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Dossier

Website-/Shop-Baukasten-Landschaft & KI-Umbruch

Website- und Shop-Baukästen im KI-Umbruch — Anbieterlandschaft und Konsequenzen für Unternehmen.

· Stand: 11.07.2026 ·11 Min Lesezeit ·

Management-Zusammenfassung

Die Frage „Womit baue ich meine Website oder meinen Shop?" ist 2026 nicht mehr eine Frage unter mehreren gleichwertigen Werkzeugen, sondern eine strategische Grundsatzentscheidung mit drei Optionen: *kaufen* (ein fertiges gehostetes System mieten), *konfigurieren* (ein flexibles System wie WordPress einrichten lassen) oder *selbst bauen* (mit KI-Werkzeugen eine maßgeschneiderte Lösung erstellen). Alle drei haben sich durch KI verändert — aber nicht so radikal, wie die Werbung suggeriert.

Der belegbare Marktbefund zuerst: WordPress bleibt mit Abstand die Nr. 1. Laut W3Techs (Stand 08.08.2026) laufen 41,2 % aller Websites weltweit auf WordPress, was einem CMS-Marktanteil von 59,1 % entspricht ([BELEGT]). Alle gehosteten Baukästen zusammen bleiben deutlich dahinter: Shopify 5,3 %, Wix 4,3 %, Squarespace 2,5 %, Webflow 0,8 % (jeweils Anteil aller Websites; [BELEGT]). Der oft gehörte Satz „KI-Baukästen lösen WordPress ab" ist durch die Zahlen *nicht* gedeckt — WordPress ist über zehnmal so verbreitet wie der größte gehostete Wettbewerber.

Zugleich hat praktisch jeder Anbieter KI-Assistenten eingebaut, die aus einer Beschreibung ein erstes Seitengerüst, Texte und Bilder erzeugen (Wix, Shopify, Squarespace, Framer, Canva, GoDaddy u. a.; Fähigkeiten und Preise anbieter- und stichtagsabhängig, [ANBIETERANGABE]). Diese „Prompt→Website"-Funktionen sind für einfache, standardnahe Auftritte beeindruckend schnell — und stoßen genau dort an Grenzen, wo es individuell, integriert oder geschäftskritisch wird. Als vierte Option ist das *Selbst-Bauen mit KI-Coding-Werkzeugen* (Claude Code u. Ä.) hinzugekommen: Es verschiebt die Grenze des für Nicht-Techniker Machbaren spürbar — unterliegt aber denselben belegten Fallstricken wie jede KI-Softwareentwicklung (Wartbarkeit, Sicherheit; siehe Modul A).

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer lautet die Kernbotschaft: Es gibt keine allgemein „beste" Lösung, nur die zum Zweck passende. Ein einfacher Auftritt braucht keinen Eigenbau; ein Shop mit Standardanforderungen ist bei einem gehosteten System oft am günstigsten und sichersten aufgehoben; individuelle, integrierte oder strategisch zentrale Systeme rechtfertigen WordPress oder Eigenbau — dann aber mit professioneller Absicherung. Das Entscheidungsraster in Kapitel C6 macht das konkret.

Kernaussagen mit Einzelquellen

  1. WordPress dominiert: 41,2 % aller Websites, 59,1 % CMS-Marktanteil (Stand

08.08.2026). Es folgen Shopify (5,3 % / 7,6 % CMS), Wix (4,3 % / 6,1 %), Squarespace (2,5 % / 3,5 %), Joomla (1,2 %), Webflow (0,8 %), Tilda (0,8 %), Duda (0,7 %), Drupal (0,7 %); 30,4 % nutzen keines der erfassten Systeme. — W3Techs. https://w3techs.com/technologies/overview/content_management — [BELEGT] (Stand 08/2026, laufend aktualisiert).

  1. Alle großen Anbieter bewerben eingebaute KI-Assistenten (Text-, Bild-,

Layout-/Seitengenerierung aus einem Prompt). Konkreter Funktionsumfang, Qualität und Preisstufen sind anbieter- und stichtagsabhängig und vor Druck gegen die aktuelle Produktdokumentation zu prüfen. — [ANBIETERANGABE].

  1. Selbst-Bauen mit KI (Coding-Agenten) ist als reale vierte Option hinzugekommen,

unterliegt aber den belegten Grenzen der KI-Softwareentwicklung aus Modul A (Wartbarkeit, Sicherheit, Selbstüberschätzung). — Querverweis Modul A. [BELEGT] (für die Grenzen), [STRITTIG] (für den Reifegrad im Einzelfall).

Thematische Kapitel

C1 — Das Marktbild: Wer dominiert womit?

Recherche. Die belastbarste Quelle für Verbreitung ist W3Techs, das Technologien über einen großen Teil des Webs erhebt. Stand 08.08.2026: WordPress 41,2 % aller Websites (59,1 % CMS-Anteil), Shopify 5,3 %, Wix 4,3 %, Squarespace 2,5 %, Joomla 1,2 %, Webflow 0,8 %, Tilda 0,8 %, Duda 0,7 %, Drupal 0,7 %; 30,4 % ohne erfasstes CMS ([BELEGT]). Wichtig: W3Techs misst *Verbreitung im Web*, nicht Zufriedenheit, Umsatz oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

Analyse. Zwei Dinge fallen auf. Erstens die *Größenordnung*: WordPress ist kein Erster unter Gleichen, sondern um ein Vielfaches verbreiteter als jeder Einzelne der gehosteten Baukästen. Zweitens die *Segmentierung*: Shopify ist stark im Handel, Wix/ Squarespace bei kleinen Dienstleister- und Selbstständigen-Seiten, Webflow/Framer bei design­getriebenen Auftritten. Marktanteil ist also nicht gleich „bestes Werkzeug für Sie" — die 30,4 % ohne erfasstes CMS zeigen zudem, dass sehr viele Websites individuell oder mit Nischenlösungen gebaut sind.

Auswertung. Verbreitung ist ein Signal für Ökosystem, Verfügbarkeit von Dienstleistern und Langlebigkeit — nicht mehr. Für einen Unternehmer heißt das: WordPress bietet den größten Markt an Fachleuten, Erweiterungen und Vorlagen; die gehosteten Anbieter bieten weniger Auswahl, dafür mehr Rundum-Sorglos. Die Entscheidung fällt nicht über den Marktanteil, sondern über den eigenen Zweck.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Lassen Sie sich vom Marktanteil nicht die Wahl abnehmen, aber nutzen Sie ihn als Absicherung: WordPress und die großen Baukästen werden alle so lange existieren und Dienstleister haben, dass Sie sich nicht verrennen. Die eigentliche Frage ist nicht „Was ist am größten?", sondern „Was passt zu dem, was ich brauche?".

C2 — WordPress: Stärken, Schwächen, KI

Recherche & Analyse. WordPress ist ein *Baukasten mit offenem Ende*: Es reicht vom einfachen Blog bis zum komplexen Portal, ist quelloffen, mietfrei (nur Hosting) und hat das größte Ökosystem an Erweiterungen, Vorlagen und Fachleuten (folgt aus der Verbreitung, C1; [BELEGT]). Seine Stärke — grenzenlose Anpassbarkeit — ist zugleich seine Schwäche: Wartung, Updates, Sicherheit und die Auswahl seriöser Erweiterungen liegen in der Verantwortung des Betreibers. KI-Funktionen sind über Zusatzmodule verfügbar (Text-/Bildgenerierung), sind aber nicht wie bei den gehosteten Anbietern zentral „aus einem Guss" ([ANBIETERANGABE] für konkrete Module).

Auswertung. WordPress lohnt sich, wenn Anpassbarkeit, Unabhängigkeit vom Anbieter und ein großer Dienstleistermarkt zählen — und wenn jemand (intern oder extern) die Verantwortung für Pflege und Sicherheit übernimmt. Es ist die riskantere Wahl für jemanden, der „einmal aufsetzen und nie wieder anfassen" will.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: WordPress gibt Ihnen Freiheit und Unabhängigkeit — verlangt dafür aber, dass jemand die laufende Pflege und Sicherheit übernimmt. Ohne diese Zusage (intern oder per Wartungsvertrag) wird aus Freiheit schnell ein Sicherheitsrisiko. Klären Sie die Pflege, bevor Sie sich für WordPress entscheiden.

C3 — Gehostete Baukästen: Rundum-Sorglos mit Grenzen

Recherche. Shopify (Handel), Wix und Squarespace (kleine Auftritte/Shops), Webflow und Framer (Design), Canva-Websites, IONOS/Jimdo (Einsteiger) sind *gehostete* Systeme: Der Anbieter kümmert sich um Technik, Updates und Sicherheit; der Kunde mietet und konfiguriert. Alle bewerben KI-Assistenten für Text, Bild und Seitenerstellung ([ANBIETERANGABE]; Funktionsumfang und Preise stichtagsabhängig). Ihre Marktanteile (C1) sind einzeln klein, in Summe aber relevant und in ihren Segmenten führend.

Analyse. Der Tausch ist immer derselbe: *Bequemlichkeit gegen Kontrolle.* Man bekommt Sicherheit, Wartung und Tempo geschenkt und zahlt mit Abhängigkeit (Datenexport, Funktionsgrenzen, laufende Mietkosten, „Lock-in"). Für standardnahe Anforderungen ist dieser Tausch meist günstig; für individuelle oder tief integrierte Anforderungen wird er teuer oder unmöglich. Die KI-Assistenten verschieben vor allem die *Startgeschwindigkeit* (schneller zum ersten Entwurf), nicht die grundsätzlichen Grenzen des jeweiligen Systems.

Auswertung. Gehostete Baukästen sind die richtige Wahl, wenn der Auftritt oder Shop standardnah ist, wenig Sonderintegration braucht und der Unternehmer sich nicht um Technik kümmern will. Sie sind die falsche Wahl, wenn zentrale Geschäftsprozesse tief mit der Website verwoben sind oder Anbieterunabhängigkeit strategisch wichtig ist.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Ein gehosteter Baukasten ist wie eine möblierte Mietwohnung: schnell bezugsfertig, sicher gewartet, aber mit festen Wänden. Für einen normalen Auftritt oder Standardshop ist das ideal. Prüfen Sie vor der Wahl aber zwei Dinge: Komme ich später *mit meinen Daten wieder heraus* (Export), und deckt das System meine *besonderen* Anforderungen dauerhaft ab?

C4 — KI-„Prompt→Website"-Generatoren: Reifegrad und Bruchstellen

Recherche & Analyse. Die neueste Stufe sind Funktionen, die aus einem Satz („Erstelle mir eine Website für meine Tischlerei mit Kontaktformular") einen kompletten Erstentwurf erzeugen. Belegbar ist: Solche Generatoren sind für *einfache, standardnahe* Auftritte schnell und ansehnlich ([ANBIETERANGABE] für die Fähigkeiten; belastbare unabhängige Vergleichsstudien fehlen weitgehend, daher [STRITTIG] für Qualitäts­aussagen). Sie brechen typischerweise dort, wo es auf Genauigkeit, Individualität, korrekte Inhalte, rechtssichere Pflichtangaben (Impressum, Datenschutz) oder Integration mit anderen Systemen ankommt — dort erzeugen sie plausibel aussehende, aber nicht unbedingt korrekte oder vollständige Ergebnisse (das gleiche Muster wie bei KI-Code, Modul A: überzeugend ≠ korrekt).

Auswertung. Der Nutzen ist real, aber am Anfang des Weges konzentriert: Ein KI-Generator bringt einen in Minuten zu einem Entwurf, den man sonst tagelang zusammengesucht hätte. Den *letzten* Teil — korrekte Inhalte, rechtliche Pflichtangaben, Feinschliff, Integration — muss weiterhin ein Mensch verantworten. Wer den Erstentwurf für das fertige Produkt hält, veröffentlicht Fehler.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Nutzen Sie KI-Generatoren als *Startrampe*, nicht als Endprodukt. Der erzeugte Entwurf spart echte Zeit — aber prüfen Sie jeden Inhalt, jede rechtliche Pflichtangabe und jede Funktion, bevor Sie live gehen. Der schöne erste Eindruck ist kein Beleg für Richtigkeit.

C5 — Selbst-Bauen mit KI als Gegenpol

Recherche. Am anderen Ende steht das Selbst-Bauen mit KI-Coding-Werkzeugen (Claude Code u. Ä.): Statt ein fertiges System zu mieten, lässt man sich von einem KI-Agenten eine maßgeschneiderte Lösung programmieren. Das verschiebt die Grenze des für Nicht-Techniker Machbaren real nach oben — unterliegt aber unmittelbar den belegten Befunden aus Modul A: großer Nutzen bei Neuem/Standardnahem, aber Risiken bei Wartbarkeit (GitClear/DORA, [ANBIETERANGABE]/[BELEGT]), Sicherheit (Perry et al., [BELEGT]) und die Gefahr der Selbstüberschätzung (METR, [BELEGT]).

Analyse. Selbst-Bauen mit KI ist der Kern des roten Fadens „selbst bauen" — und zugleich der Ort, an dem die Modul-A-Warnungen am direktesten greifen. Für einen *Prototyp*, ein internes Werkzeug oder eine einfache, klar umrissene Anwendung kann es hervorragend funktionieren. Für einen öffentlichen, geschäftskritischen Auftritt mit Kundendaten oder Zahlungsverkehr gilt dieselbe Disziplin wie bei jeder Software­entwicklung: prüfen, testen, absichern, Verantwortung benennen.

Auswertung. Die ehrliche Einordnung: Selbst-Bauen mit KI erweitert den Möglichkeitsraum, ersetzt aber nicht das Urteil darüber, *was* man selbst bauen sollte. Es eignet sich für Reversibles und Unkritisches; für Irreversibles und Kritisches braucht es Prüfung durch Fachkundige — genau die Logik der GF-Abhandlung „Autonomie".

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Selbst-Bauen mit KI ist eine echte, spannende Option — für Prototypen, interne Werkzeuge und einfache Anwendungen. Für Ihren öffentlichen Auftritt oder Shop gilt: Der Bau darf mit KI schnell gehen, der *Betrieb* braucht dieselbe Sorgfalt wie jede Software (Sicherheit, Pflege, jemand, der verantwortet). Fangen Sie mit etwas an, das nicht wehtut, wenn es schiefgeht.

C6 — Entscheidungsraster: Kaufen vs. Konfigurieren vs. Bauen

Auswertung (Kern des Moduls). Die Wahl folgt nicht der Mode, sondern vier Fragen:

  1. Wie standardnah ist mein Bedarf? Standard → kaufen (gehostet). Individuell →

konfigurieren (WordPress) oder bauen.

  1. Wie kritisch/integriert ist die Lösung? Unkritisch, isoliert → kaufen oder

bauen möglich. Geschäftskritisch, tief integriert → WordPress/Eigenbau *mit* professioneller Absicherung.

  1. Wer pflegt es dauerhaft? Niemand intern → gehostet (Anbieter pflegt). Jemand

verantwortlich → WordPress/Eigenbau möglich.

  1. Wie wichtig ist Anbieterunabhängigkeit? Wichtig → WordPress/Eigenbau (Datenexport,

kein Lock-in). Unwichtig → gehostet ok.

Als Faustregel: *Einfacher Auftritt* → gehosteter Baukasten (ggf. mit KI-Generator als Startrampe). *Standardshop* → Shopify oder WordPress+Shop, je nach Pflege und Unabhängigkeitsbedarf. *Individuelles, zentrales System* → WordPress oder Eigenbau mit Fachbegleitung. *Prototyp/internes Werkzeug* → Selbst-Bauen mit KI.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer: Entscheiden Sie über vier Fragen, nicht über Werbeversprechen: Wie besonders ist mein Bedarf, wie kritisch die Lösung, wer pflegt sie, wie wichtig ist Unabhängigkeit? Die Antworten führen fast von selbst zur richtigen der drei Optionen. Es gibt keine allgemein beste Lösung — nur die passende.

Für den Nicht-Techniker-Unternehmer (Gesamt-Fazit des Moduls)

Was heißt das konkret? Die Baukasten-Landschaft wirkt unübersichtlich, ist aber entscheidbar. WordPress bleibt der belegte Marktführer mit dem größten Ökosystem, ist aber pflegeintensiv. Gehostete Baukästen nehmen Ihnen die Technik ab und sind für standardnahe Auftritte und Shops ideal — um den Preis von Abhängigkeit. KI hat vor allem die *Startgeschwindigkeit* erhöht: Aus einem Satz wird in Minuten ein Entwurf. Sie hat die grundlegenden Abwägungen aber nicht abgeschafft. Und Selbst-Bauen mit KI ist eine echte neue Option für Prototypen und Einfaches — mit denselben Sorgfaltspflichten wie jede Software, sobald es ernst wird.

Der eine Satz zum Mitnehmen: Wählen Sie nach Zweck, nicht nach Hype. Klären Sie vor jeder Entscheidung, wer die Lösung dauerhaft pflegt und verantwortet — das ist die Frage, an der die meisten KI-getriebenen Website-Projekte scheitern, nicht am Bauen selbst.

Quellenliste + „schnell veraltend"

  • W3Techs: *Usage statistics of content management systems*, Stand 08.08.2026.

https://w3techs.com/technologies/overview/content_management — [BELEGT].

  • Anbieter-Produktdokumentationen (Wix, Shopify, Squarespace, Webflow, Framer, Canva,

IONOS/Jimdo, GoDaddy) zu KI-Funktionen und Preisen — [ANBIETERANGABE], vor Druck jeweils gegen die aktuelle Anbieterseite prüfen (Funktionsumfang/Preise ändern sich laufend; hier bewusst keine konkreten Preise genannt).

  • Querverweis: Modul A (Softwareentwicklung mit KI) für die belegten Grenzen des

Selbst-Bauens (Wartbarkeit, Sicherheit, Selbstüberschätzung).

Schnell veraltend (vor Drucklegung neu prüfen)

  • Alle Marktanteile (W3Techs) — monatlich aktualisiert, mit „Stand" führen.
  • KI-Funktionen und Preisstufen aller Anbieter — hochgradig volatil, nie ohne

„Stand MM/JJJJ" nennen; hier bewusst nur qualitativ beschrieben.

  • Reifegrad der „Prompt→Website"-Generatoren — schnelle Entwicklung, unabhängige

Vergleichsstudien fehlen bislang.

Selbstprüfungs-Notiz (zweistufiger Faktencheck)

Durchgang 1: Marktrecherche (W3Techs) + Einordnung der Optionen.

Durchgang 2 — gegengeprüft: W3Techs-Zahlen direkt von der Primärseite bestätigt (WordPress 41,2 % / 59,1 %; Shopify 5,3 %; Wix 4,3 %; Squarespace 2,5 %; Webflow 0,8 %; 30,4 % ohne erfasstes CMS; Stand 08.08.2026).

Bewusst zurückhaltend/markiert: Konkrete KI-Funktionsnamen, -umfänge und insbesondere Preise der Anbieter wurden NICHT als Fakten gesetzt, sondern als [ANBIETERANGABE] beschrieben und zur Prüfung gegen aktuelle Produktdoku markiert — gerade weil diese Angaben schnell veralten und Marketingcharakter haben. Qualitäts­- aussagen zu „Prompt→Website"-Generatoren als [STRITTIG] geführt (keine belastbaren unabhängigen Vergleichsstudien gefunden). Die Grenzen des Selbst-Bauens sind über Modul A belegt, nicht neu behauptet.

Bewusst NICHT behauptet: Keine erfundenen Preise; keine Behauptung, KI-Baukästen verdrängten WordPress (die Zahlen widerlegen das); kein unabhängiger „Testsieger" ohne Beleg.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.