Applied Materials eröffnet EPIC-Zentrum in Sunnyvale
Fortune berichtet über das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Halbleiter mit Partnern wie Intel, TSMC und Samsung
Mit KI erstelltInhalt
◆ Fakten auf einen Blick
- Applied Materials eröffnete sein EPIC-Zentrum für Halbleiterforschung in Sunnyvale, Kalifornien.
- Das Gebäude hat rund 600.000 Quadratfuß Fläche und wurde in zwei Jahren gebaut.
- Das EPIC-Zentrum wird mit 5 Mrd. USD beziffert; Partner sind Intel, TSMC, Micron, SK Hynix, Samsung.
- Das Unternehmen ist 59 Jahre alt und gilt als größter Hersteller von Chipfertigungsanlagen weltweit.
- Applied Materials und NVIDIA beschreiben ein gemeinsames digitales Entwicklungsmodell mit CUDA-X-Bibliotheken.
Applied Materials eröffnet 5-Milliarden-Zentrum EPIC in Sunnyvale
Applied Materials hat sein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Halbleiter eröffnet. Das Zentrum heißt EPIC, berichtet Fortune. Der Bau steht auf dem Firmencampus in Sunnyvale, Kalifornien, nicht weit vom Hauptsitz. Die offizielle Vorstellung fand laut Fortune an einem Montag statt. Ein genaues Datum nennt der vorliegende Auszug nicht.
Glas, Beton und Stahl prägen das Gebäude. Es misst rund 600.000 Quadratfuß und wurde in zwei Jahren errichtet. Beziffert wird das Zentrum mit 5 Milliarden US-Dollar. Ob es sich um neues Geld handelt oder um Investitionen, die ohnehin geplant waren und nun gebündelt werden, geht aus dem Material nicht hervor.
Laut Fortune gilt Applied Materials als weltweit größter Hersteller von Chipfertigungsanlagen. Die Größe des Neubaus unterstreicht der Text mit zwei Angaben. Das Gebäude enthalte „zwei Eiffeltürme“ an Stahl, so das Unternehmen, wiedergegeben von Fortune. Es sei außerdem „das Größte weit und breit“ im Silicon Valley. Letzteres ist eine Wertung des Fortune-Textes und keine nachprüfbare Tatsache.
Intel, TSMC, Micron, SK Hynix und Samsung forschen vor Ort mit
EPIC ist laut Fortune in Partnerschaft mit Intel, TSMC, Micron, SK Hynix und Samsung entstanden. Jedes dieser Unternehmen soll ein eigenes Forscherteam vor Ort stationieren. Die Teams arbeiten neben den Ingenieuren von Applied Materials und erhalten frühen Zugang zu den neuesten Anlagen des Herstellers.
Mehr lässt sich nicht berichten. Der Fortune-Auszug bricht mitten im Satz ab. Angaben zu Zweck und Struktur der Zusammenarbeit fehlen. Schlüsse auf Wettbewerber oder Zulieferer, etwa in Europa, lässt das Material nicht zu.
Halbierte Entwicklungszeit und KI-Labor: Was das Material nicht belegt
Die Schlagzeile, die diese Meldung veranlasst hat, spricht von einer Halbierung der Chip-Entwicklungszeit. Einen Beleg dafür enthält das Material nicht. Die Fortune-Auszüge beschreiben eine Forschungseinrichtung, keine solche Zusage. Auch die Rahmung als KI-Labor lässt sich nicht stützen.
Die Halbierung ist daher als Zielangabe zu behandeln. Bis Definition und Messmethode vorliegen, gilt sie nicht als belegt. Prüfen ließe sie sich anhand von Unterlagen des Unternehmens oder von Pilotdaten mit klarer Ausgangsbasis.
Die Pressemitteilungen von Applied Materials zum EPIC-Zentrum und zu einer TSMC-Partnerschaft waren nicht abrufbar. Der Zugriff wurde verweigert. Ihr Inhalt ist nicht ausgewertet.
Ein Beitrag von NVIDIA beschreibt ein gemeinsames digitales Entwicklungsmodell mit Applied Materials: CUDA-X-Bibliotheken, GPU-beschleunigte Simulationen, physikbasierte Modellierung und KI-gestützte Digital Twins für die Fab. Der Text nennt EPIC jedoch nicht, und er trägt kein Datum. Ein Bezug zum Zentrum ist damit nicht belegt.



