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Microsoft Advertising erlaubt bis zu 40 Textrichtlinien für KI-Anzeigen

Der offene Pilot gilt seit dem 28. Oktober 2026. Zu Durchsetzung, Märkten und Copilot-Anzeigen fehlen belastbare Angaben.

· Veröffentlicht: 02.11.2026 ·2 Min Lesezeit
Microsoft Advertising erlaubt bis zu 40 Textrichtlinien für KI-AnzeigenMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Microsoft erlaubt Werbetreibenden seit 28. Oktober 2026, der KI bis zu 40 schriftliche Richtlinien zu geben.
  • Die Funktion läuft als offener Pilot.
  • Die Conversions API ist allgemein verfügbar; Performance Max erhält neue Suchbegriffsberichte.
  • AI Max rollt Microsoft Advertising weltweit an alle Konten aus.
  • Google bietet seit 10. September 2025 Text Guidelines an, die sich auf Performance Max und AI Max richten.

Microsoft erlaubt bis zu 40 Textrichtlinien für KI-Anzeigen

Werbetreibende können der KI von Microsoft Advertising seit dem 28. Oktober 2026 bis zu 40 schriftliche Richtlinien mitgeben. Damit legen sie fest, was die generierten Anzeigentexte sagen sollen und was nicht. Die Funktion läuft als offener Pilot.

Die Information stammt aus einem Bericht von ppc.land über den monatlichen Oktober-Beitrag des Microsoft-Advertising-Blogs mit dem Titel „Build, steer, and measure your campaigns with AI: What's new in Microsoft Advertising this October“. Den Originalbeitrag konnten wir nicht abrufen. Der ppc.land-Bericht ist daher die einzige verfügbare Quelle. Der Blogbeitrag nennt keinen Autor.

Im selben Beitrag stehen weitere Neuerungen. Die Conversions API ist nun allgemein verfügbar, und für Performance Max gibt es neue Suchbegriffsberichte.

Google bietet seit September 2025 vergleichbare Text Guidelines

Seit dem 10. September 2025 bietet Google mit den Text Guidelines eine ähnliche Funktion. Werbetreibende formulieren darin in Klartext Begriffsausschlüsse und Einschränkungen für ihre Botschaften. Sie gelten für Performance Max und für Search-Kampagnen mit AI Max.

Die Richtlinien wirken nur auf Texte aus der Funktion Text Customization. Dafür muss diese auf „ON“ stehen. Stand Oktober 2026 trägt das Feature auf Googles Hilfeseite weiterhin das Label „experimental beta“. Google will es in das Tool AI Brief überführen.

Der Vergleich ergibt sich aus dem vorliegenden Material. Microsoft selbst belegt ihn nicht.

Offen bleiben Durchsetzung, Märkte und Copilot-Anzeigen

Eine technische Beschreibung der Microsoft-Funktion fehlt im Material. Ungeklärt ist, wie Microsoft die Richtlinien durchsetzt, in welchem Format und in welcher Länge sie vorliegen, für welche Anzeigentypen sie gelten und in welchen Märkten. Ebenso wenig belegt ist, wie sich die Richtlinien von bestehenden Microsoft-Funktionen unterscheiden.

Belegt ist dagegen Folgendes: Laut Microsoft-Dokumentation entstehen Anzeigen in Copilot automatisch aus vorhandenen Kampagnen-Assets wie Text und Bildern. Werbetreibende können sich davon nicht abmelden. Eine Auslieferung ist nicht garantiert. Negative Keywords gelten auch in Copilot. Ob die neuen Textrichtlinien dort greifen, ist offen.

Mehrere Punkte aus dem Oktober-Beitrag sind außerdem Piloten. Für sie ist eine Anfrage beim Account-Team nötig.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

Quellen

  1. ppc.land ↗

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