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HostMeal: KI-gestützter Mahlzeiten-Assistent für Hostel-Bewohner

Die Web-App hilft Hostel-Bewohnern, aus wenigen Zutaten, kleinem Budget und wenig Zeit passende Mahlzeiten zu finden – generiert von einem Gemma-Sprachmodell.

· Veröffentlicht: 03.10.2026 ·3 Min Lesezeit
HostMeal: KI-gestützter Mahlzeiten-Assistent für Hostel-BewohnerMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • HostMeal ist eine Web-App, erreichbar unter https://hostmeal.netlify.app/
  • Die App hilft Hostel-Bewohnern, Mahlzeiten basierend auf vorhandenen Zutaten, Budget, Kochzeit, Ausstattung und weiteren Präferenzen vorzuschlagen.
  • Die Mahlzeiten werden von einem Gemma-Sprachmodell generiert, das auf Hugging Face gehostet wird und über einen Express-Server aufgerufen wird.
  • Die Benutzeroberfläche ist mit React und Tailwind CSS gebaut.
  • Features umfassen: Zutaten-Chips, Dropdowns für Mahlzeitentyp, Diät, Budget, Kochzeit, Portionen, Ziel, Ausstattung, Geschmack und Grundnahrungsmittel; Anzeige fehlender Zutaten; Grundnahrungsmittel-Option; Einkaufsliste; Sortier- und Filterfunktionen; Rezeptansicht; Lade-Skelett; responsives Layout; optionale Video-Karte für YouTube-Videos.
  • Das Projekt wurde für den Bruder des Entwicklers erstellt, der in einem Hostel lebt.

HostMeal: KI-gestützter Mahlzeiten-Assistent für Hostel-Bewohner

HostMeal ist eine neue Web-App, die unter hostmeal.netlify.app erreichbar ist und speziell für Hostel-Bewohner entwickelt wurde, um die tägliche Frage „Was kann ich kochen?“ zu beantworten. In Hostels sind Küchen oft minimal ausgestattet, die Vorräte beschränken sich auf wenige Zutaten im Zimmer, und das Budget sowie die Zeit sind knapp. Statt mühsam nach Rezepten zu suchen, die zu den vorhandenen Mitteln passen, können Nutzer hier einfach angeben, welche Zutaten sie besitzen, wie viel Geld sie ausgeben möchten, wie lange sie kochen können und welche Geräte zur Verfügung stehen. Die App schlägt daraufhin passende Gerichte vor – und zwar nicht aus einer starren Rezeptdatenbank, sondern generiert von einem Gemma-Sprachmodell. Dadurch lassen sich auch ungewöhnliche Zutatenkombinationen flexibel berücksichtigen. Entwickelt wurde HostMeal ursprünglich für den Bruder des Entwicklers, der selbst in einem Hostel lebt.

Technik und Funktionen: Zutaten-Chips, Einkaufsliste und Filter

Technisch basiert HostMeal auf React und Tailwind CSS: React ermöglicht eine komponentenbasierte, interaktive Oberfläche, Tailwind CSS ein schnelles, responsives Styling. Die Rezeptgenerierung übernimmt ein Gemma-Sprachmodell auf Hugging Face, aufgerufen über einen schlanken Express-Server. Dieser dient als Mittelschicht, hält API-Schlüssel vom Browser fern und verarbeitet die Anfragen zuverlässig. Die wichtigsten Features: Zutaten-Chips erleichtern die Eingabe vorhandener Zutaten. Dropdowns für Mahlzeitentyp, Diät, Budget, Kochzeit, Portionen, Ziel, Ausstattung, Geschmack und Grundnahrungsmittel präzisieren die Suche. Für jeden Vorschlag zeigt die App fehlende Zutaten mit Zählung („You have 4 of 6 ingredients“) – so weiß man sofort, was noch zu besorgen ist. Grundnahrungsmittel wie Salz, Öl oder Gewürze können als vorhanden markiert werden, um Fehlalarme zu vermeiden. Fehlende Zutaten lassen sich per Tipp auf eine Einkaufsliste setzen und kopieren – das spart Zeit beim Einkauf. Sortier- und Filteroptionen (beste Übereinstimmung, günstigste, schnellste, proteinreichste, nach Anzahl fehlender Zutaten) helfen, das passende Rezept zu finden. Die aufklappbare Rezeptansicht liefert Zutaten und Zubereitung. Ein Lade-Skelett überbrückt die Wartezeit, während das Modell arbeitet. Das responsive Layout funktioniert auf Smartphones, Tablets und Desktops. Optional erscheint eine Video-Karte, wenn die API ein YouTube-Objekt liefert – für visuelle Kochanleitungen.

Motivation: Gebaut für den Bruder im Hostel – und als Hacktoberfest-Beitrag

Die Motivation für HostMeal liegt in den typischen Bedingungen des Hostel-Lebens: Bewohner haben oft nur wenige Zutaten im Zimmer, ein kleines Budget und wenig Zeit zum Kochen – und keine voll ausgestattete Küche. Der Bruder des Entwicklers lebt selbst in einem Hostel und stand regelmäßig vor der Frage, was er mit den vorhandenen Mitteln zubereiten kann. Statt jedes Mal nach Rezepten zu suchen, die zu den begrenzten Ressourcen passen, sollte eine App diese Arbeit übernehmen. Das Projekt entstand daher als persönliche Lösung für den Bruder und wurde gleichzeitig als Submission für die Hacktoberfest Weekend Challenge eingereicht, bei der Teilnehmer etwas für eine andere Person bauen. Der Quellcode ist in einem öffentlichen GitHub-Repository verfügbar, sodass andere Hostel-Bewohner die App nutzen oder weiterentwickeln können.

J
Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

Quellen

  1. github.com ↗

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