Live PsychAdapter: Persönlichkeitsgesteuerte Textgenerierung vorgestellt

EU-Expertengremium legt Abschlussbericht zum Schutz Minderjähriger im Netz vor

Kommissionspräsidentin von der Leyen fordert europäische Maßnahmen

Veröffentlicht: 13.07.2026 ·Aktualisiert: 14.07.2026 ·1 Min Lesezeit
EU-Expertengremium legt Abschlussbericht zum Schutz Minderjähriger im Netz vorMit KI erstellt

Abschlussbericht des Sondergremiums vorgelegt

Ein von der EU-Kommission eingesetztes Expertengremium hat im Juli 2026 seinen Abschlussbericht zum Schutz Minderjähriger im digitalen Raum vorgelegt. Die Co-Vorsitzenden des Sondergremiums präsentierten das Dokument, das einen praktischen europäischen Ansatz für die Online-Sicherheit von Kindern skizzieren soll. Die Einrichtung des Gremiums war zuvor von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union 2025 angekündigt worden. Konkrete Inhalte, Empfehlungen oder geplante Maßnahmen des Berichts sind bislang nicht öffentlich gemacht worden. Die Kommission betont jedoch, dass der Bericht in eine Phase falle, die sie als einzigartiges Gelegenheitsfenster für Fortschritte beim Jugendschutz im Internet betrachtet.

Breite Konsultation und politische Rückendeckung

Dem Abschlussbericht ging ein umfassender Konsultationsprozess voraus. Wie Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte, hat das Gremium Beiträge von Eltern, Pädagogen, Experten und jungen Menschen selbst eingeholt. Auch die Erfahrungen von Partnern sowie der Mitgliedstaaten seien in die Arbeit eingeflossen. „Wir haben zugehört – Eltern, Pädagogen, Experten und jungen Menschen. Wir haben die Erfahrungen von Partnern und unseren Mitgliedstaaten gehört. Jetzt brauchen wir Maßnahmen auf europäischer Ebene“, wird von der Leyen in einer Stellungnahme zitiert. Die Kommissionspräsidentin fordert damit ein gemeinsames europäisches Vorgehen für die Online-Sicherheit von Kindern. Welche konkreten Schritte die Kommission aus dem Bericht ableiten wird, ist noch nicht bekannt. Die Vorlage des Berichts markiert jedoch den Abschluss der ersten Arbeitsphase des Gremiums und erhöht den politischen Druck, auf EU-Ebene tätig zu werden.

Ähnliche Artikel