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Affleck bestätigt KI-Einsatz in „Animals“ – ohne Details

Regisseur spricht über KI-Einsatz in seinem Netflix-Thriller und verteidigt die Technologie als ethisch vertretbar.

· Veröffentlicht: 05.10.2026 ·3 Min Lesezeit
Affleck bestätigt KI-Einsatz in „Animals“ – ohne DetailsMit KI erstellt
◆ Fakten auf einen Blick
  • Ben Affleck sprach beim Bloomberg Screentime-Event (Interview mit Lucas Shaw) über den KI-Einsatz in „Animals“.
  • Affleck sagte, er habe KI in „Animals“ „für viele Dinge“ genutzt.
  • Affleck wollte nicht konkret benennen, wofür KI genutzt wurde, um die „Illusion von Realität“ nicht zu zerstören.
  • Affleck verglich die Geheimhaltung mit einem Zauberer, der vor der Show seine Tricks verrät.
  • Affleck bezeichnete den KI-Einsatz als ethisch vertretbar, weil „Animals“ ein „sehr menschlicher Film“ sei.
  • „Animals“ ist ein Netflix-Thriller (politischer Thriller) unter der Regie von Ben Affleck.

Affleck bestätigt KI-Einsatz in „Animals“ – ohne Details

Ben Affleck hat beim Bloomberg Screentime-Event in Los Angeles erstmals öffentlich bestätigt, dass in seinem Netflix-Film „Animals“ KI-Tools zum Einsatz kamen. Im Interview mit Lucas Shaw sagte der Regisseur und Hauptdarsteller, er habe KI in dem Film „für viele Dinge“ genutzt [Herstellerangabe]. Welche konkreten Werkzeuge verwendet wurden oder in welchen Szenen die Technik zum Einsatz kam, wollte Affleck nicht benennen. Er begründete die Zurückhaltung damit, dass er die „Illusion von Realität“ nicht zerstören wolle [Herstellerangabe]. „It's sort of like if you went to a magic show and the magician walked out and said, 'Just before I start, I want you to know there's another bunny under here.' You know, it's sort of ruined, right?“, zitierte er den Vergleich mit einem Zauberer, der vor der Show seine Tricks verrät [Herstellerangabe]. Den KI-Einsatz bezeichnete Affleck als ethisch vertretbar, weil „Animals“ ein „sehr menschlicher Film“ sei [Herstellerangabe]. Der politische Thriller soll am 9. Oktober bei Netflix starten. Affleck übernahm die Hauptrolle, nachdem Matt Damon wegen „The Odyssey“ absagte; Kerry Washington wurde besetzt. Affleck hatte zuvor über KI als Post-Production-Werkzeug gesprochen, um die technische und visuelle Effektseite des Filmemachens zu verbessern [Herstellerangabe]. Er beschrieb KI zudem als eine weitere Form von Rechenleistung, die Werkzeuge bereitstellt und eine technologische Weiterentwicklung darstellt, die im Einklang mit der langen Reihe technischer Verbesserungen im Film- und Fernsehgeschäft steht [Herstellerangabe]. Der Film sei ein mittelgroßes Projekt, das kaum visuelle Effekte benötige. Affleck argumentierte, dass der Film gerade deshalb ein starkes Beispiel für den ethischen Einsatz dieser Werkzeuge sei, weil es sich um einen mittelgroßen Film mit kaum Bedarf an visuellen Effekten handele – die KI also nicht dazu diene, aufwendige Effekte zu erzeugen, sondern die menschliche Erzählung zu unterstützen [Herstellerangabe].

InterPositive: Das Unternehmen hinter den KI-Tools

Affleck gründete 2022 das Unternehmen InterPositive, das KI-Tools für Filmemacher entwickelt [Herstellerangabe]. Diese Tools basieren auf einem feinabgestimmten Open-Source-Modell, das mit professionell gedrehtem Filmmaterial trainiert wurde [Herstellerangabe]. Um Branchenkontroversen über unautorisiertes Datenscraping zu umgehen, ließ Affleck einen proprietären Datensatz aus professionell gedrehtem Filmmaterial erstellen [Herstellerangabe]. Die Architektur erlaubt es Produktionsteams, die KI mit eigenem gesichertem Filmmaterial weiter zu trainieren, wodurch geistiges Eigentum geschützt bleibt [Herstellerangabe]. Netflix hat InterPositive übernommen. Die Angaben zu Zeitpunkt und Kaufpreis widersprechen sich jedoch: Ein Bericht nennt 587 Millionen US-Dollar im Juli, andere Quellen datieren die Übernahme auf März 2026 und sprechen von knapp 600 Millionen US-Dollar. Affleck sieht KI als Ergänzung, nicht als Ersatz für menschliche Kreative, weil die Technologie kontinuierliche menschliche Aufsicht erfordert und ein einfacher Prompt keinen kommerziell erfolgreichen Film produzieren könne [Herstellerangabe]. Er betont, dass KI als unterstützendes Werkzeug gedacht sei, das kreative Entscheidungen nicht automatisieren könne, sondern die Kontrolle beim Menschen belasse, um unvorhersehbare oder qualitativ unzureichende Ergebnisse zu vermeiden [Herstellerangabe]. „Animals“ sei ein mittelgroßer Film, der kaum Effekte benötige, was den KI-Einsatz für Affleck zu einem guten Beispiel für einen ethischen Umgang mit der Technologie mache [Herstellerangabe].

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Jasmin Freitag
Redaktion · KI-Anwendungen & Tools

Jasmin Freitag beobachtet für KI Spotlight die praktische Seite der künstlichen Intelligenz: neue Anwendungen, generative Werkzeuge, kreative KI und den Einsatz von Tools im Alltag und in Unternehmen. Sie erklärt praxisnah, was ein Werkzeug wirklich taugt.

Quellen

  1. hyper.ai ↗

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