst, Simmons und Massey |
| Titel | Overcoming Algorithm Aversion: People Will Use Imperfect Algorithms If They Can (Even Slightly) Modify Them |
| Datum | 2018 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Management Science |
| Relevanz | Geringe Einflussmöglichkeiten können Akzeptanz fehlerhafter Algorithmen erhöhen. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1287/mnsc.2016.2643](https://doi.org/10.1287/mnsc.2016.2643) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-076 – Algorithm Appreciation: People Prefer Algorithmic to Human Judgment
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Logg, Minson und Moore |
| Titel | Algorithm Appreciation: People Prefer Algorithmic to Human Judgment |
| Datum | 2019 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, OBHDP |
| Relevanz | Zeigt unter bestimmten Bedingungen eine Präferenz für algorithmische Ratschläge. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1016/j.obhdp.2018.12.005](https://doi.org/10.1016/j.obhdp.2018.12.005) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-077 – Co-Writing with Opinionated Language Models Affects Users’ Views
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Jakesch et al. |
| Titel | Co-Writing with Opinionated Language Models Affects Users’ Views |
| Datum | 2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | KI-Vorschläge können Ausdruck und nachgelagerte Meinungsäußerungen beeinflussen. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3544548.3581196](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3544548.3581196) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-078 – Brain Drain: The Mere Presence of One’s Own Smartphone Reduces Available Cognitive Capacity
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Ward et al. |
| Titel | Brain Drain: The Mere Presence of One’s Own Smartphone Reduces Available Cognitive Capacity |
| Datum | 2017 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie |
| Relevanz | Gerätepräsenz als Kontextfaktor kognitiver Kapazität; nicht direkt GenAI-spezifisch. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1086/691462](https://doi.org/10.1086/691462) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-079 – Does Automation Bias Decision-Making?
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Skitka, Mosier und Burdick |
| Titel | Does Automation Bias Decision-Making? |
| Datum | 1999 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie |
| Relevanz | Frühe Evidenz zu Auslassungs- und Übernahmefehlern in automatisierter Entscheidungshilfe. |
| Direkte URL | [https://doi.org/10.1006/ijhc.1999.0252](https://doi.org/10.1006/ijhc.1999.0252) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-080 – Chain-of-Thought Prompting Elicits Reasoning in Large Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Wei et al. |
| Titel | Chain-of-Thought Prompting Elicits Reasoning in Large Language Models |
| Datum | 28.01.2022 |
| Dokumenttyp | NeurIPS-Paper / Preprint |
| Relevanz | Zwischenschritte verbesserten ausgewählte arithmetische, symbolische und Common-Sense-Benchmarks großer Modelle. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2201.11903](https://arxiv.org/abs/2201.11903) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-081 – Self-Consistency Improves Chain of Thought Reasoning in Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Wang et al. |
| Titel | Self-Consistency Improves Chain of Thought Reasoning in Language Models |
| Datum | 21.03.2022 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Mehrere Reasoning-Pfade und Mehrheitsauswahl verbesserten ausgewählte Benchmarks. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2203.11171](https://arxiv.org/abs/2203.11171) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-082 – Least-to-Most Prompting Enables Complex Reasoning in Large Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Zhou et al. |
| Titel | Least-to-Most Prompting Enables Complex Reasoning in Large Language Models |
| Datum | 20.05.2022 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Zerlegt schwierige Probleme in sukzessive Teilprobleme. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2205.10625](https://arxiv.org/abs/2205.10625) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-083 – Large Language Models are Zero-Shot Reasoners
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Kojima et al. |
| Titel | Large Language Models are Zero-Shot Reasoners |
| Datum | 24.05.2022 |
| Dokumenttyp | NeurIPS-Paper / Preprint |
| Relevanz | Einfache Aufforderung zu Zwischenschritten verbesserte ausgewählte Reasoning-Aufgaben früher Modelle. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2205.11916](https://arxiv.org/abs/2205.11916) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-084 – ReAct: Synergizing Reasoning and Acting in Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Yao et al. |
| Titel | ReAct: Synergizing Reasoning and Acting in Language Models |
| Datum | 06.10.2022 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Verknüpft Textschritte mit Werkzeugaktionen und Beobachtungen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2210.03629](https://arxiv.org/abs/2210.03629) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-085 – Tree of Thoughts: Deliberate Problem Solving with Large Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Yao et al. |
| Titel | Tree of Thoughts: Deliberate Problem Solving with Large Language Models |
| Datum | 17.05.2023 |
| Dokumenttyp | NeurIPS-Paper / Preprint |
| Relevanz | Exploration und Bewertung mehrerer Zwischenzustände für ausgewählte Suchprobleme. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2305.10601](https://arxiv.org/abs/2305.10601) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-086 – Self-Refine: Iterative Refinement with Self-Feedback
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Madaan et al. |
| Titel | Self-Refine: Iterative Refinement with Self-Feedback |
| Datum | 30.03.2023 |
| Dokumenttyp | NeurIPS-Paper / Preprint |
| Relevanz | Iterative Generierung, Feedback und Überarbeitung ohne zusätzliches Training. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2303.17651](https://arxiv.org/abs/2303.17651) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-087 – Reflexion: Language Agents with Verbal Reinforcement Learning
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Shinn et al. |
| Titel | Reflexion: Language Agents with Verbal Reinforcement Learning |
| Datum | 20.03.2023 |
| Dokumenttyp | NeurIPS-Paper / Preprint |
| Relevanz | Agenten speichern verbale Rückmeldungen aus Ergebnissen für spätere Versuche. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2303.11366](https://arxiv.org/abs/2303.11366) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-088 – Take a Step Back: Evoking Reasoning via Abstraction in Large Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Zheng et al. |
| Titel | Take a Step Back: Evoking Reasoning via Abstraction in Large Language Models |
| Datum | 09.10.2023 |
| Dokumenttyp | Preprint |
| Relevanz | Abstrahiert vor der konkreten Lösung allgemeine Prinzipien. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2310.06117](https://arxiv.org/abs/2310.06117) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-089 – Large Language Models Are Human-Level Prompt Engineers
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Zhou et al. |
| Titel | Large Language Models Are Human-Level Prompt Engineers |
| Datum | 03.11.2022 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Automatic Prompt Engineer optimiert Instruktionen auf Benchmarkdaten. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2211.01910](https://arxiv.org/abs/2211.01910) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-090 – Large Language Models as Optimizers
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Yang et al. |
| Titel | Large Language Models as Optimizers |
| Datum | 07.09.2023 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Optimiert textuelle Lösungen und Prompts über iterative Scores. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2309.03409](https://arxiv.org/abs/2309.03409) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-091 – DSPy: Compiling Declarative Language Model Calls into Self-Improving Pipelines
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Khattab et al. |
| Titel | DSPy: Compiling Declarative Language Model Calls into Self-Improving Pipelines |
| Datum | 05.10.2023 |
| Dokumenttyp | Framework-Paper / Preprint |
| Relevanz | Programmiert und optimiert mehrstufige LM-Pipelines gegen Evaluationsmetriken. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2310.03714](https://arxiv.org/abs/2310.03714) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-092 – A Prompt Pattern Catalog to Enhance Prompt Engineering with ChatGPT
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | White et al. |
| Titel | A Prompt Pattern Catalog to Enhance Prompt Engineering with ChatGPT |
| Datum | 21.02.2023 |
| Dokumenttyp | Preprint / Patternkatalog |
| Relevanz | Katalog wiederverwendbarer Interaktionsmuster; keine Garantie modellübergreifender Effekte. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2302.11382](https://arxiv.org/abs/2302.11382) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-093 – Why Johnny Can’t Prompt: How Non-AI Experts Try (and Fail) to Design LLM Prompts
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Zamfirescu-Pereira et al. |
| Titel | Why Johnny Can’t Prompt: How Non-AI Experts Try (and Fail) to Design LLM Prompts |
| Datum | 2023 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | Beobachtet Schwierigkeiten von Nicht-Experten beim Entwurf und Debugging von Prompts. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3544548.3581388](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3544548.3581388) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-094 – AI Chains: Transparent and Controllable Human-AI Interaction by Chaining Large Language Model Prompts
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Wu et al. |
| Titel | AI Chains: Transparent and Controllable Human-AI Interaction by Chaining Large Language Model Prompts |
| Datum | 2022 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Studie |
| Relevanz | Zerlegt Interaktionen in sichtbare, kontrollierbare Schritte. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3491102.3517582](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3491102.3517582) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-095 – Large Language Models Cannot Self-Correct Reasoning Yet
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Huang et al. |
| Titel | Large Language Models Cannot Self-Correct Reasoning Yet |
| Datum | 03.10.2023 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Intrinsic self-correction without external feedback failed or degraded in examined reasoning settings. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2310.01798](https://arxiv.org/abs/2310.01798) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-096 – Automatically Correcting Large Language Models: Surveying the landscape of diverse self-correction strategies
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Pan et al. |
| Titel | Automatically Correcting Large Language Models: Surveying the landscape of diverse self-correction strategies |
| Datum | 2024 |
| Dokumenttyp | Review / Preprint |
| Relevanz | Taxonomie von Feedbackquellen, Korrekturschleifen und Evaluationsproblemen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2308.03188](https://arxiv.org/abs/2308.03188) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-097 – Language Models Don’t Always Say What They Think: Unfaithful Explanations in Chain-of-Thought Prompting
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Turpin et al. |
| Titel | Language Models Don’t Always Say What They Think: Unfaithful Explanations in Chain-of-Thought Prompting |
| Datum | 07.05.2023 |
| Dokumenttyp | Preprint / Forschungspaper |
| Relevanz | Plausible Begründungen verschwiegen systematisch die Wirkung manipulativer Inputmerkmale. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2305.04388](https://arxiv.org/abs/2305.04388) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-098 – Reasoning Models Don’t Always Say What They Think
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Reasoning Models Don’t Always Say What They Think |
| Datum | 08.05.2025 |
| Dokumenttyp | Preprint |
| Relevanz | Aktuelle Tests zur Unvollständigkeit und Untreue expliziter Reasoning-Texte. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2505.05410](https://arxiv.org/abs/2505.05410) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-099 – Chain-of-Thought Reasoning In The Wild Is Not Always Faithful
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Chain-of-Thought Reasoning In The Wild Is Not Always Faithful |
| Datum | 11.03.2025 |
| Dokumenttyp | Preprint |
| Relevanz | Untersucht Faithfulness außerhalb eng kontrollierter Laborprompts. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2503.08679](https://arxiv.org/abs/2503.08679) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-100 – Retrieval-Augmented Generation for Knowledge-Intensive NLP Tasks
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Lewis et al. |
| Titel | Retrieval-Augmented Generation for Knowledge-Intensive NLP Tasks |
| Datum | 22.05.2020 |
| Dokumenttyp | NeurIPS-Paper |
| Relevanz | Kombiniert parametrisches Modellwissen mit abgerufenen Dokumenten. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2005.11401](https://arxiv.org/abs/2005.11401) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-101 – WebGPT: Browser-assisted question-answering with human feedback
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Nakano et al. |
| Titel | WebGPT: Browser-assisted question-answering with human feedback |
| Datum | 17.12.2021 |
| Dokumenttyp | Preprint / Forschungsarbeit |
| Relevanz | Browserzugriff, Quellen und menschliche Präferenzbewertung für Langantworten. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2112.09332](https://arxiv.org/abs/2112.09332) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-102 – Teaching language models to support answers with verified quotes
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Menick et al. |
| Titel | Teaching language models to support answers with verified quotes |
| Datum | 21.03.2022 |
| Dokumenttyp | Preprint / Forschungsarbeit |
| Relevanz | Trainiert Antworten mit überprüfbaren Zitaten aus Quellen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2203.11147](https://arxiv.org/abs/2203.11147) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-103 – RARR: Researching and Revising What Language Models Say, Using Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Gao et al. |
| Titel | RARR: Researching and Revising What Language Models Say, Using Language Models |
| Datum | 17.10.2022 |
| Dokumenttyp | ACL-Paper / Preprint |
| Relevanz | Externe Recherche und Revision bei Erhalt des ursprünglichen Textcharakters. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2210.08726](https://arxiv.org/abs/2210.08726) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-104 – Enabling Large Language Models to Generate Text with Citations
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Gao et al. |
| Titel | Enabling Large Language Models to Generate Text with Citations |
| Datum | 23.05.2023 |
| Dokumenttyp | EMNLP-Paper / Preprint |
| Relevanz | Benchmark und Metriken für Korrektheit, Vollständigkeit und Qualität von Zitaten. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2305.14627](https://arxiv.org/abs/2305.14627) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-105 – FActScore: Fine-grained Atomic Evaluation of Factual Precision in Long Form Text Generation
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Min et al. |
| Titel | FActScore: Fine-grained Atomic Evaluation of Factual Precision in Long Form Text Generation |
| Datum | 23.05.2023 |
| Dokumenttyp | EMNLP-Paper / Preprint |
| Relevanz | Zerlegt Langtexte in atomare Behauptungen und prüft Unterstützung durch eine Wissensquelle. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2305.14251](https://arxiv.org/abs/2305.14251) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-106 – SelfCheckGPT: Zero-Resource Black-Box Hallucination Detection for Generative Large Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Manakul et al. |
| Titel | SelfCheckGPT: Zero-Resource Black-Box Hallucination Detection for Generative Large Language Models |
| Datum | 15.03.2023 |
| Dokumenttyp | EMNLP-Paper / Preprint |
| Relevanz | Nutzt Stichprobenkonsistenz als Halluzinationssignal; keine Wahrheitsgarantie. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2303.08896](https://arxiv.org/abs/2303.08896) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-107 – Beyond Accuracy: Behavioral Testing of NLP Models with CheckList
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Ribeiro et al. |
| Titel | Beyond Accuracy: Behavioral Testing of NLP Models with CheckList |
| Datum | 2020 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewtes ACL-Paper |
| Relevanz | Aufgabenbezogene Testmatrizen und Mindestfunktionalitäten statt Einzelgenauigkeit. |
| Direkte URL | [https://aclanthology.org/2020.acl-main.442/](https://aclanthology.org/2020.acl-main.442/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-108 – Lost in the Middle: How Language Models Use Long Contexts
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Liu et al. |
| Titel | Lost in the Middle: How Language Models Use Long Contexts |
| Datum | 06.07.2023 |
| Dokumenttyp | TACL-Paper / Preprint |
| Relevanz | Relevante Information wird je nach Position im langen Kontext ungleich genutzt. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2307.03172](https://arxiv.org/abs/2307.03172) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-109 – TruthfulQA: Measuring How Models Mimic Human Falsehoods
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Lin, Hilton und Evans |
| Titel | TruthfulQA: Measuring How Models Mimic Human Falsehoods |
| Datum | 09.09.2021 |
| Dokumenttyp | ACL-Paper / Preprint |
| Relevanz | Benchmark für Antworten auf Fragen mit verbreiteten Fehlannahmen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2109.07958](https://arxiv.org/abs/2109.07958) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-110 – Language Models (Mostly) Know What They Know
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Kadavath et al. |
| Titel | Language Models (Mostly) Know What They Know |
| Datum | 11.07.2022 |
| Dokumenttyp | Preprint / Forschungspaper |
| Relevanz | Kalibration und Selbsteinschätzung von Modellantworten unter bestimmten Auswertungen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2207.05221](https://arxiv.org/abs/2207.05221) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-111 – Training Verifiers to Solve Math Word Problems
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Cobbe et al. |
| Titel | Training Verifiers to Solve Math Word Problems |
| Datum | 27.10.2021 |
| Dokumenttyp | Preprint / Forschungspaper |
| Relevanz | Separates Verifier-Modell bewertet viele Kandidatenlösungen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2110.14168](https://arxiv.org/abs/2110.14168) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-112 – Let’s Verify Step by Step
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Lightman et al. |
| Titel | Let’s Verify Step by Step |
| Datum | 31.05.2023 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Prozessaufsicht auf Zwischenschritten in mathematischen Reasoning-Aufgaben. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2305.20050](https://arxiv.org/abs/2305.20050) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-113 – RAGTruth: A Hallucination Corpus for Developing Trustworthy Retrieval-Augmented Language Models
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Niu et al. |
| Titel | RAGTruth: A Hallucination Corpus for Developing Trustworthy Retrieval-Augmented Language Models |
| Datum | 2024 |
| Dokumenttyp | ACL-Paper / Preprint |
| Relevanz | Datensatz und Analyse von Halluzinationen trotz Retrieval-Kontext. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2401.00396](https://arxiv.org/abs/2401.00396) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-114 – Self-RAG: Learning to Retrieve, Generate, and Critique through Self-Reflection
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Asai et al. |
| Titel | Self-RAG: Learning to Retrieve, Generate, and Critique through Self-Reflection |
| Datum | 17.10.2023 |
| Dokumenttyp | ICLR-Paper / Preprint |
| Relevanz | Trainiert bedarfsabhängiges Retrieval und Reflexionsmarker. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2310.11511](https://arxiv.org/abs/2310.11511) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-115 – Detecting and Correcting Reference Hallucinations in LLMs and Deep Research Agents
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Autorenteam |
| Titel | Detecting and Correcting Reference Hallucinations in LLMs and Deep Research Agents |
| Datum | 03.04.2026 |
| Dokumenttyp | Große Messstudie; Preprint |
| Relevanz | Untersucht Zehntausende bis Hunderttausende generierte URLs auf Existenz und Erreichbarkeit. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2604.03173](https://arxiv.org/abs/2604.03173) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-116 – Artificial Intelligence Risk Management Framework (AI RMF 1.0)
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | NIST |
| Titel | Artificial Intelligence Risk Management Framework (AI RMF 1.0) |
| Datum | 01.2023 |
| Dokumenttyp | Offizieller US-Risikomanagementrahmen |
| Relevanz | Govern, Map, Measure und Manage als allgemeiner Lebenszyklus für KI-Risiken. |
| Direkte URL | [https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ai/nist.ai.100-1.pdf](https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ai/nist.ai.100-1.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-117 – AI RMF: Generative Artificial Intelligence Profile, NIST AI 600-1
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | NIST |
| Titel | AI RMF: Generative Artificial Intelligence Profile, NIST AI 600-1 |
| Datum | 07.2024 |
| Dokumenttyp | Offizielles NIST-Profil |
| Relevanz | Spezifische GenAI-Risiken, Messung, Quellen, menschliche Aufsicht und Incident-Lernen. |
| Direkte URL | [https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ai/NIST.AI.600-1.pdf](https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ai/NIST.AI.600-1.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-118 – Konsolidierte Fassung der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Europäische Union |
| Titel | Konsolidierte Fassung der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz |
| Datum | 27.07.2026 |
| Dokumenttyp | Geltendes EU-Recht |
| Relevanz | Art. 4 verlangt angemessene KI-Kompetenz unter Berücksichtigung von Wissen, Erfahrung, Kontext und Betroffenen. |
| Direkte URL | [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX:02024R1689-20260727](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX:02024R1689-20260727) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-119 – ISO/IEC 42001:2023 – Artificial intelligence management system
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | ISO |
| Titel | ISO/IEC 42001:2023 – Artificial intelligence management system |
| Datum | 12.2023 |
| Dokumenttyp | Internationaler Managementsystemstandard |
| Relevanz | Rollen, Ziele, Risikomanagement, Kompetenz, Betrieb und kontinuierliche Verbesserung. |
| Direkte URL | [https://www.iso.org/standard/42001](https://www.iso.org/standard/42001) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-120 – Prompt engineering guide
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | OpenAI |
| Titel | Prompt engineering guide |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle Produktdokumentation |
| Relevanz | Modellspezifische Hinweise zu Instruktionen, Beispielen, Format und Toolnutzung; schnell veraltend. |
| Direkte URL | [https://platform.openai.com/docs/guides/prompt-engineering](https://platform.openai.com/docs/guides/prompt-engineering) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-121 – Prompt engineering overview
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Anthropic |
| Titel | Prompt engineering overview |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle Produktdokumentation |
| Relevanz | Klarheit, Beispiele, Rollen, Ketten und Evaluationsbezug; produkt- und modellabhängig. |
| Direkte URL | [https://docs.anthropic.com/en/docs/build-with-claude/prompt-engineering/overview](https://docs.anthropic.com/en/docs/build-with-claude/prompt-engineering/overview) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-122 – Prompt design strategies
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Google |
| Titel | Prompt design strategies |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle Produktdokumentation |
| Relevanz | Anweisungen, Kontext, Beispiele, Format und iterative Tests für Gemini. |
| Direkte URL | [https://ai.google.dev/gemini-api/docs/prompting-strategies](https://ai.google.dev/gemini-api/docs/prompting-strategies) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-123 – Evaluation best practices
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | OpenAI |
| Titel | Evaluation best practices |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle Entwicklerdokumentation |
| Relevanz | Task-spezifische Datensätze, Kriterien, Regressionstests und kontinuierliche Evaluation. |
| Direkte URL | [https://platform.openai.com/docs/guides/evals](https://platform.openai.com/docs/guides/evals) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-124 – Define success criteria and build evaluations
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Anthropic |
| Titel | Define success criteria and build evaluations |
| Datum | fortlaufend; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle Entwicklerdokumentation |
| Relevanz | Erfolgskriterien, Testfälle, menschliche Bewertung und automatisierte Grader. |
| Direkte URL | [https://docs.anthropic.com/en/docs/test-and-evaluate/define-success](https://docs.anthropic.com/en/docs/test-and-evaluate/define-success) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-125 – Learning versus performance: An integrative review
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Soderstrom und Bjork |
| Titel | Learning versus performance: An integrative review |
| Datum | 03.2015 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewter Review, Perspectives on Psychological Science |
| Relevanz | Grundlegende Trennung zwischen kurzfristig beobachtbarer Leistung und dauerhaftem Lernen/Transfer. |
| Direkte URL | [https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25910388/](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25910388/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-126 – Generative AI without guardrails can harm learning: Evidence from high school mathematics
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Bastani et al. |
| Titel | Generative AI without guardrails can harm learning: Evidence from high school mathematics |
| Datum | 25.06.2025 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, PNAS |
| Relevanz | Randomisierte Feldstudie zu unbeschränkter und mit Leitplanken versehener GenAI-Unterstützung im Mathematiklernen. |
| Direkte URL | [https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2422633122](https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2422633122) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-127 – Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Kosmyna et al. |
| Titel | Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task |
| Datum | 10.06.2025 |
| Dokumenttyp | Preprint |
| Relevanz | Kleine EEG-/Essay-Studie; wird im Dossier ausdrücklich vorsichtig und nicht als allgemeiner Schädigungsnachweis eingeordnet. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2506.08872](https://arxiv.org/abs/2506.08872) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-128 – Generative AI and the Productivity Divide: Human-AI Complementarities in Education
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Idan und Anand |
| Titel | Generative AI and the Productivity Divide: Human-AI Complementarities in Education |
| Datum | 18.05.2026 |
| Dokumenttyp | Randomisiertes Experiment; Preprint |
| Relevanz | Untersucht heterogene Leistungsgewinne und AI Interaction Competence: eliciting, filtering und verifying. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2605.18143](https://arxiv.org/abs/2605.18143) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-129 – Augmenting Expert Cognition in the Age of Generative AI: Insights from Document-Centric Knowledge Work
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Siu und Fok |
| Titel | Augmenting Expert Cognition in the Age of Generative AI: Insights from Document-Centric Knowledge Work |
| Datum | 31.03.2025 |
| Dokumenttyp | Empirische HCI-Studie; Preprint |
| Relevanz | Experten delegieren eher Informationssuche und Verdichtung, behalten Synthese, Interpretation und kritisches Urteil. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2503.24334](https://arxiv.org/abs/2503.24334) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-130 – If You’re Very Clever, No One Knows You’ve Used It: The Social Dynamics of Developing Generative AI Literacy in the Workplace
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Xia et al. |
| Titel | If You’re Very Clever, No One Knows You’ve Used It: The Social Dynamics of Developing Generative AI Literacy in the Workplace |
| Datum | 2026 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHIWORK-Studie |
| Relevanz | Qualitative Workplace-Studie zu informellem Lernen, Offenlegung, Stigma und sozialer Dynamik bei GenAI-Kompetenz. |
| Direkte URL | [https://dl.acm.org/doi/10.1145/3808045.3808050](https://dl.acm.org/doi/10.1145/3808045.3808050) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-131 – Human-AI Collaboration in Science at Scale: A Global Large-scale Randomized Field Experiment
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Wang et al. |
| Titel | Human-AI Collaboration in Science at Scale: A Global Large-scale Randomized Field Experiment |
| Datum | 22.05.2026 |
| Dokumenttyp | Großes randomisiertes Feldexperiment; Preprint |
| Relevanz | KI-generiertes Feedback für mehr als 31.000 Preprints; misst nachfolgende Manuskriptüberarbeitungen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2605.24180](https://arxiv.org/abs/2605.24180) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-132 – Assessing Risks and Impacts of AI (ARIA): Pilot Evaluation Report, NIST AI 700-2
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | NIST |
| Titel | Assessing Risks and Impacts of AI (ARIA): Pilot Evaluation Report, NIST AI 700-2 |
| Datum | 2025 |
| Dokumenttyp | Offizieller Evaluationsbericht |
| Relevanz | Szenariobasierte sozio-technische Bewertung von Modell, Mensch und realem Nutzungskontext. |
| Direkte URL | [https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ai/NIST.AI.700-2.pdf](https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/ai/NIST.AI.700-2.pdf) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-133 – AI Literacy - Questions & Answers
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Europäische Kommission |
| Titel | AI Literacy - Questions & Answers |
| Datum | 08.2026; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle Auslegungshilfe |
| Relevanz | Aktuelle Erläuterungen zu Zielgruppen, risikobasiertem Vorgehen und praktischer Umsetzung von Art. 4 AI Act. |
| Direkte URL | [https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/faqs/ai-literacy-questions-answers](https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/faqs/ai-literacy-questions-answers) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-134 – The Green Book: Appraisal and Evaluation in Central Government
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | HM Treasury |
| Titel | The Green Book: Appraisal and Evaluation in Central Government |
| Datum | aktuelle Fassung; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle britische Bewertungsleitlinie |
| Relevanz | Optionen, Kosten, Nutzen, Risiken, Baselines und Entscheidungsvorbereitung. |
| Direkte URL | [https://www.gov.uk/government/publications/the-green-book-appraisal-and-evaluation-in-central-government](https://www.gov.uk/government/publications/the-green-book-appraisal-and-evaluation-in-central-government) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-135 – Magenta Book: Central Government guidance on evaluation
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | HM Treasury |
| Titel | Magenta Book: Central Government guidance on evaluation |
| Datum | aktualisiert 2026; geprüft 08.08.2026 |
| Dokumenttyp | Offizielle britische Evaluationsleitlinie |
| Relevanz | Planung, Design, Durchführung, Nutzung und Interpretation von Evaluationen. |
| Direkte URL | [https://www.gov.uk/government/publications/the-magenta-book](https://www.gov.uk/government/publications/the-magenta-book) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-136 – Heterogeneity and predictors of the effects of AI assistance on radiologists
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Yu et al. |
| Titel | Heterogeneity and predictors of the effects of AI assistance on radiologists |
| Datum | 19.03.2024 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Nature Medicine |
| Relevanz | 140 Radiologen, 15 Röntgenaufgaben; große individuelle Heterogenität der Wirkung von KI-Unterstützung. |
| Direkte URL | [https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38504016/](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38504016/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-137 – Human-computer collaboration for skin cancer recognition
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Tschandl et al. |
| Titel | Human-computer collaboration for skin cancer recognition |
| Datum | 22.06.2020 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie, Nature Medicine |
| Relevanz | Untersucht diagnostische Zusammenarbeit, unterschiedliche Expertisegrade und Darstellungsformen der KI-Unterstützung. |
| Direkte URL | [https://www.nature.com/articles/s41591-020-0942-0](https://www.nature.com/articles/s41591-020-0942-0) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-138 – Do as AI say: susceptibility in deployment of clinical decision-aids
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Gaube et al. |
| Titel | Do as AI say: susceptibility in deployment of clinical decision-aids |
| Datum | 2021 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte Studie |
| Relevanz | Zeigt, dass falsche KI-Empfehlungen auch Fachpersonen fehlleiten können und Herkunftshinweise die Nutzung beeinflussen. |
| Direkte URL | [https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7896064/](https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7896064/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-139 – A Human-Centered Evaluation of a Deep Learning System Deployed in Clinics for the Detection of Diabetic Retinopathy
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Beede et al. |
| Titel | A Human-Centered Evaluation of a Deep Learning System Deployed in Clinics for the Detection of Diabetic Retinopathy |
| Datum | 2020 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte CHI-Deployment-Studie |
| Relevanz | Elf Kliniken in Thailand; zeigt Abweichungen zwischen Modellgenauigkeit und realem Workflow, Datenqualität und Patientenerfahrung. |
| Direkte URL | [https://research.google/pubs/a-human-centered-evaluation-of-a-deep-learning-system-deployed-in-clinics-for-the-detection-of-diabetic-retinopathy/](https://research.google/pubs/a-human-centered-evaluation-of-a-deep-learning-system-deployed-in-clinics-for-the-detection-of-diabetic-retinopathy/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-140 – Lawyering in the Age of Artificial Intelligence
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Choi, Monahan und Schwarcz |
| Titel | Lawyering in the Age of Artificial Intelligence |
| Datum | 2024 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte randomisierte Studie |
| Relevanz | Realistische juristische Aufgaben mit und ohne GPT-4; deutliche Zeitgewinne, uneinheitliche Qualitätseffekte. |
| Direkte URL | [https://scholarship.law.umn.edu/minnlrev/vol109/iss1/3/](https://scholarship.law.umn.edu/minnlrev/vol109/iss1/3/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-141 – AI-Powered Lawyering: AI Reasoning Models, Retrieval Augmented Generation, and the Future of Legal Practice
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Schwarcz et al. |
| Titel | AI-Powered Lawyering: AI Reasoning Models, Retrieval Augmented Generation, and the Future of Legal Practice |
| Datum | 2026 |
| Dokumenttyp | Peer-reviewte randomisierte Studie |
| Relevanz | Vergleicht RAG-basiertes Legal-AI-System, Reasoning-Modell und Kontrollgruppe bei sechs juristischen Aufgaben. |
| Direkte URL | [https://repository.law.umich.edu/facarticles/3173/](https://repository.law.umich.edu/facarticles/3173/) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
S-142 – Hallucination-Free? Assessing the Reliability of Leading AI Legal Research Tools
| Feld | Angabe |
|---|
| Autor/Herausgeber | Magesh et al. |
| Titel | Hallucination-Free? Assessing the Reliability of Leading AI Legal Research Tools |
| Datum | 30.05.2024 |
| Dokumenttyp | Präregistrierte empirische Studie; Preprint |
| Relevanz | Prüft proprietäre RAG-basierte Rechtsrecherchetools und dokumentiert verbleibende Halluzinationen. |
| Direkte URL | [https://arxiv.org/abs/2405.20362](https://arxiv.org/abs/2405.20362) |
| Abruf-/Prüfstand | 8. August 2026 |
| Thema | Stand 08.08.2026 | Warum schnell veraltend? | Nächste Prüfung | Primärquellen | Priorität |
|---|
| Aktuelle Coding-/Knowledge-Work-Effekte | heterogene 2025/26er Feld- und RCT-Befunde | Modelle, Interfaces und Organisationen ändern sich | vor Manuskriptschluss und halbjährlich | S-044, S-045, S-128 | hoch |
| Reliance-Interventionen | mehrere neue ACM-Reviews und CHI-Studien | Messbegriffe und Interventionen entwickeln sich | halbjährlich | S-013, S-028 | hoch |
| Skill Formation | erste kausale 2025/26er Studien | wenig Langzeit- und Domänenreplikation | halbjährlich | S-126, S-057, S-023 | hoch |
| AI Interaction Competence | neues Konstrukt aus 2026 | Validierung und Replikation offen | bei jeder neuen Fassung | S-128 | hoch |
| Science at Scale | großes 2026er Preprint-Feldexperiment | Peer Review und Folgestudien ausstehend | bei neuer Version | S-131 | hoch |
| Workplace Social Dynamics | erste CHIWORK-Studie 2026 | kleine Stichprobe, schnell veränderte Normen | jährlich | S-130 | mittel |
| Art. 4 AI Act / AI Literacy | Pflicht gilt seit 02.02.2025; Guidance entwickelt sich | Behördenpraxis und Standards konkretisieren sich | quartalsweise | S-118, S-133 | hoch |
| Produkt-Prompt- und Eval-Guides | dynamische Herstellerseiten | Produkte und APIs ändern sich laufend | vor jeder technischen Veröffentlichung | S-120, S-123, S-121, S-122 | hoch |
| Medizinische Human-AI-Evidenz | starke, aber domänenspezifische Studien | neue prospektive und Deployment-Daten | jährlich | S-136, S-139 | mittel |
| Juristische Assistenz | 2024/26er Experimente und Toolaudits | Modelle, RAG-Systeme und Rechtsdaten ändern sich | halbjährlich | S-140, S-141, S-142 | hoch |
Qualitätsbericht
| Kennzahl | Ergebnis |
|---|
| Verwendete Quellen | 142 |
| Kernaussagen / Faktenkarten | 50 |
| Forschungsprofile | 18 |
| Unternehmensszenarien | 18 |
| Umsetzungsschritte | 36 |
| Mythenprüfungen | 20 |
| Offene Forschungsfragen | 20 |
| Glossarbegriffe | 76 |
| Wissenschaftliche Quellen – automatische grobe Klassifikation | 81 |
| Davon als Preprint gekennzeichnet – grobe Klassifikation | 53 |
| Offizielle/institutionelle Quellen – grobe Klassifikation | 1 |
| Produktdokumentationen – grobe Klassifikation | 6 |
Stärken
- Verbindet ältere Human-Factors-Grundlagen mit GenAI-Studien bis August 2026.
- Stellt positive Effekte und Gegenbefunde nebeneinander.
- Trennt Vertrauen, Reliance, Leistung und Lernen.
- Übersetzt Forschung in Aufgabenklassifikation, Kontrollstufen und Unternehmensprozesse.
- Kennzeichnet Preprints, Herstellerquellen und Übertragungsgrenzen.
Bekannte Schwächen
- Langzeitstudien über mehrere Jahre sind noch selten.
- Viele Experimente nutzen kurze, standardisierte Aufgaben und einzelne Modellgenerationen.
- Die Quelleinstufung im Qualitätsbericht ist technisch grob und ersetzt nicht die Einzelfallbewertung im Register.
- Nicht jede Branche besitzt ausreichend öffentlich dokumentierte Feldstudien.
- Das Dossier enthält keine vollständige rechtliche Prüfung einzelner Unternehmensfälle.
Vor Buchveröffentlichung zwingend aktualisieren
- 2026er Preprints auf Peer-Review, neue Versionen oder Korrekturen prüfen.
- AI-Literacy-Auslegung und etwaige harmonisierte Standards prüfen.
- Produktdokumentationen und dynamische URLs öffnen und aktualisieren.
- Neue Meta-Analysen zu Reliance, Skill Formation und Workplace-Effekten ergänzen.
- Jede im Buch wörtlich oder zugespitzt verwendete Zahl erneut an der Originalquelle prüfen.
Ende des Fakten-Dossiers 12.