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Chatbots als Orakel: 10 Prozent emotionale Unterstützung, 49 Prozent Entscheidungsfragen

Chatbots werden zunehmend als moderne Orakel für Entscheidungsfindung und emotionale Unterstützung genutzt. Zwei zentrale Zahlen: 10 % der Amerikaner konsultieren sie angeblich zur emotionalen Unterstützung, und 49 % der ChatGPT-Anfragen zielen auf Information/Entscheidungsfindung.

· Veröffentlicht: 30.09.2026 ·1 Min Lesezeit
Chatbots als Orakel: 10 Prozent emotionale Unterstützung, 49 Prozent EntscheidungsfragenMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Laut einem Artikel auf hyper.ai gibt ein Pew-Research-Report von 2026 an, dass 10 % der Amerikaner Chatbots für emotionale Unterstützung oder Gesellschaft nutzen.
  • Eine groß angelegte Analyse von 1,1 Millionen ChatGPT-Konversationen ergab, dass 49 % der Anfragen explizit auf das Sammeln von Informationen oder Ratschlägen zur Verbesserung der Entscheidungsfindung abzielten.
  • Die OpenAI/Duke/Harvard-Studie (berichtet u.a. von theaiinsider.tech und allmo.ai) analysierte über ein Jahr Nutzungsdaten und klassifizierte Millionen Nachrichten; sie fand, dass über 70 % der Consumer-Anfragen nichts mit Arbeit zu tun haben und die Kategorien Practical Guidance, Seeking Information und Writing dominieren.
  • Eine Studie mit 270 Erwachsenen aus 29 Ländern (April 2024) ergab, dass die meisten Teilnehmer ChatGPT mindestens 1-2 Mal pro Monat für emotionale/psychische Unterstützung nutzten, darunter auch für Entscheidungsfindung.
  • Eine nationale US-Umfrage 2025 unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen (12-21 Jahre) fand, dass fast ein Fünftel angab, KI-Chatbots für psychische Gesundheitsberatung genutzt zu haben, ein Anstieg um fast die Hälfte gegenüber dem Vorjahr.
  • Eine YouGov-Umfrage unter 1.500 US-Erwachsenen ergab, dass 35 % mit KI-Chatbots für psychische Gesundheit vertraut sind und 20 % der damit Vertrauten eine eigenständige Plattform bevorzugen würden.

Chatbots als Orakel: 10 Prozent emotionale Unterstützung, 49 Prozent Entscheidungsfragen

Laut hyper.ai zeigt ein Pew-Report 2026: 10 Prozent der US-Amerikaner nutzen Chatbots für emotionale Unterstützung. Eine Analyse von 1,1 Millionen ChatGPT-Konversationen ergab, dass 49 Prozent der Anfragen auf Information oder Entscheidungsfindung abzielen. Der Dienst ordnet dies als modernes Orakel ein, weil Nutzer – wie bei antiken Orakeln – bei ethischen und persönlichen Dilemmata eine autoritative, scheinbar überlegene Wissensquelle suchen.

Jugendliche greifen verstärkt zu KI für psychische Gesundheit

Eine nationale US-Umfrage 2025 unter mehr als 42 Millionen Jugendlichen und jungen Erwachsenen (12–21 Jahre) ergab, dass fast ein Fünftel KI-Chatbots für psychische Gesundheitsberatung genutzt hat – ein Anstieg um fast die Hälfte gegenüber dem Vorjahr. Die Mehrheit der Nutzer teilte dies niemandem mit. Dies belegt den wachsenden, oft stillen Trend, dass junge Menschen bei emotionalen und psychischen Fragen zunehmend auf KI zurückgreifen.

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Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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