NorthPoint will 4.500 Haushalte mit 10.000 Dollar für Rechenzentrum gewinnen
Projekt Hazelnut: Direktzahlungen an Anwohner, aber auch Widerstand und strenge Auflagen
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- NorthPoint Development hat in Hazle Township, Pennsylvania, ein 165-Millionen-Dollar-Projekt für ein 1.300 Hektar großes Rechenzentrum mit 15 Gebäuden (Project Hazelnut) vorgeschlagen.
- Das Angebot umfasst Direktzahlungen von 10.000 Dollar an etwa 4.500 berechtigte Haushalte (insgesamt 45 Millionen Dollar) sowie 15 Millionen Dollar für Bildungs-, Berufs-, Kultur- und Jugendprogramme und 105 Millionen Dollar über 15 Jahre für kommunale Bedarfe.
- Die Zahlungen sind an die Projektgenehmigung und die Inbetriebnahme des ersten Rechenzentrumsgebäudes geknüpft, voraussichtlich Ende 2027.
- Etwa 30 Grundstücke im benachbarten Sugarloaf Township waren von Enteignungsdrohungen eines lokalen Energieversorgers für eine geplante Hochspannungsleitung betroffen.
- Gouverneur Josh Shapiro hat die Executive Order 2026-05 unterzeichnet, die Rechenzentrumsentwickler verpflichtet, die GRID-Anforderungen zu erfüllen, darunter volle Energiekostenübernahme, transparente Bürgerbeteiligung, lokale Einstellung und Umweltstandards, bevor das DEP Genehmigungsanträge prüft.
- Die Executive Order entfernt alle KI-Rechenzentrumsprojekte aus dem PA Permit Fast Track Program und untersagt Geheimhaltungsvereinbarungen für Rechenzentrumsprojekte.
NorthPoint bietet 45 Millionen Dollar Direktzahlungen für 1.300-Hektar-Rechenzentrum
NorthPoint Development hat in Hazle Township, Pennsylvania, ein 165-Millionen-Dollar-Projekt für ein 1.300 Hektar großes Rechenzentrum mit 15 Gebäuden vorgeschlagen. Das Vorhaben läuft unter dem Namen Project Hazelnut. Anwohner erhielten Post von dem Entwickler, in der das Angebot erläutert wurde. Nach Angaben des Unternehmens umfasst es Direktzahlungen von 10.000 Dollar an rund 4.500 berechtigte Haushalte – insgesamt 45 Millionen Dollar. Hinzu kommen 15 Millionen Dollar für Bildungs-, Berufs-, Kultur- und Jugendprogramme sowie 105 Millionen Dollar über 15 Jahre für kommunale Bedarfe. Es handelt sich nicht um eine einmalige Zahlung aus dem kommunalen Haushalt, sondern um eine direkte finanzielle Zusage des Entwicklers an lokale Haushalte. Die Zahlungen sind an die Projektgenehmigung und die Inbetriebnahme des ersten Rechenzentrumsgebäudes geknüpft, voraussichtlich Ende 2027. Etwa 30 Grundstücke im benachbarten Sugarloaf Township waren von Enteignungsdrohungen eines lokalen Energieversorgers für eine geplante Hochspannungsleitung betroffen.
Shapiro erlässt strenge Auflagen, Senatorin Muth fordert dreijähriges Moratorium
Gouverneur Josh Shapiro hat die Executive Order 2026-05 unterzeichnet. Sie verpflichtet Rechenzentrumsentwickler, die GRID-Anforderungen zu erfüllen, bevor das Department of Environmental Protection (DEP) Genehmigungsanträge prüft. Dazu gehören die volle Übernahme der Energiekosten, transparente Bürgerbeteiligung, lokale Einstellung und Ausbildung sowie Umweltstandards. Die Anordnung entfernt alle KI-Rechenzentrumsprojekte aus dem PA Permit Fast Track Program und untersagt Geheimhaltungsvereinbarungen für solche Vorhaben. Damit erhalten lokale Gemeinden mehr Mitsprache, spekulative Projekte sollen blockiert werden. Mit diesen Anforderungen sollen unter anderem steigende Energiekosten für Verbraucher vermieden, lokale Arbeitsplätze gefördert, Umweltbelastungen reduziert und Transparenz gegenüber den Gemeinden sichergestellt werden. Die Executive Order reagiert damit auf Bedenken hinsichtlich spekulativer und unverantwortlicher Projekte, die lokale Gemeinden belasten könnten.
Die Staatssenatorin Katie Muth (Demokratin) hat ein dreijähriges Moratorium für Hyperscale-Rechenzentren in Pennsylvania vorgeschlagen. Das Moratorium reagiert auf wachsende öffentliche Bedenken hinsichtlich Umweltauswirkungen, Energiekosten und dem Schutz lokaler Gemeinden. Unterstützt wird sie von der republikanischen Staatssenatorin Rosemary Brown. Muth selbst rechnet allerdings nicht damit, dass der Vorstoß im oft blockierten Parlament des Bundesstaats durchkommt. Als weiteres Zeichen überparteilicher KI-Regulierung haben die US-Senatoren John Fetterman und Dave McCormick gemeinsam einen Gastbeitrag mit dem Titel 'How to Regulate AI' in The Free Press veröffentlicht.


