Samsung-Update legt Kühlfunktion lahm
Versehentlich verteilte Testversion setzt Bespoke-AI-Kühlschränke in Südkorea außer Betrieb – Samsung reagiert mit kostenlosen Reparaturen.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Samsung hat am 22. September 2026 ein Software-Update über die SmartThings-Plattform an Bespoke AI-Kühlschränke in Südkorea verteilt, das zu Ausfällen der Kühlfunktion führte.
- Die Ursache war eine interne Testversion der Software, die versehentlich an Kunden verteilt wurde.
- Samsung stoppte die Verteilung des Updates, nachdem das Problem erkannt wurde.
- Betroffen waren hauptsächlich Bespoke AI 4-Türer-Kühlschränke ab Baujahr 2024, darunter die Modelle RM70F und RM80F.
- Symptome: Kühlung fiel aus, Displays froren ein oder wurden schwarz, Innenbeleuchtung funktionierte nicht, automatische Türen reagierten nicht.
- Samsung bot kostenlose Reparaturen an und schickte Techniker zu betroffenen Kunden.
Samsung-Update legt Kühlfunktion lahm
Am 22. September 2026 hat Samsung über seine Smart-Home-Plattform SmartThings ein Software-Update an Bespoke-AI-Kühlschränke in Südkorea verteilt, das bei einem Teil der Geräte die Kühlfunktion außer Kraft setzte. Als Ursache nennt das Unternehmen eine interne Testversion, die versehentlich an Kundinnen und Kunden ausgeliefert wurde. Beschwerden häuften sich noch am selben Abend im Samsung-Community-Forum; am Folgetag veröffentlichte Samsung einen offiziellen Hinweis und stoppte die Verteilung. Der Vorfall traf viele Haushalte kurz vor dem koreanischen Erntedankfest Chuseok, wenn Kühlschränke üblicherweise mit Lebensmitteln für Familienfeiern gefüllt werden. Nach Angaben von Samsung war der Fehler auf Südkorea begrenzt; aus anderen Märkten wurden keine Ausfälle gemeldet.
Betroffene Modelle und Symptome
Betroffen waren laut südkoreanischen Medienberichten vor allem Bespoke-AI-Kühlschränke mit vier Türen ab Baujahr 2024, darunter die Modellnummern RM70F und RM80F. Samsung hat bislang keine endgültige Zahl der betroffenen Geräte genannt. Die Symptome gingen über einen reinen Softwarefehler hinaus: Die Kühlung setzte aus, Displays froren ein oder blieben schwarz, die Innenbeleuchtung funktionierte nicht, und automatische Türmechanismen reagierten nicht mehr. In der SmartThings-App erschienen betroffene Geräte als offline; einige Displays blieben auch nach einem Neustart auf einer Update-Meldung hängen. Besitzer berichteten, dass weder Zurücksetzen noch andere Workarounds halfen.
Samsung reagiert mit Reparaturen – offene Fragen bleiben
Nachdem sich die Beschwerden gehäuft hatten und Samsung den Fehler als versehentlich verteilte Testversion identifizierte, stoppte das Unternehmen die Update-Verteilung. Ein eingerichtetes Krisenteam koordiniert die kostenlosen Reparaturen und entsendet Techniker zu den betroffenen Haushalten. Ein Samsung-Sprecher bestätigte das Problem und erklärte, es seien Notfallmaßnahmen ergriffen worden, um die Unannehmlichkeiten während Chuseok so gering wie möglich zu halten. Offen bleibt, wie viele Geräte genau betroffen sind: Samsung hat dazu bislang keine endgültige Zahl veröffentlicht. Auch die Frage, ob das Unternehmen die Kosten für verdorbene Lebensmittel übernimmt, ist noch nicht geklärt. Während Samsung nach Berichten plant, die Reparaturkosten zu tragen, prüft das Unternehmen nach eigenen Angaben noch eine Entschädigung für verdorbene Lebensmittel. Betroffene behalfen sich teils mit Trockeneis und Kühlboxen.



