Rice-Forscher stellt klinischen Engineering-Ansatz „Surgineering“ vor
Farshid Alambeigi verbindet KI und flexible Robotik mit Chirurgen-Feedback für praxisnahe OP-Werkzeuge
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Farshid Alambeigi ist Associate Professor für Maschinenbau an der Rice University und Direktor für Robotik, Bildgebung und autonome Chirurgie am Bookout Center des Houston Methodist Research Institute.
- Alambeigi verfolgt ein klinisches Engineering-Paradigma, das er „Surgineering“ nennt.
- Seine Arbeit zielt darauf ab, komplexe Ingenieurwissenschaften und künstliche Intelligenz in praktische chirurgische Werkzeuge zu übersetzen, die unmittelbare Herausforderungen im Operationssaal adressieren.
- Der Entwicklungsprozess beginnt nicht mit Hardware, sondern mit der direkten Einbindung praktizierender Chirurgen; durch Beobachtung von Eingriffen und Analyse klinischer Abläufe werden mechanische und sensorische Anforderungen identifiziert.
- Der Ansatz hat die Forschung zu flexiblen und Kontinuumsrobotern vorangetrieben, die starre Gelenke traditioneller industrieller Manipulatoren durch Designs ersetzen, die komplexe menschliche Anatomie navigieren können.
- Ein erheblicher Teil von Alambeigis aktueller Forschung befasst sich mit künstlicher Intelligenz.
Surgineering: Neuer klinischer Engineering-Ansatz
Farshid Alambeigi von der Rice University führt den Ansatz „Surgineering“ ein. Er verbindet KI und flexible Robotik mit Chirurgen-Feedback, indem sein Team Eingriffe beobachtet und klinische Abläufe analysiert, um mechanische und sensorische Anforderungen zu identifizieren. So entstehen Prototypen, die räumliche Enge im OP und verschiedene Gewebetypen berücksichtigen. Diese Übersetzung ist nötig, weil bestehende kommerzielle Systeme viele Probleme ungelöst lassen und die Lücke zwischen Labor und Klinik geschlossen werden muss.
Fokus auf flexible Roboter statt starrer Gelenke
Der Ansatz setzt auf flexible Kontinuumsroboter statt starrer Gelenke. Diese Designs können komplexe menschliche Anatomie navigieren, was starre industrielle Manipulatoren nicht leisten. Alambeigi adressiert damit gezielt Herausforderungen, die kommerzielle Systeme nicht lösen, etwa den Zugang zu schwer erreichbaren Körperregionen.



