Mit curl prüfen, was ChatGPT von einer Website sieht
Der curl-Befehl zeigt, was ChatGPT und andere KI-Crawler tatsächlich lesen können.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- ChatGPT und andere KI-Crawler (GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot) führen kein JavaScript aus und lesen nur das rohe HTML der Seite.
- Der curl-Befehl kann verwendet werden, um zu prüfen, ob Inhalte im initialen HTML enthalten sind, da curl genau das tut, was diese Crawler tun: HTML abrufen und stoppen.
- Client-seitig gerenderte Inhalte (z.B. mit React, Vue oder anderen JavaScript-Frameworks) sind für ChatGPT und die meisten KI-Crawler unsichtbar, weil sie erst nach Ausführung von JavaScript im DOM erscheinen.
- Googlebot ist eine Ausnahme und rendert JavaScript, weshalb client-seitig gerenderte Inhalte in der Google-Suche erscheinen können, aber nicht in ChatGPT-Antworten.
- ChatGPTs Browsing-Tool ist im Wesentlichen ein Text-Fetcher, der eine einfache HTTP-Anfrage stellt und den Text aus dem HTML extrahiert, ohne CSS, Bilder oder JavaScript zu verarbeiten.
Curl als Sichtbarkeits-Test für ChatGPT
Mit dem Kommandozeilen-Tool curl lässt sich prüfen, welche Inhalte einer Website für ChatGPT sichtbar sind. Der Befehl ruft den initialen HTML-Code einer Seite ab und stoppt dann – genau wie die Crawler von ChatGPT, Claude und Perplexity, die kein JavaScript ausführen. Wer curl auf die eigene Seite anwendet, simuliert, was diese KI-Systeme tatsächlich sehen: nur das rohe HTML, das der Server ausliefert.
JavaScript-Inhalte bleiben unsichtbar
Inhalte, die erst nach der Ausführung von JavaScript im Browser erscheinen – etwa bei React- oder Vue-Anwendungen – bleiben für ChatGPT und die meisten KI-Crawler unsichtbar. Sie lesen nur das initiale HTML und warten nicht auf client-seitiges Rendering. Googlebot bildet eine Ausnahme: Er rendert JavaScript und kann solche Inhalte indexieren, weshalb sie in der Google-Suche auftauchen, aber nicht in Antworten von ChatGPT.


