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Mia Goth: Angeblicher Instagram-Post mit "MY EX IS MY BIGGEST FAN" soll KI-Fälschung sein

Laut Sprecherin hat die Schauspielerin keine Social-Media-Konten. Meta hat den verifizierten Fanaccount entfernt. Die KI-Einstufung stützt sich bislang allein auf die Vertretung.

· Veröffentlicht: 14.10.2026 ·2 Min Lesezeit
Mia Goth: Angeblicher Instagram-Post mit "MY EX IS MY BIGGEST FAN" soll KI-Fälschung seinMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Mia Goth reichte am 6. Oktober 2026 in Los Angeles die Scheidung von Shia LaBeouf ein.
  • Goth beantragt für Tochter Isabel das primäre Sorge- und Aufenthaltsrecht, mit Besuchsrecht für LaBeouf.
  • Der verifizierte Instagram-Account @miagoth_ mit rund 1 Mio. Followern war als Fanaccount gekennzeichnet.
  • Der Account postete am 8. Oktober ein Bild mit dem Aufdruck „MY EX IS MY BIGGEST FAN“.
  • Goths Sprecherin Christine Tripicchio erklärte, Goth habe weder Eigentum an noch Aktivität auf Social-Media-Plattformen.

Verifizierter Fanaccount postet Shirt-Bild nach Scheidungsantrag

Ein Instagram-Account mit blauem Haken und rund einer Million Followern hat ein Bild verbreitet. Es soll Mia Goth in einem Shirt mit dem Aufdruck "MY EX IS MY BIGGEST FAN" zeigen. Der Account @miagoth_ ("Mia Goth | Fan Page") war in der Profilbeschreibung als Fanaccount gekennzeichnet. Unterlegt war das Bild mit Beyoncés "Single Ladies". Der Post erschien zwei Tage nach Goths Scheidungsantrag. Er las sich damit wie ein Kommentar zur Trennung von Shia LaBeouf.

Den Antrag reichte Goth am Dienstag, dem 6. Oktober, in Los Angeles ein. Als Grund nennt sie unüberbrückbare Differenzen. Sie beantragt das primäre Sorgerecht für die gemeinsame vierjährige Tochter Isabel; LaBeouf soll Besuchsrecht erhalten. Der Antrag ist bekannt. Neu ist der Streit um den Post.

Zum Veröffentlichungszeitpunkt nennt nur geo.tv ein Datum: den 8. Oktober. Variety spricht von einem Donnerstag. Das passt zusammen, denn der 8. Oktober 2026 ist ein Donnerstag.

Sprecherin Tripicchio: Goth hat keine Social-Media-Konten, Bild ist KI-generiert

Goths Sprecherin Christine Tripicchio erklärte gegenüber The Verge: "Mia Goth does not have ownership of, nor does she engage in social media on any platform." Man habe mehrfach bei Instagram beantragt, den verifizierten Fanaccount zu entfernen. Dieser poste weiterhin gefälschte KI-Bilder von Goth. Tripicchio stellte zudem infrage, warum der Account überhaupt die Kriterien für den blauen Haken erfüllte.

Die Einstufung als KI-Bild beruht damit allein auf der Aussage der Vertretung. Eine unabhängige technische Prüfung des Bildes nennen die vorliegenden Berichte nicht. Dass Goth den Post nicht selbst abgesetzt haben kann, folgt aus ihrer Darstellung. Eine Analyse der Datei liegt nicht vor.

Die Verwechslung hatte Folgen. Das Medium People berichtete zunächst, Goth habe das Bild selbst gepostet. Artikel und Post wurden später entfernt. Nach Angaben der Berichte gingen auch Hunderttausende Likes auf den Post ein.

Meta entfernt Account, erlaubt KI-Darstellungen realer Personen aber weiterhin

Ein Meta-Sprecher erklärte laut Variety, der Account sei "wegen Identitätsvortäuschung einer Person des öffentlichen Lebens" entfernt worden. geo.tv formuliert vorsichtiger: Der Account scheine am Dienstagnachmittag offline gewesen zu sein. Wann genau er entfernt wurde, bleibt daher unklar.

Tripicchio nannte es "unbegreiflich", dass Instagram offenbar die Verbreitung manipulierter Bilder über den Schutz des Abbilds einer Person des öffentlichen Lebens stelle. Rolling Stone beschreibt, die Bilder seien tagelang ungeprüft online geblieben.

Meta verbietet KI-generierte Darstellungen realer Personen nicht. Der Konzern kennzeichnet nur einen Teil KI-erzeugter Inhalte. Laut geo.tv sind Standbilder von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Ein solches Bild müsste demnach auch künftig nicht als KI-Inhalt markiert werden.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

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