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Dossier

Such-, Shopping- & Kaufverhalten der Zukunft

Wie sich Suche, Shopping und Kaufverhalten durch KI verändern — und was das für Anbieter heißt.

· Stand: 10.07.2026 ·11 Min Lesezeit ·

Management-Zusammenfassung

Das Kaufverhalten verschiebt sich gerade an zwei Stellen zugleich: bei der *Suche nach* Produkten und beim *Kauf selbst*. Beide Verschiebungen sind bereits mit echten Zahlen belegbar — und beide sind für einen Unternehmer geschäftsrelevant, unabhängig davon, ob er Technik versteht.

Erstens die Suche: Immer mehr Menschen recherchieren Produkte nicht mehr über eine Suchmaschinen-Linkliste, sondern lassen sich von einem KI-Assistenten beraten. Adobe Analytics (auf Basis von über einer Billion Besuchen US-amerikanischer Handels-Websites) maß zwischen Juli 2024 und Februar 2025 einen Anstieg des Traffics *aus generativen KI-Quellen* um 1.200 % ([ANBIETERANGABE], aber sehr große Stichprobe). Zur Weihnachtssaison 2025 lag das Plus gegenüber dem Vorjahr bei 693 % — das Wachstum setzt sich also fort, wenn auch von höherer Basis ([ANBIETERANGABE]). Entscheidend ist die *Qualität* dieses Traffics: Anfangs kauften KI-empfohlene Besucher seltener (−9 % Konversion, März 2025); bis zur Weihnachtssaison 2025 hatte sich das umgekehrt — sie konvertierten 31 % häufiger als andere Besucher ([ANBIETERANGABE]). KI-Käufer sind also von „Schaufensterbummlern" zu ernsthaften Käufern gereift.

Zweitens der Kauf: 2025 ist der Kauf *innerhalb* des KI-Assistenten Realität geworden. OpenAI startete Ende September 2025 „Instant Checkout" in ChatGPT samt einem offenen „Agentic Commerce Protocol"; PayPal und weitere Zahlungsdienste stiegen ein, Perplexity folgte im November 2025 mit einer eigenen Einkaufsfunktion ([BELEGT] für die Einführungen). Amazon hatte bereits im Februar 2024 seinen KI-Einkaufsassistenten „Rufus" gestartet (2026 in „Alexa for Shopping" umbenannt; [BELEGT]). Der Kauf wandert damit potenziell aus dem Shop in das Gespräch mit der KI.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer ist die Botschaft ernst, aber handhabbar: Ein wachsender Teil Ihrer künftigen Kunden wird Sie nicht mehr selbst suchen, sondern von einer KI *vorgeschlagen bekommen* — oder eben nicht. Wer in diesen KI-Antworten und -Einkaufswegen nicht auftaucht (mit sauberen Produktdaten, klaren Fakten, korrekten Feeds), wird unsichtbar, ohne es zu merken. Die gute Nachricht: Die Mittel dagegen sind dieselben wie in Modul B — Substanz und saubere, maschinenlesbare Daten.

Kernaussagen mit Einzelquellen

  1. Traffic aus generativen KI-Quellen auf US-Handels-Websites: +1.200 % (Juli 2024

→ Feb. 2025); Weihnachten 2024 +1.300 % ggü. Vorjahr; Weihnachten 2025 noch +693 % ggü. Vorjahr. — Adobe Analytics (>1 Bio. Besuche), 17.03.2025 bzw. Bericht 01/2026. https://blog.adobe.com/en/publish/2025/03/17/adobe-analytics-traffic-to-us-retail-websites-from-generative-ai-sources-jumps-1200-percent — [ANBIETERANGABE] (große Stichprobe, US).

  1. Konversion kippt ins Positive: KI-empfohlene Besucher konvertierten im März 2025

noch 9 % *seltener*, zur Weihnachtssaison 2025 aber 31 % häufiger als anderer Traffic (Thanksgiving +54 %, Black Friday +38 %); sie bleiben länger, sehen mehr Seiten, springen seltener ab. — Adobe Analytics, Bericht 01/2026. — [ANBIETERANGABE].

  1. Wie Konsumenten KI beim Einkaufen nutzen (Adobe-Umfrage, 5.000+ US-Befragte):

55 % Produktrecherche, 47 % Empfehlungen, 43 % Schnäppchensuche; 92 % fanden, KI verbessere das Einkaufserlebnis; 87 % würden KI eher für größere/komplexere Käufe nutzen. — Adobe, 17.03.2025. — [ANBIETERANGABE] (Umfrage).

  1. Kauf im Assistenten (agentic commerce) ist real: OpenAI „Instant Checkout" +

„Agentic Commerce Protocol" in ChatGPT (Ende Sept. 2025), mit PayPal/Stripe; Perplexity-Einkaufsfunktion (Nov. 2025); Amazon „Rufus" (Feb. 2024, 2026 → „Alexa for Shopping"). — builtin.com/PayPal-Newsroom/CNBC/aboutamazon. — [BELEGT] (für die Einführungen); Marktwirkung/Adoption [UNKLAR].

  1. Reise: Traffic aus KI-Quellen auf Reise-Websites wuchs zur Saison 2025 um

539 % ggü. Vorjahr — KI-gestützte Reiseplanung ist ein realer, aber jüngerer Trend als der Handel. — Adobe Analytics, 01/2026. — [ANBIETERANGABE].

Thematische Kapitel

D1 — Von „10 blauen Links" zur KI-Antwort

Recherche & Analyse. Modul B hat den Bruch bei der *Suche* belegt (Pew 2025: KI-Zusammenfassungen senken Klicks auf Websites deutlich). Modul D zeigt die kommerzielle Kehrseite: Wo Nutzer früher eine Linkliste durchsahen und selbst verglichen, übernimmt zunehmend ein KI-Assistent das Vergleichen und Empfehlen. Der Adobe-Befund (+1.200 % KI-Traffic in acht Monaten; [ANBIETERANGABE]) misst genau diese Verlagerung auf der Handelsseite. Wichtig zur Einordnung: 1.200 % klingt gewaltig, startet aber von einer sehr kleinen Basis — der *absolute* Anteil von KI am gesamten Handels-Traffic ist noch klein, wächst aber schnell und stetig (Weihnachten 2025 noch +693 %).

Auswertung. Die relevante Größe für einen Unternehmer ist nicht der heutige Absolutanteil, sondern die *Richtung und Geschwindigkeit*: Ein Kanal, der sich Jahr für Jahr vervielfacht, wird binnen weniger Jahre relevant. Wer erst reagiert, wenn er groß ist, kommt zu spät.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: KI-Empfehlung ist heute ein kleiner, aber rasant wachsender Weg zu Ihren Kunden. Behandeln Sie ihn wie einen jungen Kanal, den Sie beobachten und vorbereiten — nicht wie eine ferne Zukunft. Die Frage ist nicht *ob*, sondern *wann* er für Ihre Branche zählt.

D2 — Produkt-/Shopping-Suche: Rufus & Co.

Recherche. Amazon startete Rufus am 1. Februar 2024 als generativen Einkaufsassistenten, trainiert auf Amazons Katalog, Bewertungen und Web-Informationen; er beantwortet Beratungsfragen („Was beim Kopfhörerkauf beachten?"), vergleicht und empfiehlt ([BELEGT]). 2026 wurde er in „Alexa for Shopping" umbenannt ([BELEGT]). Konkrete Umsatz-/Nutzungszahlen dazu sind überwiegend Amazons eigene Aussagen und als solche zu behandeln ([ANBIETERANGABE]/[UNKLAR]).

Analyse. Rufus verlagert die Produktrecherche *in die Plattform hinein*: Der Kunde fragt nicht mehr Google und landet beim Händler, sondern fragt Amazon und bleibt bei Amazon. Das ist die Handels-Variante des Zero-Click-Effekts aus Modul B — und es verstärkt die Marktmacht der großen Plattform, weil sie Recherche, Empfehlung und Kauf in einer Umgebung bündelt.

Auswertung. Für Händler, die auf Amazon verkaufen, verschiebt sich die Optimierung: weg von klassischer Keyword-Logik, hin zu sauberen, vollständigen, belegten Produktinformationen, die ein KI-Assistent korrekt zusammenfassen kann. Für Händler mit eigenem Shop wächst der Druck, *auch außerhalb* der Plattform in KI-Antworten vorzukommen — sonst findet die Beratung ohne sie statt.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Wenn Sie über Plattformen wie Amazon verkaufen, sorgen Sie dafür, dass Ihre Produktangaben vollständig, korrekt und klar sind — denn zunehmend fasst eine KI sie zusammen und empfiehlt (oder übergeht) Sie. Verkaufen Sie über einen eigenen Shop, gilt dasselbe Ziel: In den KI-Antworten vorkommen, in denen Ihre Kunden heute schon fragen.

D3 — Reise-, Flug- und Hotelsuche mit KI

Recherche & Analyse. Der Reisebereich folgt dem Handel mit Abstand: KI-Traffic auf Reise-Websites wuchs zur Saison 2025 um 539 % gegenüber dem Vorjahr ([ANBIETERANGABE], Adobe). Reiseplanung ist ein natürlicher KI-Anwendungsfall (komplexe, mehrteilige Entscheidungen: Ziel, Termin, Flug, Hotel, Aktivitäten), weshalb Assistenten hier früh Nutzen stiften. Die absolute Größe ist noch kleiner als im Handel, das Wachstum aber ähnlich steil.

Auswertung. Für Reise-, Gastgewerbe- und Freizeitanbieter heißt das: Die Vergleichs- und Empfehlungsphase wandert in KI-Assistenten. Wer dort mit korrekten, aktuellen, strukturierten Angaben (Preise, Verfügbarkeit, Lage, Ausstattung) präsent ist, wird empfohlen; wer nur eine hübsche Website ohne saubere Daten hat, wird übersehen.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer (Reise/Gastgewerbe/Freizeit): Ihre Auffindbarkeit hängt zunehmend an *strukturierten, aktuellen Fakten* — nicht an Hochglanz. Sorgen Sie dafür, dass Preise, Verfügbarkeiten und Ausstattung maschinell sauber erfassbar sind. Genau diese Angaben zieht ein KI-Reiseassistent heran.

D4 — Agentic Shopping / Conversational Commerce: real vs. Ausblick

Recherche. Was 2024 noch Ausblick war, ist 2025 in ersten Formen real: OpenAI führte Ende September 2025 „Instant Checkout" in ChatGPT ein — der Kauf geschieht im Chat — und veröffentlichte ein offenes „Agentic Commerce Protocol"; PayPal und Stripe stiegen als Zahlungsabwickler ein (Okt. 2025). Perplexity kündigte im November 2025 eine eigene Einkaufsfunktion an ([BELEGT] für die Einführungen). Damit ist die technische Grundlage gelegt, dass eine KI im Auftrag des Nutzers *kauft*.

Analyse — und hier ist Trennung Pflicht. *Belegt* ist: Die Funktionen existieren und großen Anbieter investieren. *Nicht belegt* ist: dass Verbraucher den vollen Kauf bereits im großen Stil an die KI delegieren. Reichweite, Umsatzanteil und Verbraucherakzeptanz von „agentic checkout" sind Anfang 2026 noch offen ([UNKLAR]). Es ist der klassische Fall, in dem Anbieter-Ankündigung und Marktrealität auseinanderfallen — die Infrastruktur ist da, die Gewohnheit noch nicht. Zugleich zeigt der Adobe-Konversionsbefund (KI-Käufer kaufen inzwischen *häufiger*, D-Kernaussage 2), dass die Bereitschaft wächst.

Auswertung. Für einen Unternehmer folgt daraus eine „vorbereiten, nicht verwetten"-Haltung: Die Voraussetzungen schaffen, in agentischen Kaufwegen auffindbar und anschließbar zu sein (saubere Produktdaten, Feeds, ggf. Unterstützung der neuen Protokolle über den Shop-Anbieter), aber das Kerngeschäft nicht auf eine noch unbewiesene Massengewohnheit ausrichten.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: „Die KI kauft für den Kunden" ist technisch Realität, aber noch keine Massengewohnheit. Richten Sie sich darauf ein, *anschluss- fähig* zu sein (saubere Produktdaten, moderne Shop-Software, die neue Kaufwege unterstützt) — aber setzen Sie Ihr Geschäft nicht auf einen Trend, dessen Größe noch niemand belegen kann. Vorbereiten ja, verwetten nein.

D5 — Was belegte Konsumentenstudien zeigen

Recherche. Die Adobe-Umfrage (5.000+ US-Befragte, März 2025) zeigt, *wofür* Menschen KI beim Einkaufen nutzen: 55 % Produktrecherche, 47 % Empfehlungen, 43 % Schnäppchensuche; 92 % fanden, es verbessere das Erlebnis; 87 % würden KI eher für größere/komplexere Käufe nutzen ([ANBIETERANGABE], Umfrage). Verhaltensdaten (nicht nur Befragung) stützen das: KI-empfohlene Besucher bleiben länger, sehen mehr Seiten, springen seltener ab, und konvertieren inzwischen besser ([ANBIETERANGABE]).

Analyse. Umfragedaten sind mit Vorsicht zu lesen (soziale Erwünschtheit, Adobe als interessierte Partei), aber sie decken sich mit den *tatsächlich gemessenen* Verhaltensdaten aus demselben Haus — das erhöht die Glaubwürdigkeit der Richtung. Der auffälligste Punkt für Unternehmer: KI wird bevorzugt für *komplexe, teure* Entscheidungen herangezogen — genau dort, wo Beratung Wert schafft und Marge steckt.

Auswertung. Wer beratungsintensive oder höherpreisige Produkte verkauft, ist besonders betroffen — im Guten wie im Schlechten: Die KI kann zum wichtigsten „Berater" des Kunden werden. Ob sie *das eigene* Produkt empfiehlt, hängt davon ab, wie gut und belegbar die eigenen Informationen im Netz sind.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Je erklärungsbedürftiger oder teurer Ihr Angebot, desto eher wird die KI zum Berater Ihres Kunden. Sorgen Sie dafür, dass die Fakten, die für Ihr Produkt sprechen, klar, belegt und auffindbar im Netz stehen — sonst berät die KI Ihren Kunden mit den Argumenten des Wettbewerbers.

D6 — Was Unternehmen heute konkret tun

Auswertung (Handlungskern). Die Maßnahmen sind unspektakulär und überschneiden sich mit Modul B: (1) *Strukturierte, korrekte Produktdaten* — vollständige Angaben, maschinenlesbar ausgezeichnet, damit KI sie korrekt erfasst. (2) *Saubere Feeds* für Marktplätze und Vergleichsdienste. (3) *Belegte Inhalte* (Fakten, Tests, Bewertungen), die KI-Assistenten gern zitieren (GEO-Logik, Modul B). (4) *Moderne Shop-Software*, die neue Kaufwege/Protokolle unterstützt, sobald sie relevant werden. (5) *Regelmäßige Stichproben*: Fragen Sie die gängigen KI-Assistenten selbst nach Ihren Produkten und prüfen Sie, ob und wie Sie genannt werden.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Sie brauchen kein KI-Projekt, um hier anzufangen — Sie brauchen Ordnung in Ihren Produktdaten. Vollständige, korrekte, klar strukturierte Informationen sind die Eintrittskarte in die KI-gestützte Kaufwelt. Und testen Sie es selbst: Fragen Sie ChatGPT und Co. nach Ihrem Angebot. Was Sie dort sehen (oder nicht sehen), ist Ihre To-do-Liste.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer (Gesamt-Fazit des Moduls)

Was heißt das konkret? Suche und Kauf verschmelzen zunehmend zu einem Gespräch mit einer KI, die recherchiert, vergleicht, empfiehlt und zunehmend auch kauft. Die belegten Zahlen zeigen zweierlei: Der Kanal ist noch klein, aber er wächst rasant und seine Nutzer sind vom „Bummeln" zum „Kaufen" gereift. Das Kaufen *im* Assistenten ist technisch Realität, als Massengewohnheit aber noch unbewiesen.

Die Handlungslogik ist deshalb ruhig, nicht hektisch: Machen Sie Ihre Produkt- und Angebotsinformationen sauber, vollständig und belegt — das ist die gemeinsame Eintrittskarte für Suche (Modul B) *und* Kauf (Modul D). Beobachten Sie den agentischen Kauf, bereiten Sie die technische Anschlussfähigkeit vor, aber richten Sie Ihr Geschäft nicht auf eine Gewohnheit aus, die es so noch nicht gibt. Und prüfen Sie regelmäßig selbst, was die KI über Sie sagt — das ist die billigste und ehrlichste Marktforschung, die Sie haben.

Quellenliste + „schnell veraltend"

  • Adobe (17.03.2025): *Adobe Analytics: Traffic to U.S. Retail Websites from Generative

AI Sources Jumps 1,200 %* (inkl. Konsumentenumfrage 5.000+). https://blog.adobe.com/en/publish/2025/03/17/adobe-analytics-traffic-to-us-retail-websites-from-generative-ai-sources-jumps-1200-percent — [ANBIETERANGABE].

  • Adobe Business (Bericht 01/2026): *AI-driven traffic surges across industries*

(Weihnachten 2025: Retail +693 %, Travel +539 %; KI-Konversion +31 % ggü. anderem Traffic). https://business.adobe.com/blog/ai-driven-traffic-surges-across-industries — [ANBIETERANGABE].

  • Amazon (01.02.2024): *Amazon announces Rufus, a generative AI-powered conversational

shopping experience.* https://www.aboutamazon.com/news/retail/amazon-rufus — [BELEGT] (Einführung/Funktion); Umsatzzahlen [ANBIETERANGABE].

  • OpenAI/PayPal (Sept./Okt. 2025): Instant Checkout & Agentic Commerce Protocol in

ChatGPT. https://newsroom.paypal-corp.com/2025-10-28-OpenAI-and-PayPal-Team-Up-to-Power-Instant-Checkout-and-Agentic-Commerce-in-ChatGPT ; https://builtin.com/articles/openai-instant-checkout-launch-20250930 — [BELEGT].

  • Perplexity (19.11.2025, via CNBC): Einkaufsfunktion mit PayPal.

https://www.cnbc.com/2025/11/19/perplexity-ai-online-shopping-paypal.html — [BELEGT].

Schnell veraltend (vor Drucklegung neu prüfen)

  • Alle Adobe-Wachstums-/Konversionszahlen: quartals-/saisonabhängig, mit „Stand" führen.
  • Agentic-Commerce-Funktionen und -Protokolle: sehr junge Entwicklung, Adoption offen.
  • Produkt-/Markennamen (Rufus → Alexa for Shopping) ändern sich; vor Druck prüfen.
  • Reise-/Handel-Absolutanteile von KI-Traffic: bislang klein, schnell wachsend.

Selbstprüfungs-Notiz (zweistufiger Faktencheck)

Durchgang 1: Recherche der Anker (Adobe-Traffic/Umfrage, Rufus, agentic commerce).

Durchgang 2 — gegengeprüft: Adobe +1.200 % (Juli 2024→Feb 2025), Weihnachten 2024 +1.300 %, Verhaltensmetriken und Umfragewerte (55/47/43 %, 92 %, 87 %) direkt vom Adobe-Blog bestätigt; Weihnachten 2025 +693 % (Retail), +539 % (Travel), KI-Konversion +31 % (Thanksgiving +54 %, Black Friday +38 %) vom Adobe-Business-Bericht bestätigt; Rufus-Start 01.02.2024 und Umbenennung 2026 von aboutamazon bestätigt; OpenAI Instant Checkout/ACP (Sept./Okt. 2025) und Perplexity (Nov. 2025) über PayPal-Newsroom/BuiltIn/ CNBC bestätigt.

Konsequent gekennzeichnet: Alle Adobe-Zahlen als [ANBIETERANGABE] geführt (Adobe ist interessierte Partei), zugleich als große, reale Stichprobe (>1 Bio. Besuche) eingeordnet — Richtung glaubwürdig, exakte Höhe mit Vorsicht. Die 1.200 % ausdrücklich als „von kleiner Basis" relativiert, um Übertreibung zu vermeiden. Agentic-Commerce-Adoption klar als [UNKLAR] von der belegten [BELEGT]-Existenz der Funktionen getrennt (real vs. Ausblick, wie im Auftrag verlangt).

Bewusst NICHT behauptet: Keine Amazon-Umsatzzahl (z. B. „+10 Mrd. $") als Fakt gesetzt — solche Angaben sind Firmenaussagen und wurden nicht als belegt geführt; keine Übertragung der US-Adobe-Zahlen auf Deutschland als Fakt (US-Daten, Richtung übertragbar, Höhe nicht).

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.