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NVIDIA erweitert xio-sig um cuObject und kündigt SCADA Server SDK an

Allgemeine Verfügbarkeit der cuObject-Bibliotheken; Dell und Versity integrieren RDMA-Zugriff für GPU-Direkttransfers

· Veröffentlicht: 01.10.2026 ·2 Min Lesezeit
NVIDIA erweitert xio-sig um cuObject und kündigt SCADA Server SDK anMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • cuObject ist eine Suite von Bibliotheken für direkte Datenübertragungen zwischen GPU- oder Systemspeicher und S3-kompatiblem Objektspeicher über RDMA.
  • cuObject besteht aus zwei Komponenten: cuObjClient (Client-APIs für GET/PUT mit benutzerdefinierten Callbacks, RDMA-Datenpfad) und cuObjServer (RDMA-beschleunigte Serverseite für S3-kompatible Dienste, unterstützt Multi-Threading, automatisches Verbindungsmanagement und Dynamically Connected Transport).
  • Die cuObject Client Library ist ab CUDA Toolkit 13.1.1 verfügbar und unterliegt der CUDA Toolkit End User License Agreement.
  • cuObject v1.3.0 fügt RDMA Token Reset hinzu, um veraltete RDMA-Tokens zu invalidieren.
  • cuObject Server v2.0.0 fügt einen event-driven completion mode hinzu, der es Anwendungen erlaubt, über einen Standard-File-Descriptor auf Abschlüsse zu warten.
  • NVIDIA erweitert xio-sig um cuObject, in Partnerschaft mit Google Cloud und Microsoft, und kündigt die allgemeine Verfügbarkeit der cuObject Client- und Server-Bibliotheken an.

cuObject allgemein verfügbar, SCADA Server SDK angekündigt

NVIDIA hat die allgemeine Verfügbarkeit der cuObject Client- und Server-Bibliotheken bekannt gegeben. Das Unternehmen erweitert damit sein xio-sig-Ökosystem um cuObject – neben cuFile – in Partnerschaft mit Google Cloud und Microsoft. Entwickler können über die APIs und das RDMA-Wire-Protokoll von cuObject beschleunigte Zugriffe auf S3-kompatiblen Objektspeicher aufbauen. Zusätzlich kündigt NVIDIA das Scaled Accelerated Data Access (SCADA) Server SDK an, das zusammen mit der xio-sig-Erweiterung interoperablere Speicherzugriffe für KI-Workloads ermöglichen soll. Hintergrund ist, dass Objektspeicher über RDMA bislang kein gemeinsames Wire-Protokoll besaß und Entwickler auf anbieterspezifische Integrationen oder traditionelle Zugriffsmethoden angewiesen waren. Nach Angaben von NVIDIA ist der Zugriff schnell und sicher – eine Herstellerangabe, die unabhängige Benchmarks noch bestätigen müssten.

RDMA-Datenpfad umgeht CPU und Scratch-Staging

cuObject besteht aus zwei Komponenten. cuObjClient stellt Client-APIs für GET- und PUT-Operationen mit benutzerdefinierten Callbacks für die Kontrollpfad-Kommunikation bereit, während der Datenpfad RDMA nutzt. cuObjServer implementiert die RDMA-beschleunigte Serverseite für S3-kompatible Dienste und unterstützt Multi-Threading, automatisches Verbindungsmanagement sowie Dynamically Connected Transport. Die Client-Bibliothek ist ab CUDA Toolkit 13.1.1 verfügbar und unterliegt der CUDA Toolkit End User License Agreement. In Version 1.3.0 ergänzt cuObject den RDMA Token Reset, mit dem veraltete RDMA-Tokens invalidiert werden können. Der cuObject Server v2.0.0 führt einen event-driven completion mode ein: Anwendungen können über einen Standard-File-Descriptor auf Abschlüsse warten. Durch den RDMA-Einsatz vermeidet cuObject CPU-Kernel-Code für die TCP-Verarbeitung und kann die CPU für Datenpayloads umgehen. Das Staging in lokalen Scratch-Dateisystemen entfällt damit.

Dell und Versity integrieren cuObject für GPU-Direktzugriff

Dell Technologies hat gemeinsam mit NVIDIA eine beschleunigte Engine für das NIXL OBJ Plugin entwickelt und in den Upstream gemerged. Damit können vLLM, LMCache und NIXL KV-Cache über RDMA direkt in den GPU-Speicher von Dell ObjectScale auslagern – ohne Fork und ohne eigenen Client. Dell hat bei einem 235K-Token-Kontext eine 13,4-fach schnellere Time-to-First-Token gemessen: 837 Millisekunden gegenüber 11.223 Millisekunden bei Neuberechnung des Prefill. Gegenüber S3-HTTP-Offload lag der Vorteil beim Faktor 1,3 bis 1,5. Versity führt eine Funktion ein, die GPUDirect RDMA mit Tape-Archiven verbindet. Nach eigenen Angaben ist Versity der erste Anbieter, der GPUDirect-Performance in ein Tape-Archivsystem bringt. Der Versity S3 Gateway (versitygw) stellt ein optionales RDMA-Binary namens vgwrdma bereit, das dieselbe S3-API bietet, aber Objektdaten über ein RDMA-Fabric statt über HTTP-Body überträgt. Zwei Pfade werden unterstützt: --rdma-ip für den cuObject-Pfad und --rdma-rc-enable für den experimentellen hipObject-RC-v2-Pfad.

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Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

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