Microsoft listet Copilot-Studio-Beitrag in der AI-at-Work-Roadmap
Learn-Doku und Blog belegen Workflow-Knoten, Modellauswahl, Governance-Funktionen und eine Managed Runtime. Ob der Beitrag selbst im Preview-Status ist, bleibt unbelegt.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Workflows in Copilot Studio können einen Extract-Knoten enthalten, der Werte und Tabellen aus Dokumenten zieht.
- Der Copilot-Knoten für Workflows ist in Preview und führt Copilot Chat oder Cowork-Aufgaben aus.
- Das Anhängen von Dateien an Konversationen ist allgemein verfügbar und umfasst Excel-, PowerPoint- und Word-Dateien.
- Für Agenten auf dem GitHub-Copilot-Harness lässt sich das Modell per Dropdown wählen.
- Copilot Studio bietet eine Content-Safety-Testmethode, die Agentenantworten auf schädliche Inhalte prüft.
Microsoft listet Copilot-Studio-Beitrag in der AI-at-Work-Roadmap
Die AI-at-Work-Roadmap führt den Beitrag „Build apps, extend agents, and transform business processes in Microsoft Copilot Studio“ unter den neuesten Ankündigungen. Sie nennt Schätzungen zu Veröffentlichungsterminen und beschreibt kommerzielle Funktionen. Alle Angaben, so die Roadmap, können sich ändern.
Den Beitrag selbst ließ sich nicht einsehen. Die Behauptung, er sei „jetzt in Public Preview“, ist daher nicht belegt. Auf der Roadmap trägt nur ein anderer Eintrag, Microsoft Contact Center Intelligence, den Status „Public Preview“. Welche Funktionen des Copilot-Studio-Beitrags welchen Status haben, lässt sich nur aus anderen Microsoft-Quellen ableiten.
Eine dieser Quellen ist der Copilot-Studio-Blog. Microsoft stellt dort die „Copilot Managed Runtime“ vor: eine Enterprise-Plattform, auf der Teams Apps mit Sicherheit, Governance und IT-Kontrolle bauen und betreiben können. Copilot Studio soll damit über Agenten und Workflows hinaus auch Apps abdecken. Der Blog verweist außerdem auf Updates zum GitHub-Copilot-Harness sowie auf Skills und Unternehmenswissen für Agenten.
Extract-Knoten, Copilot-Knoten und Modellauswahl: Was die Learn-Doku beschreibt
Die Microsoft-Learn-Seite zu neuen Copilot-Studio-Funktionen nennt mehrere Erweiterungen. Workflows können künftig einen Extract-Knoten enthalten. Er zieht benannte Werte und Tabellen aus Dokumenten wie Rechnungen, Verträgen und Finanzberichten, sodass nachfolgende Schritte mit diesen Daten weiterarbeiten können.
Ausdrücklich als Preview gekennzeichnet ist der Copilot-Knoten für Workflows. Er führt Copilot Chat oder eine Cowork-Aufgabe aus und stützt sich dabei auf Mail, Dateien, Kalender und Chats des verbundenen Nutzers. Außerdem kann er die Agenten Researcher und Analyst aufrufen oder eigene Agent-Builder-Agenten. Wer ihn einsetzt, arbeitet also mit einer Funktion, deren Umfang sich noch ändern kann.
Als allgemein verfügbar (GA) führt die Doku das Anhängen von Dateien an eine Konversation. Der Agent kann sie lesen, zusammenfassen oder auswerten. Jetzt unterstützt werden auch Excel-, PowerPoint- und Word-Dateien.
Für Agenten auf dem GitHub-Copilot-Harness lässt sich das Modell per Dropdown wählen. Experimentelle Modelle können vor ihrer Produktionsreife getestet werden. Für den Extract-Knoten und die Modellauswahl enthält das vorliegende Material keinen Status.
Content-Safety-Tests und Agentenstatus: Governance im Authoring
Auf der Governance-Seite beschreibt die Doku eine Content-Safety-Testmethode. Sie prüft Agentenantworten auf Hass, Sexuelles, Gewalt und Selbstverletzung. Die Schwellwerte lassen sich konfigurieren.
Laut Microsoft rücken die April-2026-Updates Sichtbarkeit und Governance in den Vordergrund. Der Agentenstatus erscheint direkt in der Authoring-Oberfläche, zusammen mit der Sicherheits- und Schutzlage, etwa Authentifizierungslücken oder Auswirkungen von Richtlinien. Admins erkennen Probleme so an der Quelle, statt sie über getrennte Ansichten zusammenzusuchen. Ob eine Funktion Preview oder GA ist, müssen IT-Teams selbst prüfen. Das Material weist den Status nicht durchgängig aus.
Offen bleibt, was gegenüber früher tatsächlich neu ist. Ohne den Originalbeitrag und einen Vergleich mit dem Altbestand lässt sich das nicht feststellen. Ein Praktiker im Subreddit r/PowerPlatform deutet die Entwicklung als Umbau von Power Apps, Power Automate und Virtual Agents, verbunden mit einer Gebühr für die Copilot Managed Runtime. Das ist eine Einzelmeinung. Eine solche Gebühr ist im Material nicht belegt.
Microsoft gibt nach eigenen Angaben an, in zwei Analystenbewertungen als „Leader“ geführt zu werden. Welche Bewertungen gemeint sind, nennt das Unternehmen nicht. Ein Drittanbieter zitiert mehr als 230.000 Organisationen als Copilot-Studio-Nutzer. Die Originalquelle ist nicht sichtbar. Beide Angaben sind ungeprüft.



