BRKZ setzt KI-Agenten Nusa für automatische Lieferschein-Verarbeitung ein
Der KI-Agent übernimmt den Großteil der Lieferabstimmung, das Team konzentriert sich auf Ausnahmen.
Mit KI erstellt◆ Fakten auf einen Blick
- Nusa ist ein KI-Agent, der bei BRKZ eingesetzt wird, um Lieferdokumente zu verarbeiten.
- Der Workflow: Ein Foto des Lieferscheins wird per WhatsApp gesendet; Nusa liest das Bild, extrahiert die Details, gleicht sie mit den Systemen ab, verifiziert die Mengen und schließt die Lieferung ab.
- Das Team von BRKZ behandelt unsichere Übereinstimmungen und Ausnahmen.
- Nusa schließt derzeit die Mehrheit der Lieferungen im Abstimmungs-Workflow ab, und sein Anteil wächst jeden Monat.
- BRKZ hat zuerst Grundlagen geschaffen: Die Beschaffung von Baumaterial war stark manuell und fragmentiert; es wurden Systeme für RFQs, Preisgestaltung und Lieferantenbeziehungen aufgebaut.
KI-Agent Nusa verarbeitet Lieferscheine per WhatsApp-Foto eigenständig
Ein Transporter fährt auf eine Baustelle außerhalb von Riad, entlädt eine Lieferung Schüttgut-Zement und sendet ein Foto des Lieferscheins über WhatsApp an BRKZ. Für den Großteil der bisherigen Unternehmensgeschichte von BRKZ war dieses Foto der Beginn einer Kette menschlicher Arbeit: Ein Mitarbeiter musste das Dokument lesen, die zugehörige Bestellung im System finden, die gelieferte Menge verifizieren, den Datensatz aktualisieren und die Lieferung abschließen. Heute übernimmt ein KI-Agent namens Nusa den Großteil dieser Schritte. Der Agent empfängt das Foto über WhatsApp, liest das Bild und extrahiert die relevanten Details wie Bestellnummer, Artikel und Mengen. Anschließend gleicht er diese extrahierten Angaben mit den internen Bestell- und Liefersystemen von BRKZ ab. Dabei verifiziert Nusa, ob die auf dem Lieferschein angegebene Menge mit der bestellten Menge übereinstimmt und ob alle weiteren Angaben plausibel sind. Wenn die Übereinstimmung eindeutig ist und keine Abweichungen vorliegen, schließt Nusa die Lieferung eigenständig im System ab, ohne dass ein menschlicher Eingriff erforderlich ist. Der Status der Lieferung wird automatisch aktualisiert, und der Vorgang gilt als abgeschlossen. Nur wenn die Übereinstimmung unsicher ist oder eine Ausnahme vorliegt, wird der Fall zur manuellen Bearbeitung an das Team von BRKZ weitergeleitet. Damit automatisiert das Unternehmen einen zuvor vollständig manuellen, dokumentenbasierten Workflow in der Baustofflogistik.
Mehrheit der Lieferungen läuft automatisiert – Team übernimmt nur Ausnahmen
Nusa schließt nach Angaben von BRKZ derzeit die Mehrheit der Lieferungen im Abstimmungs-Workflow ab, und sein Anteil wächst jeden Monat. Vor der Einführung von Nusa musste jeder Lieferschein manuell bearbeitet werden: Ein Mitarbeiter las das Dokument, suchte die passende Bestellung, verifizierte die Menge und aktualisierte das System. Diese manuelle Kette war zeitaufwendig und fehleranfällig. Heute übernimmt Nusa den Großteil dieser Arbeit, sodass ein immer größerer Teil der eingehenden Lieferscheine vollständig automatisiert verarbeitet wird. Das Team von BRKZ behandelt nur noch unsichere Übereinstimmungen und Ausnahmen – also Fälle, in denen die extrahierten Daten nicht eindeutig einer Bestellung zugeordnet werden können oder in denen Abweichungen eine manuelle Prüfung erfordern. Diese Ausnahmen machen nur einen kleinen Teil des Gesamtvolumens aus. Zuvor hatte BRKZ die Grundlagen für diese Automatisierung geschaffen: Die Beschaffung von Baumaterial war stark manuell und fragmentiert, daher wurden Systeme für Angebotsanfragen (RFQs), Preisgestaltung und Lieferantenbeziehungen aufgebaut. Diese Systeme bilden die konsistente Datenbasis, auf die Nusa beim Abgleich der Lieferscheine zugreift. Dadurch kann der Agent immer mehr Standardfälle eigenständig abschließen, während sich das Team auf komplexe Ausnahmen konzentriert, die eine menschliche Beurteilung erfordern. Für BRKZ ist der Einsatz von Nusa ein Beispiel dafür, dass KI auch in wenig glamourösen Bereichen wie der Baustofflogistik einen echten betrieblichen Nutzen bringt.



