Microsoft führt Consumer-Copilot und Microsoft-365-Copilot-App zusammen
Die neue App bringt die Bereiche Home, Code und Autopilot. Podcasts, Deep Research und Group Chat entfallen. Der Zeitplan widerspricht sich in den Quellen.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Die aktualisierte Copilot-App erlaubt die Anmeldung mit einem privaten Konto, einem Arbeits- oder Schulkonto oder beiden.
- Laut Microsoft kombiniert die aktualisierte App Copilot-Chat und Bilderstellung mit Microsoft 365: Zugriff auf Word, Excel, Outlook, andere…
- Microsoft nennt als entfallende Funktionen Podcasts, Deep Research, Group Chat und weitere.
- Group Chat wird eingestellt: Nach dem Konto-Update kann man keine Gruppenchats mehr starten oder daran teilnehmen.
- Chats, Bilder und die meisten anderen berechtigten Inhalte privater Konten wandern automatisch in die aktualisierte App.
Eine App für private, Arbeits- und Schulkonten
Microsoft legt den Consumer-Copilot und die Microsoft-365-Copilot-App in einer einheitlichen App zusammen. Angemeldet werden können Nutzer mit einem privaten Konto, einem Arbeits- oder Schulkonto oder mit beiden. Die Konten bleiben getrennt. Die Sicherheits-, Datenschutz-, Compliance- und Admin-Kontrollen der Organisation gelten weiter. Für Nutzer mit Arbeits-, Schul- oder Entra-Konto gelten laut den Nutzungsbedingungen des Consumer-Copilot nicht diese Bedingungen, sondern Enterprise Data Protection.
Aus der App lassen sich Word, Excel, Outlook, weitere Microsoft-365-Apps und Dateien öffnen. E-Mail, Kalender und Cloud-Speicher können angebunden werden. Microsoft-365-Abonnenten erhalten höhere Nutzungslimits als Gratisnutzer. Microsoft spricht selbst von einer „einfacheren, zusammenhängenden Erfahrung“. Das ist eine Herstellerangabe. Ob sie zutrifft, zeigt erst der Alltag.
Im Microsoft-Blog nennt das Unternehmen drei neue Bereiche. Home vereint Chat und Cowork und bringt mit „Office in Copilot“ Word, Excel und PowerPoint in die Oberfläche. Code basiert nach Angaben von Microsoft auf derselben Technik wie GitHub Copilot. Autopilot beschreibt Microsoft als persistenten, proaktiven und persönlichen Agenten, der auch weiterarbeitet, wenn der Nutzer nicht aktiv ist.
Podcasts, Deep Research und Group Chat fallen weg
Parallel streicht Microsoft mehrere Consumer-Funktionen. Genannt werden Podcasts, Deep Research und Group Chat. In einer weiteren Microsoft-Auskunft kommen Mico und Copilot Labs hinzu. Die Auflistungen der Quellen decken sich nicht vollständig.
Nach dem Konto-Update lassen sich keine Gruppenchats mehr starten oder besuchen. Threads, Nachrichten und darin erzeugte Bilder werden nicht übernommen. Nutzer sollen Inhalte vorher sichern. Laut TechRepublic stellt Microsoft Podcasts am 18. August für kostenlose und zahlende Nutzer ein. Bereits erstellte Podcasts und Freigabelinks sind danach nicht mehr erreichbar. Deep Research verlässt den Consumer-Copilot zum selben Datum. Premium-Abonnenten von Microsoft 365 können Berichte weiterhin mit Researcher erstellen.
Chats, Bilder und die meisten anderen berechtigten Inhalte privater Konten wandern automatisch in die neue App. Das kann dauern. Eingestellte Funktionen behandelt Microsoft anders. Die Einstellung von Group Chat begründet das Unternehmen mit dem Fokus auf „optimierte, hochwertige Interaktionen“. Auch dies ist eine Herstellerangabe.
August oder Herbst: Die Quellen nennen unterschiedliche Termine
Beim Zeitplan widersprechen sich die Quellen. Eine nennt den 18. August für die ersten Abschaltungen. Den Start auf Mobilgeräten und im Web setzt sie Mitte August an, auf Windows und Mac Mitte September. Eine andere spricht von einem gestuften Rollout im September und Oktober 2026 und datiert den Microsoft-Blog auf den 25. September.
Laut Blog starten Home und Code „in den kommenden Wochen“ im Frontier-Programm. Autopilot wird zur privaten Preview erweitert. Die Microsoft-Roadmap führt die Ankündigung, weist aber darauf hin, dass alle Angaben unter Änderungsvorbehalt stehen.
Denkbar ist, dass sich die Quellen auf verschiedene Ebenen beziehen: die Zusammenführung der Apps auf der einen Seite, die neuen Bereiche auf der anderen. Das lässt sich aus dem vorliegenden Material nicht verifizieren.



