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AI Creator Day an der UCLA: Kreative trotzen dem KI-Backlash

Hunderte Teilnehmer diskutieren über KI als unvermeidlichen Wandel und zeigen konkrete Projekte

· Veröffentlicht: 03.10.2026 ·3 Min Lesezeit
AI Creator Day an der UCLA: Kreative trotzen dem KI-BacklashMit KI erstellt
Inhalt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Am Dienstag fand der AI Creator Day, veranstaltet von TheWrap und What's Trending, im Freud Theater der UCLA statt.
  • Hunderte Creator, Marketer und Branchenprofis nahmen an der Veranstaltung teil.
  • Es wurden Projekte gezeigt, darunter der Comedy-Kurzfilm 'Living with the Merman' von Chris Capel und die erste Episode der KI-Sci-Fi-Serie 'The Arc'.
  • Chris Capel sagte, KI habe ihm ermöglicht, ein vor zwei Jahrzehnten erdachtes Konzept umzusetzen.
  • Die 'The Arc'-Macher berichteten, die erste Episode in dreieinhalb Wochen fertiggestellt zu haben.
  • Panels betonten, KI sei ein unterstützendes Werkzeug; menschliche Kreativität und Geschmack blieben notwendig.

AI Creator Day trotzt öffentlichem KI-Backlash

Am Dienstag fand im Freud Theater der UCLA der AI Creator Day statt, veranstaltet von TheWrap und What's Trending. Hunderte Creator, Marketer und Branchenprofis nahmen teil. Trotz wachsendem öffentlichem Backlash gegen KI-generierte Inhalte zeigten sich die Teilnehmer resilient und behandelten die Technologie als unvermeidlichen Branchenwandel. Ihre Haltung stützte sich auf konkrete Projekte: Gezeigt wurden der Comedy-Kurzfilm „Living with the Merman“ und die erste Episode der KI-Sci-Fi-Serie „The Arc“. Zudem betonten Panels, dass KI lediglich ein unterstützendes Werkzeug sei und menschliche Kreativität und Geschmack weiterhin entscheidend blieben. Diese pragmatische Haltung stand im Kontrast zur öffentlichen und Hollywoods Besorgnis, die sich in anhaltenden Sorgen vor Entlassungen sowie beunruhigenden Posts von KI-Führungskräften und ausscheidenden Mitarbeitern äußert.

Von 'Merman' bis 'The Arc': Konkrete KI-Projekte und ihre Macher

Gezeigt wurden zwei fertige Projekte: der Comedy-Kurzfilm „Living with the Merman“ von YouTuber Chris Capel und die erste Episode der KI-Sci-Fi-Serie „The Arc“. Chris Capel betonte, dass KI ihm ermöglicht habe, ein vor zwei Jahrzehnten erdachtes Konzept endlich umzusetzen. Die Macher von „The Arc“ berichteten, dass sie die erste Episode in dreieinhalb Wochen fertigstellten. Die Panels unterstrichen, dass KI ein assistives Werkzeug bleibe und ohne menschliche Kreativität und Geschmack keine überzeugenden Geschichten entstünden.

Creator zwischen Anpassung und Widerstand: Stimmen von DeStorm Power und Vincent Marcus

DeStorm Power, YouTuber mit über drei Millionen Abonnenten, wies negatives Feedback, das KI-Arbeit als „Slop“ bezeichnet, entschieden zurück. Er konzentriert sich auf das Publikumsengagement und sieht darin den Beweis, dass seine Inhalte bei den Followern ankommen. Vincent Marcus, Creator mit 1,3 Millionen Instagram-Followern, räumte ein, dass KI seinen Beruf grundlegend verändert und prognostizierte, dass seine Voice-Acting-Rollen verschwinden könnten. Er drängte auf aktive Anpassung, um in der neuen Landschaft relevant zu bleiben. Beide betrachteten das Event als sicheren Raum zum Austausch über Anwendungen und Strategien – ein Kontrast zu jüngsten Kontroversen um Influencer-Markenreisen und öffentliche Entschuldigungen wegen KI-Abhängigkeit.

Branchenexecutives diskutieren Integration und rechtliche Rahmen

Executives von Adobe, Fox, IAB und UTA diskutierten, wie sie KI in Arbeitsabläufe integrieren und mit Widerstand von Verbrauchern und Mitarbeitern umgehen. Eine wiederkehrende Sichtweise war, dass der beste Weg, Kritik an KI zu begegnen, darin bestehe, gute Geschichten zu erzählen – KI sei ein Werkzeug, kein Ersatz für menschliche Erfahrung. Zudem wurde erwähnt, dass Filmemacher und Creators bereits KI in Pitches an Hollywood-Executives nutzen. Andere Panelisten erörterten rechtliche Konsequenzen und die Möglichkeit, dass stärkere Regulierung zu mehr Freiheit mit KI führen könnte.

Stability AI CEO: 'Creator Tools ohne Creators sind unverständlich'

Stability AI CEO Prem Akkaraju, zuvor CEO von Weta Digital, sagte, er entwickle keine Anwendungen oder KI-Modelle ohne Experten aus dem jeweiligen Feld. Wörtlich: „I find it incomprehensible creating creator tools without creators.“ Dieser Ansatz begründet seine Zuversicht, dass die Audio-Plattform von Stability AI in einem Jahr unverzichtbar für Musik- und Audioerstellung in Spielen, Creator-Content und Filmen sein werde. Stability AI ist bekannt für seine Stable Diffusion und Stable Image Tools, die fotorealistische Bilder aus Text-Prompts erzeugen.

A
Andreas Rüdiger
Herausgeber & Redaktionsleitung · KI-Modelle, Technik & Business

Andreas Rüdiger ist Gründer der Agentur INREMA und verantwortet KI Spotlight redaktionell. Sein Schwerpunkt liegt auf KI-Modellen, Recheninfrastruktur, technischen Entwicklungen und der wirtschaftlichen Einordnung. Er sorgt dafür, dass komplexe KI-Themen verständlich und nachvollziehbar aufbereitet werden. Mehr zu ihm auf inrema.de und andiger.de.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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