DeepL jetzt als MCP-Server in Microsoft Copilot, ChatGPT und Claude verfügbar
Übersetzungen direkt im KI-Assistenten – mit Unternehmensglossaren und Stilregeln
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- DeepL ist jetzt in Microsoft Copilot, ChatGPT und Claude über MCP verfügbar.
- Nutzer können Text und ganze Dokumente übersetzen, wobei Formatierung und Layout (Tabellen, Kopfzeilen, Bilder) erhalten bleiben.
- Unternehmensglossare und Stilregeln können angewendet werden, um Terminologie und Ton konsistent zu halten.
- Der DeepL MCP-Server wird von DeepL gehostet; es ist nichts extern zu installieren oder auszuführen.
- Die Verbindung erfolgt über die URL https://mcp.deepl.com/v1/mcp oder per Kommandozeile; Anmeldung einmalig mit DeepL-Konto, keine API-Schlüssel nötig.
- Die Integration ist für free-, seat-based- und Enterprise-Kunden verfügbar.
DeepL jetzt als MCP-Server in Copilot, ChatGPT und Claude
DeepL hat seinen Übersetzungsdienst über das Model Context Protocol (MCP) in Microsoft Copilot, ChatGPT und Claude integriert. Nutzer können damit direkt in diesen KI-Assistenten Texte und ganze Dokumente übersetzen, ohne die Anwendung zu wechseln. Dabei lassen sich Unternehmensglossare und Stilregeln anwenden, um Terminologie und Ton konsistent zu halten. Nach Angaben von DeepL wird der MCP-Server von DeepL selbst gehostet; es ist nichts extern zu installieren oder auszuführen.
Die Integration ist für Microsoft Copilot und Claude zertifiziert. Das bedeutet, dass DeepL die technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen der jeweiligen Plattformbetreiber erfüllt hat und die Anbindung offiziell für diese Umgebungen freigegeben wurde. Voraussetzung dafür ist unter anderem die Einhaltung der MCP-Spezifikation sowie der Datenschutz- und Sicherheitsstandards von Microsoft und Anthropic. Administratoren kontrollieren den Datenzugriff innerhalb ihrer Organisation.
Jede Übersetzung ist ein echter DeepL-Aufruf und kein vom Modell generierter Text. Das ist relevant, weil nur so die Übersetzungsqualität, Terminologiekonsistenz und Stilvorgaben von DeepL garantiert werden – ein Sprachmodell, das eine Übersetzung selbst „errät“, würde diese Standards nicht zuverlässig einhalten. Technisch wird die Anfrage vom Assistenten an den DeepL MCP-Server weitergeleitet, der die Übersetzung ausführt und das Ergebnis zurückgibt. Daten werden nach Herstellerangaben nicht zum Trainieren von Modellen verwendet. Übersetzungen lassen sich in eine oder mehrere Sprachen gleichzeitig anfordern.
Einmalige Anmeldung, keine API-Schlüssel: So funktioniert die Anbindung
Für die Anbindung genügt eine einmalige Anmeldung mit dem DeepL-Konto; API-Schlüssel sind nicht erforderlich. Der von DeepL gehostete MCP-Server wird über die URL https://mcp.deepl.com/v1/mcp oder per Kommandozeile eingebunden. Anschließend muss der Nutzer die Verbindung in seinem KI-Assistenten bestätigen.
Dokumentübersetzungen laufen außerhalb des Modell-Kontextfensters: Die Dateiinhalte werden nicht durch das Kontextfenster des Sprachmodells geleitet. Das ist wichtig, weil so das Layout, Tabellen, Kopfzeilen und Bilder erhalten bleiben – ein Sprachmodell, das den Dateiinhalt im Kontext verarbeitet, würde diese Formatierung nicht zuverlässig bewahren. Stattdessen stellt der Server 16 Tools bereit. Das Tool `upload-document` startet den Upload einer Datei und gibt eine Upload-Session sowie einen kurzlebigen Link zurück. Mit `get-document-status` fragt der Nutzer den Status der Übersetzung ab, und `download-document` lädt die fertige übersetzte Datei herunter, sobald sie bereit ist. Der Dateiinhalt wird direkt zu DeepL gestreamt und nicht vom Connector gespeichert.
Text-Payloads werden nicht über die Anfrage hinaus gespeichert. Dokumentübersetzungssitzungen werden nur kurz aufbewahrt und dann gelöscht, um den Upload- und Download-Fluss zu unterstützen. Der gesamte Verkehr ist per HTTPS/TLS verschlüsselt, und der Connector kommuniziert ausschließlich mit den Diensten von DeepL. Daneben existiert ein Open-Source-Server, der lokal auf der eigenen Maschine läuft und per `npx -y deepl-mcp-server` gestartet wird. Er eignet sich für Nutzer, die die Übersetzungsumgebung selbst kontrollieren möchten, etwa in eigenen Entwicklungsumgebungen oder Terminal-Workflows. Da dieser Server direkt mit der DeepL-API kommuniziert, ist ein API-Key erforderlich, um die Anfragen zu authentifizieren.
Verfügbar für Free-, Seat-based- und Enterprise-Kunden
Die Integration steht allen DeepL-Kontotypen zur Verfügung: Free-, Seat-based- und Enterprise-Kunden. Die Bereitstellung erfolgt für alle drei Gruppen über denselben gehosteten MCP-Server und dieselbe einmalige Anmeldung mit dem DeepL-Konto – es gibt keine separaten URLs oder Authentifizierungswege. Der Funktionsumfang hängt jedoch vom jeweiligen Kontotyp ab: Seat-based- und Enterprise-Konten können auf ihre im Konto hinterlegten Unternehmensglossare und Stilregeln zugreifen, während Free-Konten diese erweiterten Funktionen möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt nutzen können. Dokumentübersetzungen unterstützen gängige Formate wie Word-Dokumente. Dabei bleiben Formatierung und Layout erhalten, einschließlich Tabellen, Kopfzeilen und Bildern. Nutzer können einzelne Nachrichten oder mehrere Texte gleichzeitig in eine oder mehrere Sprachen übersetzen.



