Live OpenAI führt GPT-Live ein: Full-Duplex-Sprachmodell für ChatGPT

Meta stellt kameralose Audio-Brille Ray-Ban Meta Audio vor

Erste Meta-Brille ohne Kamera: 43 Gramm, bis zu 12 Stunden Akku, 349 US-Dollar.

· Veröffentlicht: 24.09.2026 ·2 Min Lesezeit
Meta stellt kameralose Audio-Brille Ray-Ban Meta Audio vorMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Meta hat die Ray-Ban Meta Audio auf der Connect 2026 vorgestellt.
  • Die Ray-Ban Meta Audio hat keine Kamera.
  • Die Brille wiegt 43 Gramm.
  • Die Akkulaufzeit beträgt laut Meta bis zu 12 Stunden, das mitgelieferte Ladeetui liefert weitere 48 Stunden.
  • Der Einstiegspreis liegt bei 349 US-Dollar.
  • Die Brille ist in zwei Rahmenformen erhältlich: Clubmaster und Burbank, mit insgesamt 23 Farb- und Glaskombinationen.

Meta stellt kameralose Audio-Brille vor

Meta hat auf seiner Entwicklerkonferenz Connect 2026 die Ray-Ban Meta Audio vorgestellt – die erste KI-Brille des Unternehmens ohne Kamera. Die Brille bietet Musikwiedergabe, Podcasts, Telefonate und den Zugriff auf den Sprachassistenten Meta AI. Technisch setzt Meta dabei auf offene Ohr-Lautsprecher, die in die Bügel integriert sind und den Klang direkt ans Ohr leiten, ohne die Umgebung abzuschotten. Mehrere Mikrofone im Rahmen nehmen Sprachbefehle auf, die über eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone an den Meta-AI-Assistenten in der Cloud übermittelt werden. Nach Angaben von Meta wiegt die Brille 43 Gramm und ist damit die leichteste KI-Brille des Unternehmens. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 12 Stunden an, das mitgelieferte Ladeetui soll weitere 48 Stunden liefern. Der Einstiegspreis liegt bei 349 US-Dollar. Die Ray-Ban Meta Audio ist in zwei Rahmenformen erhältlich: Clubmaster und Burbank, insgesamt in 23 Farb- und Glaskombinationen. Vorbestellungen sind in den USA möglich, der Versand startet Mitte Oktober. Mit der kameralosen Brille reagiert Meta auf die anhaltende Kritik an Kamera-Brillen: Diese stehen in der Kritik, weil sie heimliche Aufnahmen von Personen ohne deren Einwilligung ermöglichen und damit Datenschutz- und Privatsphärenbedenken auslösen. Durch den Verzicht auf eine Kamera entfällt diese Möglichkeit vollständig – wer keine Kamera trägt, kann nicht beschuldigt werden, andere heimlich zu filmen. Das Unternehmen betont, dass Audio seit dem ersten Tag die beliebteste Funktion der Meta-Brillen gewesen sei – eine Angabe, die sich nicht unabhängig überprüfen lässt. Meta will bis Ende des Jahres mehr als 100 Brillenvarianten der Marken Ray-Ban, Oakley und Meta Glasses anbieten.

Technische Details und Marktposition

Die Ray-Ban Meta Audio wiegt 43 Gramm und ist damit nach Angaben von Meta die leichteste und schlankeste KI-Brille des Unternehmens. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 12 Stunden an; das mitgelieferte Ladeetui soll weitere 48 Stunden liefern. Die Brille kommt in den Rahmenformen Clubmaster und Burbank, insgesamt in 23 Farb- und Glaskombinationen. Vorbestellungen sind in den USA möglich, der Versand startet Mitte Oktober. Parallel hat Meta die Ray-Ban Meta Gen 3 vorgestellt, die weiterhin über eine Kamera verfügt und ab 449 US-Dollar kostet. Die kameralose Audio-Brille ist damit 100 US-Dollar günstiger. Der Preisunterschied erklärt sich durch den Wegfall der Kamera-Hardware und der zugehörigen Bildverarbeitungskomponenten, was die Produktionskosten senkt und es Meta ermöglicht, die Audio-Variante günstiger anzubieten. Die Entscheidung für eine Variante ohne Kamera ist eine strategische Reaktion auf die anhaltende Datenschutzkritik an Kamera-Brillen: Diese können für heimliche Aufnahmen missbraucht werden, was zu erheblichen Privatsphärenbedenken führt. Indem Meta eine kameralose Option anbietet, adressiert das Unternehmen diese Bedenken, ohne auf die Kamera-Technologie ganz zu verzichten – die Gen 3 bleibt für Nutzer verfügbar, die Aufnahmen machen wollen. Meta will bis Ende des Jahres mehr als 100 Brillenvarianten der Marken Ray-Ban, Oakley und Meta Glasses anbieten.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Ähnliche Artikel