Cohere stellt North 2 vor: Persistenter Speicher und neue Governance-Kontrollen
Das Upgrade der Enterprise-Agentenplattform bringt unternehmensweite Verwaltung, mehrstufige Orchestrierung mit Genehmigungsschritten und flexible Bereitstellungsoptionen.
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Cohere hat North 2 als Upgrade seiner Enterprise-Agentenplattform vorgestellt/veröffentlicht.
- North 2 bietet persistenten Speicher, sodass Agenten Kontext über Sitzungen hinweg behalten.
- Die Orchestrierung für mehrstufige Agenten-Workflows wurde überarbeitet; sie kann Aufgaben eigenständig ausführen und bei Genehmigungsschritten Menschen einbeziehen.
- Administratoren erhalten neue Kontrollen zur Begrenzung der Token-Ausgaben (Token-Spending-Caps).
- Es wurden Konnektoren für Slack, SharePoint, OneDrive, Outlook, Jira, Linear, Notion und GitHub hinzugefügt.
- Die Bereitstellung ist in Cloud, On-Premises, VPC und vollständig air-gapped Umgebungen möglich; Zertifizierungen umfassen SOC 2 Type 2, ISO 27001 und ISO 42001.
North 2: Persistenter Speicher und neue Governance-Kontrollen
Cohere hat North 2 als Upgrade seiner Enterprise-Agentenplattform vorgestellt. Ziel ist es, Unternehmen zu helfen, Agenten im gesamten Unternehmen zu verwalten und zu sichern – nicht nur teamweise. Zu den zentralen Neuerungen gehört ein persistenter Speicher, der es Agenten ermöglicht, Kontext über Sitzungen hinweg zu behalten. Nutzer müssen ihre Situation nicht bei jeder neuen Sitzung erneut erklären, was wiederholte Eingaben reduziert und die Effizienz steigert. Die Orchestrierung für mehrstufige Aufgaben wurde überarbeitet: Sie arbeitet Aufgaben eigenständig ab und holt bei Schritten, die eine Freigabe benötigen, einen Menschen hinzu. Das spart Zeit und stellt sicher, dass kritische Aktionen genehmigt werden. Administratoren erhalten Token-Spending-Caps, mit denen sie die Token-Ausgaben begrenzen können, um Kosten zu kontrollieren. Zudem führt North 2 neue administrative Rollen ein, darunter einen Library Access Manager sowie compliance-orientierte Positionen. Diese Rollen legen fest, wer bestimmte Ressourcen sehen, bearbeiten und verteilen darf, und stärken so die Governance.
Neue Konnektoren und flexible Bereitstellung
Für die Anbindung an Unternehmenssysteme wurden Konnektoren für Slack, SharePoint, OneDrive, Outlook, Jira, Linear, Notion und GitHub hinzugefügt. Sie ermöglichen die Integration in bestehende Tool-Stacks, sodass Agenten auf Daten und Prozesse in verbreiteten Unternehmensanwendungen zugreifen können. Die Bereitstellungsoptionen wurden erweitert: North 2 kann in der Cloud, on-premises, in einer Virtual Private Cloud (VPC) sowie in vollständig air-gapped Umgebungen betrieben werden. Diese Modelle decken unterschiedliche Sicherheitsanforderungen ab – von der Cloud bis zu vollständig isolierten Umgebungen für hochsensible Daten. Die Plattform verfügt über Zertifizierungen nach SOC 2 Type 2, ISO 27001 und ISO 42001. Diese belegen, dass strenge Sicherheits- und Compliance-Standards erfüllt werden, was besonders für regulierte Branchen relevant ist.
Modellagnostisch, Branchen-Feedback und Release-Historie
Das Design von North 2 ist modellagnostisch: Unternehmen können eigene Modelle neben Coheres Command-Familie einsetzen. Dies bietet Flexibilität, da Unternehmen ihre eigenen LLMs nutzen können, um spezifische Anforderungen zu erfüllen oder Kosten zu optimieren. Cohere zufolge hat Feedback aus Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen, Telekommunikation, Fertigung, Energie und Regierung die Aktualisierung geprägt – insbesondere bei Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen. Daraus resultierten konkrete Verbesserungen wie die neuen administrativen Rollen und Token-Spending-Caps. North 1 war seit August 2025 allgemein verfügbar; die Änderungen für North 2 kamen in zwei Plattform-Releases: Version 1.14.0 am 21. August 2026 und Version 1.15.0 am 18. September 2026. Zudem setzt Cohere auf eine Partnerschaft mit NVIDIA, bei der Blackwell- und Hopper-Beschleuniger mehr Tokens pro Knoten liefern und so die Inferenzkosten senken sollen.



